Alexander Zamolodchikow

Alexander Borissowitsch Samolodtschikow (russisch Александр Борисович Замолодчиков, englische Umschrift Zamolodchikov; * 18. September 1952 in Dubna) ist ein russischer, in den USA arbeitender theoretischer Physiker.

Samolodtschikow studierte am Moskauer Institut für Physik und Technologie Kerntechnik und machte dort 1975 seinen Abschluss als Ingenieur. 1978 promovierte er am Institut für Theoretische und Experimentelle Physik in Moskau. Ab 1978 war er Professor am Landau Institut in Tschernogolowka. Seit 1990 ist Samolodtschikow Professor für Physik an der Rutgers University. Er ist vor allem für seine fundamentale Pionierarbeit über konforme Feldtheorien mit Alexander Poljakow und Alexander Belawin bekannt („Infinite conformal symmetry in two-dimensional quantum field theory“, Nuclear Physics B, Band 241, 1984, S. 333-380). Mit Wadim Genrichowitsch Knischnik führte er die nach ihnen benannten KZ-Gleichungen in die konforme Feldtheorie ein.

1999 erhielt er den Dannie-Heineman-Preis für mathematische Physik.

Sein Zwillingsbruder Alexei Samolodtschikow (1952–2007) war ebenfalls theoretischer Physiker.

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