Geistlicher

Ein Geistlicher ist eine Person, die ein religiöses Amt innehat. Im engeren Sinn ist es die Bezeichnung für einen religiösen Leiter, wie z. B. Seelsorger oder Pfarrer.

Viele Religionen sind hierarchisch aufgebaut. In der Römisch-katholischen Kirche und in einigen Richtungen des Buddhismus ist die hierarchische Ordnung besonders ausgeprägt. Meist sinkt mit zunehmender Macht die Anzahl der Personen, die diesen Titel tragen. Hierarchisch aufgebaute Religionen verfügen also über einen obersten Führer und zahlreiche Priester in den Gemeinden.

Im folgenden sind wichtige religiöse Titel hierarchisch geordnet. In Klammern dahinter – wenn bekannt – die Anzahl der Personen, die den jeweiligen Titel in der entsprechenden Religion innehaben.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Seit dem 15. Jahrhundert ist es die (Standes-)Bezeichnung für den (katholischen) Klerus.

"Geistliche Fürsten" waren hohe Geistliche des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, die sowohl Inhaber eines geistlichen Amts (meist Bischof oder Abt) als auch weltlicher Landesherr eines geistlichen Territoriums und damit Lehnsträger des Reiches waren.

Christentum

Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Römisch-katholische Kirche

Folgendes gilt für die Römisch-katholische Kirche (In Klammern dahinter steht die offizielle Anrede, siehe auch: Hauptartikel Anrede):


  • Papst, auch als Pontifex maximus bezeichnet („Heiliger Vater“ (für Katholiken) oder „Euer Heiligkeit“ (allgemein),Pastor Pastorum (meist abgekürzt:PP.), Anzahl: einer)
    Der Titel Kardinal ist kein Weihegrad, sondern eine Würde (daher der Begriff Amts- und Würdenträger). Er beinhaltet die Beteiligung an der Leitung der Weltkirche entweder vor Ort in einem Bistum oder in der Kurie in Rom. Außerdem sind Kardinäle, die beim Tode eines Papstes das 80. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zur Teilnahme am Konklave, der Wahl des Papstes, berechtigt. Nahezu alle Kardinäle sind Bischöfe, auch wenn die interne Titulatur des Kollegiums der Kardinäle mit der Aufteilung in Kardinalbischöfe, -priester und -diakone anderes vermuten lässt.

Die Träger dieser Titel haben bis auf wenige Ausnahmen (s. o.) den Weihegrad eines Bischofs. Da dieser Rang dem Rang eines Priesters vorangeht, gehen sie selbstverständlich den Trägern der folgenden Päpstlichen und Bischöflichen Ehrentitel voran.

„Hochwürdigster Herr“ ist eine Anrede für alle Prälaten, d. h. vom Kaplan Seiner Heiligkeit bis zum Kardinal. „Monsignore“ ist der italienische Anredetitel für die Prälaten (dt. etwa: Gnädiger Herr). In Deutschland wird er in der Regel für den Kaplan Seiner Heiligkeit gebraucht. Dabei ist zu beachten, dass man nicht Herr und Monsignore zusammen verwendet (das wäre eine Doppelung).
  • Ehrendomherr Ehrenmitglied eines Domkapitels
  • Geistlicher Rat („Hochwürdiger Herr Geistlicher Rat“)
    • Dekan („Hochwürdiger Herr Dekan“, dieser Titel wird jedoch nur verwendet, wenn der Dekan tatsächlich in seiner Eigenschaft als Dekan angesprochen wird). Regional wird der Inhaber dieses Amtes auch als Dechant bezeichnet. Der Dechant ist der Vorsteher eines Dekanates. Dem gegenüber unterschieden wird der Stadtdechant (oder Kreisdechant, manchmal auch Generaldekan). Zu einem Stadt- oder Kreisdekanat sind mehrere Dekanate einer Großstadt oder eines Landkreises zusammengefasst. Der Stadt-/Kreisdechant hat eher verwaltungsorganisatorische Aufgaben.
      • Pfarrer und Stadtpfarrer (in formellen Situationen „Hochwürden“ oder „Hochwürdiger Herr (Stadt-)Pfarrer“)
        • Pfarrvikar, Kaplan, Kooperator, Kirchenrektor, Subsidiar („Hochwürden“). Der Pfarrvikar ist der rechtliche Stellvertreter eines Pfarrers, der Kooperator ist der einer Pfarrei beigeordnete Geistliche ohne Leitungsgewalt. Kapläne waren ursprünglich Geistliche an Gotteshäusern mit besonderen Diensten (z. B. Universitäten, Spitälern, Gefängnissen), der Titel wird heute allgemein oft für Hilfsgeistliche eines Pfarrers benutzt. Der Kirchenrektor ist der Leiter einer Kirche, die keine Pfarrkirche ist.

Unterhalb der Weihestufe der Priester gibt es den Diakon. Diese Bezeichnung ist zugleich Weihestufe und Titel.

Klöster und Formen des gottgeweihten Lebens

Eine einheitliche Hierarchie für alle katholischen Orden, Säkularinstitute und Formen des geweihten Lebens gibt es nicht. Vielmehr ergibt sie sich aus den jeweiligen Ordensregeln bzw. den Konstitutionen.

Monastische Männerorden
  • Abtprimas bei den Benediktinern – Vertreter des Ordens in Rom, nicht oberster Abt
    • Abtpräses bei den Benediktinern, Zisterziensern und Trappisten; Generalabt bei den Augustiner-Chorherren und den Prämonstratensern – Leiter einer Ordenskongregation
      • (Erz-)Abt – Leiter einer selbständigen Abtei (Erzabt = Leiter einer Abtei (Mutterhaus), die weitere Gründungen (Filiationen) vorgenommen hat)
        • Prior – Stellv. Leiter eines Klosters oder Leiter eines nicht selbständigen Klosters (Priorat)
          • Pater (Bruder mit feierlicher Profeß), der die Priesterweihe empfangen hat
          • Bruder bzw. Frater (Mitglied des Ordens)

Bettelorden und Regularkleriker/Regularkanoniker

Monastische Frauenorden
  • Äbtissin (Leiterin einer Abtei) („Hochwürdige Frau Äbtissin“)
    • Priorin (Leiterin eines von einer Abtei abhängigen Priorats oder Leiterin eines Klosters, dessen Orden tradtionell keine Äbte und Äbtissinnen ernennt, z. B. der Teresianische Karmel) („Ehrwürdige Frau Priorin“)
      • Schwester („Ehrwürdige Schwester“)

Nicht-monastische Orden und Kongregationen
  • Generaloberin (Leiterin eines Ordens) bzw. Generalvikarin (Stellvertreterin der Generaloberin) ( „Hochehrwürdige Mutter“)
    • Provinzialoberin (Leiterin einer Provinz) („Ehrwürdige Mutter“), Provinzvikarin (Stellvertreterin der Provinzialoberin)
      • Oberin (Leiterin eines Hauses) („Ehrwürdige Schwester Oberin“), Vikarin (Stellvertreterin)
        • Schwester („Ehrwürdige Schwester“)

Altkatholische Kirche

  • Bischof/Bischöfin (Leiter/in einer Diözese in der Utrechter Union)
  • Priester/in
  • Diakon/in

Anglikanische Kirche

  • Erzbischof bzw. Primas (Der Erzbischof von Canterbury und Primas von ganz England) hat traditionell den Ehrenvortritt (primus inter pares). Er vertritt die Anglikanische Kirchengemeinschaft nach außen. Der Erzbischof, der gleichzeitig Primas der Kirchenprovinz ist, vertritt diese nach außen (Most Reverend). Da er auch immer Mitglied des Privy Councils ist, erhält er zusätzlich das Prädikat (Right Honourable).
  • (Erz-)Bischof als Metropolit seiner (Erz-)Diözese (Most Reverend als Metropolit, sonst Right Reverend)
  • Suffraganbischof (Right Reverend)
  • Erzdiakon (Archdiacon) (existiert nicht in jeder Diözese) (Venerable)
  • Provost (Dompropst) (Very Reverend), Vice-Provost (zu meist Reverend Canon wegen der Mitgliedschaft im Domkapitel)
  • Canon (Kanonikus, Chorherr, Domherr, Domkapitular, Kanoniker, Mitglied des Domkapitels und der erweiterten Leitung der Diözese) heute auch von Frauen besetzt (Reverend Canon)
  • Priest (Priester) (Reverend)
  • Deacon (Diakon) (Reverend)

Der Titel Reverend wird in der Anschrift und im Fließtext als Rev. oder Rev’d abgekürzt.

Evangelische Kirchen

Die unter dem Oberbegriff Evangelische Kirchen zusammengefassten Kirchen kennen keine einheitlichen Strukturen. Sie können bischöflich (z. B. Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern), synodal (z. B. Schweizer Evangelisch-Reformierte Kirche), presbyterial (z. B. schottische Reformierte) oder kongregationalistisch (z. B. Baptisten, Pfingstgemeinden) organisiert sein.

  • Bischöflich organisierte evangelische Kirchen

Landesebene:

Kirchenleitung: Erzbischof, Bischof, Landesbischof, Kirchenpräsident, Präses, Landessuperintendent
Synode: Synodale unter der Leitung des Synodenpräsidenten oder Präses

Regionalebenen:

Kirchenkreis-/Kirchenbezirksleitung: Regionalbischof
Dekanatsleitung: Dekan, Superintendent

Gemeindeebene:

Pfarrer = Pastor
Diakon
Älteste/Kirchenrat
  • Synodal organisierte evangelische Kirchen

In einer synodal organisierten evangelischen Kirche gibt es Synoden auf Gemeindeebene, Regionalebene und Landesebene. Auf Landesebene gibt es Synode unter der Leitung des Präses.

Regionalebene: Superintendent

Gemeindeebene:

Pastoren bzw. Pfarrer
Älteste/Kirchenräte/Presbyter
Diakone.
  • Presbyteriale evangelische Kirchen

In einer presbyterial organisierten evangelischen Kirche gibt es die geistlichen Ämter Ältester und Pastor, wobei ein Pastor gewöhnlich Theologe, und ein Ältester kein Theologe ist.

Auf höherer Ebene gibt es Konferenzen von Ältesten bzw. delegierten Ältesten, aber keine Ämter höheren Ranges.

  • Kongregationalistische evangelische Kirchen

In einer kongregationalistischen Kirche gibt es nur Gemeindeälteste und Pastoren/Prediger und keine Hierarchie von Geistlichen irgendwelcher Art.

Evangelische Kirche in Deutschland

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist eine Gemeinschaft von 23 selbständigen lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen mit bischöflichem Aufbau. Die demokratisch verfassten und gewählten Leitungsgremien der EKD sind Synode, Rat und Kirchenkonferenz. Ratvorsitzender Geistlicher ist Bischof Wolfgang Huber. Die Landeskirchen unterteilen sich in Kirchenkreise, Dekanate und die Kirchengemeinden. Sämtliche Ämter der Landeskirchen werden von Männern und Frauen ausgeübt.

  • Regionalbischof, in manchen Landeskirchen auch Prälat, Oberkirchenrat, Landeskirchenrat: Ihm obliegt die Kirchenverwaltung auf Regionalebene und er ist Mitglied des Landeskirchenrates. Oberkirchenrat ist auch die Dienstbezeichnung eines Juristen innerhalb der evangelischen Kirche, der in einem Kirchenamt, einer Kirchenkanzlei, einem Konsistorium eine Abteilung (Referat) leitet. (auch Oberlandeskirchenrat oder Oberkonsistorialrat)
  • Mit Dekan wird ein leitender Geistlicher bezeichnet, der einem Zusammenschluss von Gemeinden (Dekanat) vorsteht. Regional unterschiedlich wird auch von Superintendent oder Propst bzw. von einem Kirchenkreis oder einer Propstei gesprochen.
  • Pfarrer oder Pastor, gelegentlich mit dem Titel Landespfarrer bei Leitungsfunktionen. Er ist ordinierter Träger des geistlichen Amtes seiner Kirchengemeinde und mit sakramentalen und liturgischen Aufgaben versehen. Zusammen mit gewählten Mitgliedern einer Kirchengemeinde bildet der Pfarrer den Kirchenvorstand (= Leitungsgremium der Gemeinde).
  • Als Vikar bezeichnet man einen Theologen (in der EKBO und EKM auch einen Gemeindepädagogen oder Gemeindepädagogin) mit bestandenem Examen, der in einer Kirchengemeinde seine Ausbildung zum Pfarrer abschließt.
  • Ein Diakon ist Mitarbeiter in einer Gemeinde oder Diakonie und übernimmt Verwaltungsaufgaben, ist aber nicht mit sakramentalen Aufgaben ausgestattet.

Daneben gibt es weitere Ämter, die von nicht-ordinierten Mitgliedern der Kirche übernommen werden: Presbyter, Prädikant, Diakonisse, Kantor, Küster und Lektor.

Quelle: http://www.ekd.de/lexikon/lexikon.php

Evangelisch-methodistische Kirche

In der internationalen Evangelisch-methodistischen Kirche gibt es folgende Geistliche beiderlei Geschlechts:

  • Ein Bischof leitet im deutschsprachigen Raum die Zentralkonferenz und die Jährlichen Konferenzen seines Gebiets und weist den Superintendenten und Ältesten ihren Dienst zu. Er oder sie kann für einige Jahre (gewöhnlich vier) oder auf Lebenszeit gewählt sein. Alle Bischöfe zusammen bilden den Bischofsrat.
  • Ein Superintendent ist Ältester und steht für meist vier bis zehn Jahre einem Distrikt vor, hat aber als Geistlicher keinen höheren Rang.
  • Ein Ältester ist Theologe und ordinierter Pastor (in der Schweiz „Pfarrer“).

Quelle: Verfassung der Evangelisch-methodistischen Kirche, Ausgabe 2000, Artikel 44–53

Orthodoxe Kirchen

Folgendes gilt vermutlich für mehrere oder alle orthodoxen Kirchen:

  • Patriarch (Leiter einer autokephalen Kirche in der orthodoxen Tradition. Der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel hat den Ehrenvortritt als primus inter pares (Anrede: Eure Allheiligkeit). Danach folgen die Patriarchen von Antiochia, Moskau und Alexandria (Anrede: Eure Seligkeit). Der Patriarch der Koptischen Kirche trägt den Titel Papst (Anrede: Eure Heiligkeit))

Neuapostolische Kirchen

Die Hierarchie in der Neuapostolischen Kirche umfasst in absteigender Reihenfolge drei Amtsgruppen:

An der Spitze der Neuapostolischen Kirche steht der Stammapostel. Als oberste geistliche Autorität aller neuapostolischen Gebietskirchen der Erde leitet der Stammapostel die Gesamtkirche in allen religiösen Angelegenheiten. Seine Stellung ist der vergleichbar, die Petrus vor 2.000 Jahren im Kreis der Apostel innehatte. Dem Stammapostel unterstellt sind die Bezirksapostel. Sie leiten die jeweiligen Gebietskirchen. Ihnen sind weitere Apostel zugeordnet. Gemeinsam mit dem Stammapostel sorgen sie für die weltweite Einheit der Glaubenslehre und der Seelsorge. Der Stammapostel und die Bezirksapostel kommen regelmäßig zusammen, um Kirchenangelegenheiten von internationaler Bedeutung zu beraten. Alle drei Jahre findet eine internationale Vollversammlung sämtlicher Apostel statt.

Bei der Erfüllung regionaler Aufgaben helfen den Aposteln, Bischöfe, Bezirksälteste und Bezirksevangelisten. Das Zentrum des kirchlichen Lebens sind die einzelnen Gemeinden. Mit ihrer Leitung beauftragen die Apostel Hirten, Evangelisten oder Priester. Diese Gemeindevorsteher werden von weiteren Priestern sowie Diakonen unterstützt.

Wie zur Zeit der ersten Apostel haben die Träger des Apostelamtes in der Vollendungszeit die Aufgaben,

  • das Evangelium von Jesu Christo unverfälscht zu predigen
  • als Licht der Welt den hellen Schein göttlicher Wahrheit zu verbreiten
  • den Gottesdienst in der gottgewollten Ordnung zu erhalten
  • mit Wasser zu taufen
  • Sünden zu vergeben
  • das Heilige Abendmahl in Brot und Wein zu reichen
  • mit dem Heiligen Geist zu versiegeln
  • die Kirche zu regieren
  • die erforderlichen Ämter zu ordinieren
  • die Wiederkunft Christi zu verkündigen
  • die Auserwählten zu sammeln und sie dem Herrn als Braut zuzuführen.

Alle Amtsträger sind Männer und haben bis auf Einzelfälle keine theologische Ausbildung; sie arbeiten bis zur Stufe des Bezirksältesten in der Regel ehrenamtlich. Bischöfe und Apostel (Stammapostel, Bezirksapostel und Apostel) sind oftmals Angestellte der Kirche. Amtsinhaber können sich von ihrem freiwillig übernommenen Auftrag vorübergehend beurlauben lassen oder ihn niederlegen.

Orden

Islam

Dem Islam ist der Begriff Geistlicher wesensfremd, da es für den Muslim keiner vermittelnden Instanz zwischen den Gläubigen und Gott bedarf. Die islamischen Ämter sind in erster Linie vom religiösen Recht her bestimmt (z. B. Mufti) oder von Funktionen in der Moschee (z. B. Imam, Chatib) geprägt. Siehe jedoch trotzdem: Kategorie:Islamischer Geistlicher

Funktionen, die im westlichen Kontext als "Geistliche" bezeichnet werden, sind u.a.

Sunniten

Mufti

In den einzelnen Moscheen

Schia

Seit 1979 hat der Waliye Faghih (Khomeini, Khamenei) (zumindest im Iran) das höchste Amt inne. Dieser wird Führer (Rahbar) genannt. Vgl Oberster_Rechtsgelehrter

Im Iran sprechen sich die Geistlichen untereinander und auch die Menschen die Geistlichen mit Hajjagha (Ein Mann der Mekka besucht hat) an. Religiöse Titel werden meist bei Ansagen oder Buchtiteln benutzt.

Sufis

Aleviten

Ahmadiyya Muslim Jamaat

Judentum

Im Judentum gibt es seit der zweiten Zerstörung des Tempels zu Jerusalem (70 n. Chr.) keine allgemein bindende Hierarchie mehr.

In großen jüdischen Gemeinden mit mehreren Rabbinern Oberrabbiner/in

Für mehrere Gemeinden gemeinsam in Deutschland eine/n Landesrabbiner/in

Im Staat Israel

je ein sephardischer und ein ashkenasischer Oberrabiner

Chassidismus

Zeit des Jerusalemer Tempels

Buddhismus

Siehe Hauptartikel Buddhistisches Mönchtum

Tibetischer Buddhismus

Der Lama- Titel ist im tibetischen Buddhismus nicht an die Ordination zum Mönch oder zur Nonne gebunden, sondern bezeichnet allgemein einen anerkannten Lehrer (siehe z. B. Marpa).

Die aus der Pali- Sprache stammenden Begriffe Bhikkhu und Bhikkhuni (wörtlich: Bettler oder Jemand, der Almosen erbettelt) werden auch in anderen buddhistischen Traditionen für buddhistische Mönche und Nonnen verwendet und stammen in ihrem Ursprung von Buddha Shakyamuni selbst. Allerdings bezeichneten sie zu Lebzeiten Buddhas alle Asketen, nicht nur die zum Orden gehörenden.

Andere

Schamanismus

Siehe auch


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Geistlicher — Geistlicher …   Deutsch Wörterbuch

  • Geistlicher — Geistlicher, s.u. Geistlichkeit …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Geistlicher — ↑Kleriker …   Das große Fremdwörterbuch

  • Geistlicher — Pastor; Pfarrer; Pfaffe (umgangssprachlich); Seelsorger; Vikar; Priester; Kleriker * * * Geist|li|cher [ gai̮stlɪçɐ], der Geistliche/ein Geistlicher; des/eines Geistlichen, die Geistlichen/zwei Geistliche: Theologe der [christlichen] Kirche, der… …   Universal-Lexikon

  • Geistlicher — ↑ Geistliche Diener[in] der Kirche, Diener[in] Gottes, Missionar, Missionarin, Mönch, Nonne, Pater, Pfarrer, Pfarrerin, Prediger, Predigerin, Priester, Priesterin, Rabbi, Rabbiner, Rabbinerin, Seelsorger, Seelsorgerin, Theologe, Theologin; (geh.) …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • Geistlicher Rat — ist ein Ehrentitel, der in der altkatholischen, evangelischen und römisch katholischen Kirche durch eine vorgesetzte kirchenleitende Person oder Institution, in der Regel durch einen Bischof, verliehen wird. Herkunft Der Titel gehört von seiner… …   Deutsch Wikipedia

  • Geistlicher Vorbehalt — Geistlicher Vorbehalt, zu Zeiten des Deutschen Reichs das Recht, daß ein katholischer Reichsstand, wenn er zur protestantischen Lehre überging, aller Güter u. geistlicher Würden verlustig wurde …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Geistlicher Orden — Geistlicher Orden, s.u. Orden 2) …   Pierer's Universal-Lexikon

  • Geistlicher Vorbehalt — Geistlicher Vorbehalt, s. Reservatum ecclesiasticum und Augsburger Religionsfriede …   Meyers Großes Konversations-Lexikon

  • Geistlicher Vorbehalt — Geistlicher Vorbehalt, s. Reservat …   Kleines Konversations-Lexikon

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”