Alexander Iwantschenkow
Alexander Sergejewitsch Iwantschenkow
Land: UdSSR
Datum der Auswahl: 1970 / 27. März 1973
Anzahl der Raumflüge: 2
Start erster Raumflug: 15. Juni 1978
Landung letzter Raumflug: 2. Juli 1982
Gesamtdauer: 147 d 12 h 38 min 24 s
EVA-Einsätze: 1
EVA-Gesamtdauer: 2 h 5 min
Ausgeschieden: 3. November 1993
Raumflüge

Alexander Sergejewitsch Iwantschenkow (russisch Александр Сергеевич Иванченков; * 28. September 1940 in Iwantejewka, Oblast Moskau, Russische SFSR) ist ein ehemaliger sowjetischer Kosmonaut.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung

Der Ingenieur schloss sein Studium am Moskauer Staatlichen Luftfahrtinstitut des Ministerium für Luftfahrtindustrie ab.

Raumfahrertätigkeit

Bereits 1970 ins Kosmonautenprogramm aufgenommen, erfolgte die Auswahl als Kosmonaut am 27. März 1973 durch die Staatliche Zwischenbehördliche Kommission. 1975 war Iwantschenkow Mitglied der Unterstützungsmannschaft des Apollo-Sojus-Projekts. Er war Ersatzmann für weitere Sojus-Missionen. Gleichzeitig war Alexander Iwantschenkow bei NPO Energija als Ingenieur angestellt.

1978 flog Alexander Iwantschenkow als Bordingenieur der zweiten Stammbesatzung der Saljut 6 mit Sojus 29. Am 29. Juli 1978 führte Iwantschenkow eine EVA durch, um Geräte und Experimente zu bergen. Der Bordingenieur kehrte mit Sojus 31 zur Erde zurück.

Seinen zweiten Raumflug absolvierte Iwantschenkow 1982 ebenfalls als Bordingenieur der ersten Gastmannschaft von Saljut 7. Zubringerschiff war Sojus T-6. Als Begleiter des ersten französischen Kosmonauten Jean-Loup Chrétien wurde er zu Ritter der Ehrenlegion ernannt.

Bald nach Beginn wurde Alexander Iwantschenkow als Kosmonaut in das Buran-Programm aufgenommen und absolvierte erste Trainings. Nachdem das Projekt 1993 aufgegeben wurde, schied Iwantschenkow aus dem Kosmonautenkorps aus. Seit dem 3. November 1993 ist Iwantschekow Stellvertretender Direktor der Abteilung 29 des Hauptkonstruktionsbüros bei RKK Energija.

Privates

Iwantschenkow ist verheiratet und hat ein Kind.

Literatur

  • Peter Stache: Raumfahrer von A bis Z. Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin [Ost] 1988, ISBN 3-327-00527-3. 

Belege


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