Alexander Genze
Flag of Germany and Kazakhstan.svg Alexander Genze
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 2. März 1971
Geburtsort Karaganda, Kasachische SSR
Größe 180 cm
Gewicht 80 kg
Spielerbezogene Informationen
Position Verteidiger
Nummer #2
Schusshand Links
Spielerkarriere
1987–1989 Awtomobilist Karaganda
1989–1991 SKA Swerdlowsk
1991–1994 EC Ratingen
1994–1995 Maddogs München
1995 EV Landshut
1995–1997 Kölner Haie
1997–1998 Heilbronner EC
1998–2000 Hamburg Crocodiles
2000–2003 ERC Ingolstadt
2003–2010 Grizzly Adams Wolfsburg
seit 2010 Bietigheim Steelers

Alexander Genze (* 2. März 1971 in Karaganda, Kasachische SSR) ist ein deutsch-kasachischer Eishockeyspieler, der seit August 2010 bei den Bietigheim Steelers in der 2. Bundesliga unter Vertrag steht.

Karriere

Genze begann seine Karriere beim sowjetischen Zweitligisten Awtomobilist Karaganda, für den er in der Saison 1987/88 erste Spiele absolvierte. In den Spielzeiten 1989/90 und 1990/91 lief er für den sowjetischen Zweitligisten SKA Swerdlowsk auf. Zur Saison 1991/92 wechselte der Verteidiger zum deutschen Zweitligisten EC Ratingen, mit denen er bereits im ersten gemeinsamen Jahr in die Eishockey-Bundesliga aufstieg. Nach zweieinhalb Jahren in Ratingen unterschrieb der Linksschütze während der Spielzeit 1993/94 einen Vertrag beim Ligakonkurrenten EC Hedos München, für dessen ausgegliederte Profimannschaft Maddogs München er bis zu deren Konkurs 1995 in der Deutschen Eishockey Liga spielte. Den Rest der Saison 1994/95 verbrachte Genze beim EV Landshut, nach der Spielzeit wechselte er zum amtierenden Deutschen Meister Kölner Haie. Nach zwei Jahren in der Domstadt ging der Abwehrspieler in die zweithöchste deutsche Spielklasse, wo er in den nächsten drei Spielzeiten für den Heilbronner EC und später für die Hamburg Crocodiles auf dem Eis stand.

Mit dem ERC Ingolstadt, der ihn 2000 verpflichtet hatte, stieg Alexander Genze 2002 in die DEL auf, kehrte aber nach nur einem Jahr in die 2. Bundesliga zurück, wo er für den EHC Wolfsburg auflief. Mit den Niedersachsen schaffte der Deutsch-Kasache erneut den Sprung in die höchste Spielklasse, was ihm nach dem zwischenzeitlichen Lizenzentzug der Grizzly Adams zur Saison 2007/08 zum zweiten Mal gelingen konnte.

Karrierestatistik

    Hauptrunde   Play-offs
Saison Team Liga S T A Pkt SM S T A Pkt SM
1987/88 Awtomobilist Karaganda UdSSR 7 0 0 0 2
1991/92 EC Ratingen 2.BL 44 5 17 22 40
1992/93 EC Ratingen 1.BL 43 5 4 9 18 3 0 0 0 0
1993/94 EC Hedos München 1.BL 32 2 5 7 15
1994/95 Maddogs München DEL 26 2 4 6 37
1994/95 EV Landshut DEL 15 0 1 1 8 6 0 0 0 0
1995/96 Kölner Haie DEL 38 5 6 11 16 13 0 1 1 4
1996/97 Kölner Haie DEL 42 1 2 3 14
1997/98 Heilbronner EC 1.Lg 51 2 6 8 32
1998/99 Hamburg Crocodiles BL 50 4 11 15 50
1999/00 Hamburg Crocodiles 2.BL 45 3 6 9 30
2000/01 ERC Ingolstadt 2.BL 44 6 21 27 28
2001/02 ERC Ingolstadt 2.BL 49 9 19 28 52 11 1 2 3 2
2002/03 ERC Ingolstadt DEL 43 1 5 6 33
2003/04 EHC Wolfsburg 2.BL 43 1 8 9 34 12 0 3 3 12
2004/05 Grizzly Adams Wolfsburg DEL 46 3 2 5 30
2005/06 Grizzly Adams Wolfsburg 2.BL 43 3 9 12 0 5 0 2 2 2
2006/07 Grizzly Adams Wolfsburg 2.BL 48 0 9 9 0 9 0 2 2 22
2007/08 Grizzly Adams Wolfsburg DEL 51 0 7 7 16
2008/09 Grizzly Adams Wolfsburg DEL
1. Bundesliga gesamt 75 7 9 16 33 3 0 0 0 0
2. Bundesliga gesamt1 417 33 106 139 266 37 1 9 10 38
DEL gesamt 261 12 27 39 154 19 0 1 1 4

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = Spiele insgesamt; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz)
1 inklusive Vorgänger-/Nachfolgerligen „1. Liga“ (1994–1998) und „Bundesliga“ (1998–1999)

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Schlagen Sie auch in anderen Wörterbüchern nach:

  • Genze — Germany and Kazakhstan Alexander Genze Personenbezogene Informationen Geburtsdatum 2. März 1971 Geburtsort Ka …   Deutsch Wikipedia

  • EC Wolfsburg — Grizzly Adams Wolfsburg Größte Erfolge Play Off Viertelfinale 2009 Aufstieg in die 2. Bundesliga 2001 Aufstieg in die DEL 2004 und 2007 Deutscher Pokalsieger 2009 …   Deutsch Wikipedia

  • EHC Grizzly Adams Wolfsburg — Grizzly Adams Wolfsburg Größte Erfolge Play Off Viertelfinale 2009 Aufstieg in die 2. Bundesliga 2001 Aufstieg in die DEL 2004 und 2007 Deutscher Pokalsieger 2009 …   Deutsch Wikipedia

  • EHC Wolfsburg — Grizzly Adams Wolfsburg Größte Erfolge Play Off Viertelfinale 2009 Aufstieg in die 2. Bundesliga 2001 Aufstieg in die DEL 2004 und 2007 Deutscher Pokalsieger 2009 …   Deutsch Wikipedia

  • ESC Wolfsburg — Grizzly Adams Wolfsburg Größte Erfolge Play Off Viertelfinale 2009 Aufstieg in die 2. Bundesliga 2001 Aufstieg in die DEL 2004 und 2007 Deutscher Pokalsieger 2009 …   Deutsch Wikipedia

  • Jahn Wolfsburg — Grizzly Adams Wolfsburg Größte Erfolge Play Off Viertelfinale 2009 Aufstieg in die 2. Bundesliga 2001 Aufstieg in die DEL 2004 und 2007 Deutscher Pokalsieger 2009 …   Deutsch Wikipedia

  • Hamburg Crocodiles — Crocodiles Hamburg Gründungsjahr: 1990 als FTV Crocodiles 1996 als Crocodiles Hamburg Eishalle: Name: Eissporthalle Farmsen Adresse: Berner Heerweg 152 22159 Hamburg U Bahnhof Farmsen Eigentümer: Bäderland Hamburg Kapazität: 2.300 Zuschauer… …   Deutsch Wikipedia

  • Kölner Haie/Spielerliste — Dieser Artikel dient der Darstellung von Spielerlisten und Statistiken der Kölner Haie, für die im Hauptartikel nur wenig Platz ist. Darunter fallen Spielerlisten aller seit dem Bundesliga Aufstieg 1972 für die Haie aktiven Akteure,… …   Deutsch Wikipedia

  • Kölner Haie/Spielerliste und Statistik — Dieser Artikel dient der Darstellung von Spielerlisten und Statistiken der Kölner Haie, für die im Hauptartikel nur wenig Platz ist. Darunter fallen Spielerlisten aller seit dem Bundesliga Aufstieg 1972 für die Haie aktiven Akteure,… …   Deutsch Wikipedia

  • Grizzly Adams Wolfsburg — Größte Erfolge Deutscher Vizemeister 2011 Play Off Halbfinale 2010 Deutscher Pokalsieger 2009 Vereinsinfos …   Deutsch Wikipedia

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”