Alexander Supan
Verteilung von Höhen und Tiefen der Erde nach Supan.
Verbreitung der Gletscher und des Treibeises im Jahre 1896 (Quelle: Grundzüge der physischen Erdkunde von Alexander Supan).
Jahres-Isothermen im Jahre 1896 (Quelle: aaO).
Januar-Isothermen im Jahre 1896 (Quelle: aaO).
Juli-Isothermen im Jahre 1896 (Quelle: aaO).

Alexander Supan (* 3. März 1847 in Innichen, Tirol; † 7. Juli 1920 in Breslau) war ein österreichischer Geograph.

Nach Studien in Graz und Wien wurde Supan 1871 Lehrer an der Realschule in Laibach. Er begab sich 1875 bis 1877 noch einmal zur speziellen Vorbereitung auf das akademische Lehrfach nach Graz, Halle und Leipzig. 1877 arbeitete Supan als Lehrer am Gymnasium sowie als Privatdozent an der Universität Czernowitz, wo er 1884[1] zum Professor für Geographie ernannt wurde. 1884 übernahm er zusätzlich die Herausgabe von Petermanns Geographischen Mitteilungen, für die er 1885 die nützlichen geographischen Literaturberichte begründete; seine Funktion als Herausgeber übte er 25 Jahre lang aus. 1909 wechselte er an die Universität Breslau, wo er bis 1916 Professor für Geographie war.

Schriften

  • Lehrbuch der Geographie für österreichische Mittelschulen. Laibach 1874.
  • Statistik der untern Luftströmungen. Leipzig 1881.
  • Grundzüge der physischen Erdkunde. Leipzig 1884.
  • Archiv für Wirtschaftsgeographie. (Tl. 1: Nordamerika 1880-1885).

Einzelnachweise

  1. Nachruf in der Monthly Weather Review, Oktober 1920

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