Alexander Schröder

Alexander Schröder (* 1806; † 6. Februar 1877 in Dresden) war ein deutscher Architekt.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Hannoverscher Bahnhof 1847

Schröder hat Architektur und Baukunst in München studiert. Er arbeitete zunächst als Bauinspektor für das Herzogtum Anhalt-Dessau. 1846 kam er in den Dienst der Stadt Bremen. Er entwarf und realisierte zusammen mit Baurat Mohr von 1846 bis 1847 den Hannoverschen Bahnhof im klassizistischen Stil. Dieser Bahnhof musste 1885 dem heutigen Bremer Hauptbahnhof weichen. Schröder wurde bald darauf Baudirektor in Bremen.

Er gestaltete zahlreiche öffentliche Bauten in Bremen: Von 1847 bis 1851 entstand das erste noch erhaltene Gebäude der Krankenanstalt an der St.-Jürgen-Straße (Einmündung Humboldstraße). Von 1856 bis 1857 wurde das Landherrnamt an der Dechanatstraße (erhalten und heute St.-Johannis-Schule) gebaut. Er plante und baute zusammen mit Johann Rippe von 1871 bis 1873 die Strafanstalt in Oslebshausen und zum gleichen Zeitraum die Hauptschule an der Dechanatstraße. Sein Architekturstil war spätklassizistisch.

Im Zuge einer Stadt- und Verkehrsplanung für die Vorstädte (Ostertor, Steintor, Schwachhausen) plante er auch den so genannten Schröder-Ring (Utbremer Ring, Schwachhauser Ring, Kirchbachstraße), der nur teilweise realisiert wurde, da der entstehende Bürgerpark eine Verwirklichung nicht mehr zuließ.

Nachdem 1876 Schröder in den Ruhestand trat kehrte er nach Dessau zurück.

Siehe auch

Literatur

Weblinks


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