Alexander Kaul (Politiker)

Alexander Kaul (* 4. Juli 1901 in Hameln; † 15. Oktober 1972 in Athen) war ein hessischer Politiker (GB/BHE) und Abgeordneter des Hessischen Landtags.

Inhaltsverzeichnis

Ausbildung und Beruf

Nach dem Abitur studiere Kaul Rechtswissenschaften und Nationalökonomie an den Universitäten Heidelberg und München und promovierte.

Im Anschluss arbeitete er im Verlagswesen und als Wirtschaftsberater. Im Zweiten Weltkrieg leiste er Kriegsdienst und kam danach in Kriegsgefangenschaft.

Politik

Alexander Kaul war seit 1. Mai 1933 Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 2.945.510) [1].

Alexander Kaul war Gründungsmitglied des GB/BHE in Hessen.

Am 10. März 1955 trat er für den ausgeschiedenen Abgeordneten Dr. Walter Preißler in den Hessischen Landtag ein, dem er bis zum 30. November 1958 angehörte.

Zwischen dem 1. März 1956 und dem 28. Februar 1963 war er Staatskommissar für die Förderung der hessischen Notstandsgebiete und Zonenrandkreise in der Hessischen Staatskanzlei. Von 1963 bis 1966 war er als Abteilungsleiter für Flüchtlingsfragen im Hessischen Innenministerium tätig. Er lebte mit seiner Familie in Bensheim. Im Oktober 1972 verstarb Kaul an einem Herzinfarkt auf einem Schiff vor Athen.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Hans-Peter Klausch: Braunes Erbe – NS-Vergangenheit hessischer Landtagsabgeordneter der 1.–11. Wahlperiode (1946–1987). Herausgegeben von der Fraktion Die Linke im Hessischen Landtag. Wiesbaden 2011 (Download, PDF, 4,02 MB).

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