Alexander Kekule

Alexander Kekulé (* 1958 in München unter dem Namen Alexander Urchs) ist ein deutscher Mediziner und Mikrobiologe. Er ist seit 1999 Hochschullehrer an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Direktor des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie der Medizinischen Fakultät.

Kekulé studierte Philosophie, Biochemie und Humanmedizin an der Freien Universität Berlin und an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Schwerpunkte sind Seuchenprävention, Bioethik und Infektionskrankheiten. Er ist zweifach promoviert worden.

Kekulé ist Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemologie sowie Facharzt für Laboratoriumsmedizin. Von 1988 bis 1993 war er am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried (Bayern) angestellt. Von 1994 bis 1996 arbeitete er am Max von Pettenkofer-Institut in München, von 1997 bis 1998 war er stellvertretender Abteilungsleiter des Instituts für Virologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen.

Seit 1999 sind drei Fachartikel unter seiner Ko-Autorenschaft in international renommierten wissenschaftlichen Zeitschriften erschienen. Dem gegenüber stehen zahlreiche populärwissenschaftliche Beiträge in Printmedien und TV-Produktionen (u.a. über die "Evolutionschance in Richtung doppelköpfiger Menschen" und vermutete telepathische Fähigkeiten des Homo neanderthalensis in der Sendung Prime-Time/Spätausgabe von Alexander Kluge). Kekulé ist ferner Kolumnist der Zeitungen Der Tagesspiegel, Neue Zürcher Zeitung sowie im Magazin Der Spiegel.

Er ist Mitglied in der Schutzkommission beim Bundesminister des Innern.[1]

Quellen

Einzelnachweise

  1. www.bbk.bund.de Schutzkommission beim Bundesminister des Innern

Weblinks


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