Alexander Brückner
Alexander Brückner im Jahre 1894

Alexander Brückner (* 24. Julijul./ 5. August 1834greg. in Sankt Petersburg; † 3. Novemberjul./ 15. November 1896greg. in Jena) war ein balten-deutscher Historiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Brückner studierte in Heidelberg, in Jena und Berlin (als Schüler Droysens), Ranke, Häusser, Raumer und Anderen). Anschließend kehrte er nach Sankt Petersburg zurück und wurde dort 1861 bis 1867 an der Kaiserlichen Rechtsschule Professor für Geschichte. Für einige Zeit war Brückner auch Privatdozent an der Universität. 1867 folgte er einem Ruf nach Odessa, fünf Jahre später ging er nach Dorpat (bis 1891). 1879–1880 war er Mitglied der Expedition von Nikolai Michailowitsch Prschewalski nach Tibet und zum Quellgebiet des Gelben Flusses. 1891 wurde Brückner bei der Russifizierung Dorpats zwecks Aufbesserung seiner Pension nach Kasan versetzt, ohne die Stelle dort anzutreten. Er nahm dann mit seiner Frau Lucie, geb. Schiele, Wohnsitz in Jena.

Einer seiner Söhne war der Naturforscher Eduard Brückner.

Die besonderen Interessen Alexander Brückners gehörten der Wirtschaftsgeschichte.

Werk

  • Finanzgeschichtliche Studien: Kupfergeldkrisen. (Dorpat 1867)
  • Iwan Possoschkow. Ideen und Zustände im Zeitalter Peters des Großen. (Leipzig 1878)
  • Der Russisch-Schwedische Krieg 1788-1790 (Sankt Petersburg 1869)
  • Kulturhistorische Studien
    • Die Russen im Auslande im 17. Jahrhundert. (Riga 1878)
    • Die Ausländer in Russland im 17. Jahrhundert. (Riga 1878)
  • Peter der Große (Berlin 1879) (Allgemeine Geschichte in Einzeldarstellungen, 3. Hauptabt., 6. Teil, hrsg. v. Wilhelm Oncken)
  • Der Zarewitsch Alexei. (Heidelberg 1880)
  • Katharina die Zweite (Berlin 1883) (Allgemeine Geschichte in Einzeldarstellungen, 3. Hauptabt., 10. Teil, hrsg. v. Wilhelm Oncken)
  • Die Europäisierung Russlands

Literatur

Weblinks


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