Alexander Schonath

Alexander Schonath (* 2. November 1951 in Kupferzell, Baden-Württemberg) ist Angestellter und ein deutscher Politiker (DSU, ehemals Die Republikaner). Er ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Inhaltsverzeichnis

Beruflicher Werdegang

Die Grundschule und das Gymnasium besuchte Schonath in Öhringen und schloss dort mit der Mittleren Reife ab. Anschließend leistete er seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr. Danach besuchte er die Wirtschaftoberschule in Würzburg, wo er das Wirtschaftabitur ablegte. Anschließend studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt sowie Wirtschaftswissenschaften an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Nach seinem Studium war er bis zur Landtagstätigkeit Geschäftsführer.

Politische Karriere

Kreisvorsitzender des REP-Kreisverbandes Schwäbisch Hall, Mitglied im Bezirksvorstand der Republikaner im Bezirksverband Nordwürttemberg, 1995 bis 1999 Mitglied im Landesvorstand. Von 1994 bis 2009 war er Stadtrat in Heilbronn, bis Ende März 2009 als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Republikaner-Fraktion im Gemeinderat, nach deren Auflösung ab 1. April 2009 als fraktionsloser Stadtrat.[1] Zur Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009 kandidierte er nicht mehr.[2]

Vom 16. April 1996 bis 31. Mai 2001 war Schonath Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg (Zweitmandat im Wahlkreis Schwäbisch Hall). Als Schriftführer gehörte er dem Tagungspräsidium des Landtags an, Mitglied im Wirtschaftsausschuss und Mitglied im Ausschuss Ländlicher Raum und Landwirtschaft. Als Vertreter der Republikaner-Fraktion gehörte er verschiedenen Gremien an: Mitglied im Stiftungsrat der Stiftung Entwicklung und Zusammenarbeit, Mitglied im Kuratorium der Denkmalstiftung Baden-Württemberg, Mitglied des Stiftungsrates der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg, Stellvertretendes Mitglied des Kuratoriums der Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung. Zudem Mitglied der 11. Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten am 23. Mai 1999.

Nache Ende seines Stadtratsmandats am 30. Juni 2009 wechselte Schonath von den Republikanern zur DSU über und ist dort seit 29. Mai 2010 Mitglied des Bundesvorstandes. Im Oktober wurde er nach Gründung des Landesverbandes Baden-Württemberg auch zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt.[3][4]

Mitgliedschaften

Er ist Mitglied in zahlreichen örtlichen, regionalen landes-, bundesweiten und ausländischen Vereinen und Verbänden sowie Mitglied eines Weltverbandes. So ist er Gründungsmitglied des Freundeskreis der Stadtbibliothek Heilbronn e. V. und gehörte als einziger Stadtrat zu den Gründungsstiftern der Heilbronner Bürgerstiftung.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Joachim Friedl und Carsten Friese: Gemeinderat ohne Republikaner. In: Heilbronner Stimme. 3. April 2009 (bei stimme.de, abgerufen am 4. April 2009).
  2. Joachim Friedl: Größter Zugewinn für FDP und FWV. In: Heilbronner Stimme. 9. Juni 2009 (bei stimme.de, abgerufen am 11. August 2009).
  3. Ulrich Riedel: DSU droht nach rechts abzudriften. In: Freie Presse. 4. Juni 2010 (bei freiepresse.de, abgerufen am 6. Juni 2010).
  4. Schonath im „DSU“-Vorstand. In: Hohenloher Tagblatt. 18. Juni 2010 (bei swp.de, abgerufen am 28. Juni 2010).

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