Alexandra Povorina

Alexandra Povòrina (* 26. Februar 1885 in Sankt Petersburg; † 1963 in Berlin; eigentlich Alexandra von Povorinskaja) war eine russisch-deutsche Malerin.

Ausgehend von der französischen Avantgarde-Kunst, beeinflusst von Paul Cézanne und Henri Matisse, entwickelte sie in den 1920er Jahren eine spirituell-abstrakte Kunst, die sie mit den jüngeren deutschen Malern Willi Baumeister, Fritz Winter und Ernst Wilhelm Nay verbindet. Sie war verheiratet mit dem Künstler Friedrich Ahlers-Hestermann und die Mutter der Textilkünstlerin Tatiana Ahlers-Hestermann. Nach Innerer Emigration, Nazi-Diktatur und 2. Weltkrieg wurde sie 1946 als Dozentin an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee berufen. Durch eine nicht ausgeheilte Tuberkulose geschwächt, gab sie Ende der 1950er Jahre die Malerei auf und entdeckte die Collage als neues Medium.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Alexandra Povòrinas Maltalent zeigte sich schon als Kind und wurde von ihrer Mutter Valentina Barsowa gefördert, indem sie ihr Zeichen- und Malunterricht ermöglichte. Sie stammte aus einer vermögenden großbürgerlichen Familie, der Vater hatte als Staatsbeamter im Zarenreich Karriere gemacht und ist geadelt worden. Im Alter von 17 Jahren durfte Alexandra Povòrina zusammen mit ihrer Schwester Marussia und ihrem Kindermädchen in die Kunststadt München reisen, um dort im Atelier des Ungarn Simon Hollósy (1857-1918) Kunst zu studieren Akademien waren für Frauen erst in der Weimarer Republik ab 1918 zugänglich. Die Begleitung durch Bedienstete war für Töchter aus großbürgerlichen oder adeligen Kreisen aus Russland nicht unüblich, auch die ebenfalls aus St. Petersburg stammende Marianne von Werefkin hatte außer dem jungen Maler Alexej Jawlensky eine Dienstbotin dabei, als sie einige Jahre früher ebenfalls von St. Petersburg nach München übersiedelte.

In München lernte Povòrina ihren ersten Mann kennen, den ungarischen Malerschüler Károly Kiss (1884-1953). Auf einer Studienreise nach Ungarn heirateten die beiden nach der Hochzeit siedelten sie ins russische Charkow über, damals ein Zentrum der Moderne. Vermutlich beabsichtigten sie dort eine Malschule zu gründen. Die Beziehung hielt jedoch nicht lange. Povòrina lebte danach einige Zeit wieder bei ihrer Familie und arbeitete als Kunstlehrerin. 1911 ging sie nach Paris, um dort weiter Malerei zu studieren. Ihr letzter Aufenthalt in Russland wird auf das Jahr 1913 datiert, wo sie in Wjatka eine Art kunsthandwerkliches Feriencamp leitete. Das Ziel war, zusammen mit Bauern und Handwerkern alte kunsthandwerkliche Techniken, die durch die Industrialisierung vom Aussterben bedroht waren, neu zu beleben. Anschließend kehrte sie wieder nach Paris zurück.

Paris war das Zentrum der künstlerischen Avantgarde und die dort mögliche Anregung und Auseinandersetzung mit dieser Avantgarde sollte zu einem elementaren Bezugspunkt für ihre Malerei werden. Povòrina bezog ein Atelier in der Rue du Montparnasse neben dem des damals noch unbekannten Bildhauers Constantin Brâncuşi (1876–1957). Sie arbeitete im sogenannten "Russenatelier" (Académie Russe) der Künstlerin Marie Vassilieff, einem der Treffpunkte der Avantgarde-Künstler. Auch die beiden kompromisslosesten Vorreiter der modernen Kunst, Matisse und Picasso, besuchten Soiréen und die als skurril geltenden Modellklassen Vassilieffs mit ihren ungewöhnlichen Modellen.

Paris und das Atelier Vassilieff wurden aber auch zum Schlüssel für Povòrinas private Zukunft. Hier lernte sie ihren späteren Mann kennen: Friedrich Ahlers-Hestermann, Kaufmannssohn aus Hamburg-Wandsbek. Es trafen hier zwei Menschen aufeinander, die vom Temperament unterschiedlicher kaum sein konnten. Er, der besonnene ruhige Hanseat, sie die impulsive, leidenschaftliche Russin. Fast schon ein Klischee. In ihrer dauerhaften, nicht immer konfliktfreien Liebe respektierten und unterstützten sie sich jedoch gegenseitig. Dies galt auch in der Kunst des jeweils anderen, wovon man bei Künstlerpaaren – gerade zu dieser Zeit - nicht immer ausgehen kann. Meist zog die Frau den Kürzeren, um den Erfolg und das Einkommen des Mannes zu gewährleisten.

Povòrinas sprichwörtliches Temperament und ihre Unkonventionalität schlugen sich damals, um 1912, auch in ihrer Malerei nieder, wie die Erinnerungen Ahlers-Hestermanns bezeugen: Während in Paris der Kubismus mit eher gedeckten Farben grassierte, fiel Alexandra Povòrina durch die leuchtende Farbigkeit ihrer Bilder und eine spontane, temperamentvolle Malweise auf.

Aus dieser Zeit vor dem 1. Weltkrieg sind keine Werke mehr erhalten. Povòrinas Frühwerk aus der Pariser Zeit ist verschollen. Sie hatte es dort in ihrem Atelier zurückgelassen, als sie nach der Kriegserklärung des Deutschen Kaiserreiches an Frankreich fluchtartig Richtung Hamburg zu Ahlers-Hestermanns aufbrach. Nach einer abenteuerlich zu nennenden Reise nach Deutschland, sie wurde an der Grenze als feindliche Ausländerin von den deutschen Behörden verhaftet, durch die Hilfe von Ahlers-Hestermanns Schwester wieder freigelassen, gelangte sie schließlich nach Hamburg.

In Hamburg nahmen die Eltern von Ahlers-Hestermann Povòrina freundlich bei sich auf. Doch der durch die Kriegsbegeisterung geweckte Nationalismus und die daraus resultierende Fremdenfeindlichkeit machten es ihr schwer, sich in Hamburg willkommen zu fühlen. Ab 1914 traf sie sich im kleinen Kreis mit den späteren Hamburger Sezessions-Künstlerinnen Alma del Banco, Anita Rée und Gretchen Wohlwill bereits ab 1914 zum gemeinsamen Arbeiten.

Wie unwohl sie sich in der Hansestadt dennoch fühlte, macht deutlich, dass ein Arzt ihr wegen psychischer Probleme einen Kuraufenthalt mit viel Ruhe verordnete. Stattdessen fuhr sie aber nach Paris und prompt ging es ihr wieder besser. Um Povòrina das Leben in Deutschland erträglicher zu machen, unternahm das Künstlerpaar zahlreiche Reisen ins Fränkische und Hessische sowie nach Berlin. Von dort aus verschickten sie Hochzeitskarten, – die eigentliche Hochzeit fand erst Jahre später nach der komplizierten Scheidung von Károly Kiss statt.

1919 wurde ihre Tochter Tatiana Ahlers-Hestermann geboren, die spätere Textilkünstlerin. Drei Jahre zuvor gebar Povòrina einen Sohn, der wenige Wochen nach der Geburt an Lungenentzündung starb. Trotz der Freude über die gesunde Tochter, leichter wurde es für Povòrinas Leben durch die Ankunft des neuen Familienmitglieds nicht. Da sie sich hauptsächlich ohne Hilfe durch andere um die zahlreichen Bedürfnisse des Kleinkindes kümmern musste, litt ihre künstlerische Arbeit und damit auch sie selbst. Doch nicht nur die Versorgung der kleinen Tatiana hielten Povórina von der Arbeit ab. Ahlers-Hestermann war mittlerweile in Hamburg ein arrivierter Künstler, Lehrer an einer Kunstschule, und sie musste für ihn das gesellschaftliche Ambiente liefern. D. h. Einladungen organisieren, Gäste bewirten, den bürgerlichen Haushalt in Ordnung halten.

Ebenfalls 1919 gründeten Hamburger Künstler die Hamburgische Sezession als Antwort auf das auch von ihnen als unbefriedigend erlebte kulturelle Umfeld in der Hansestadt. Povòrina und Ahlers-Hestermann gehörten mit zu den ersten Mitgliedern der „Hamburgischen Sezession“. Auch wenn sie die Stadt nicht liebte, Povórinas Ansehen als „Hamburger“ Künstlerin war inzwischen gefestigt. Die Hanseaten schätzten an ihr wohl auch den "Hauch" des Pariserischen, den sie in den von traditionellen Anschauungen bestimmten Kulturbereich mitbrachte. So schrieb bereits 1916 ein Kritiker in der "Neuen Hamburger Zeitung" über eine Ausstellung niederdeutscher Künstlerinnen in der Galerie Commeter: "Unter den Malerinnen steht die pariserisch-russische Hamburgerin A. Povorina (sic) (...) als eigenwilliges und harmonisches Talent obenan."

In den Sommermonaten unternahm das Künstlerpaar regelmäßig längere Studienreisen nach Süddeutschland. Ab 1921 trafen Povòrina und Ahlers-Hestermann in der von der Malerin Gertraud Rostosky in Würzburg gegründeten Künstlerkolonie auf dem Gutshof Neue Welt mit anderen Malern wie dem Worpsweder Otto Modersohn sowie Fritz Mühsam zusammen. Vermutlich kümmerte sich während dieser Zeit Ahlers-Hestermanns Mutter um Tatiana, die Frage der Kinderbetreuung blieb in der veröffentlichten Literatur bislang unbeantwortet.

Neue Wege in der Kunst

In den 20er Jahren begann Povòrina sich vermehrt mit der Abstraktion von Gegenständen zu beschäftigen. Ausgehend von Stillleben mit Früchten und Blumen experimentierte sie immer stärker mit der Verfremdung von Gegenständen.

Einen positiven Wendepunkt in ihrem privaten wie künstlerischen Leben bewirkte die Berufung Ahlers-Hestermanns an die Kölner Werkbundschulen. 1928 zog die Familie nach Köln. Nicht zuletzt die Nähe zu Frankreich und damit Paris nahm Povòrina gleich für Köln ein. Von dort aus unternahm sie etliche Reisen nach Paris. In der Kölner Zeit vollzog sich auch ihre vollkommene Hinwendung zur abstrakten Malerei. Der Durchbruch zur Abstraktion setzte in Povòrina große Energien frei. Sie malte in den Jahren 1930 bis 1934 etwa 140 Werke. Die meisten sind heute verloren. Ein großer Teil verbrannte in einer Potsdamer Wohnung im 2. Weltkrieg bei einem Bombenangriff.

Die aus dieser Zeit überkommenen Bilder zeigen eine Verwandtschaft mit Werken von Fritz Winter und Ernst Wilhelm Nay. Auch mit einigen Arbeiten Willi Baumeisters gibt es Anknüpfungspunkte. Den Begriff „Abstraktion“ oder „abstrakt“ schätzte Povòrina aber nicht besonders, wiewohl sie Mitglied der französischen Gruppe „Abstraction-Création“ war, die sich 1931 in Paris gegründet hatte.

In Deutschland machte sie sich für den Zusammenschluss einer ähnlichen Gruppe abstrakt malender Künstlerinnen und Künstler stark. Viel ist über dieses Projekt heute nicht mehr bekannt. Fest steht nur, dass in Briefen von dem Gruppennamen „die Imaginisten“ die Rede war. Doch der Name konnte sich nicht durchsetzen und auch die Gruppe kam nicht dauerhaft zu Stande. Fakt ist, dass Povòrina mit anderen deutschen abstrakten Künstlern eine Wander-Ausstellung mit dem Titel „Zeichen und Bilder“ zusammenstellte, die Anfang 1933 eröffnet wurde. Wenige Wochen nach der Eröffnung der zweiten Station im Folkwang Museum in Essen verboten die neuen nationalsozialistischen Machthaber die Ausstellung jedoch und zwangen die Veranstalter, sie vorzeitig zu schließen.

Vor dem Beginn der Nazi-Diktatur konnte Povòrina mit ihrer Malerei zahlreiche Erfolge verbuchen. Anfang der 1930er häuften sich Ausstellungsteilnahmen und Einzelausstellungen in Deutschland. Aber auch in Frankreich wurde sie beachtet. So schrieb sie am 1. Dezember 1933 an die befreundete Hamburger Mäzenin Emmi Ruben: „In Paris habe ich oft an Sie gedacht, liebe Freundin (...) Meine Sachen dort in der großen Ausstellung hatten, das darf ich wohl sagen, guten Erfolg, ich hörte sehr viel Lobendes darüber, auch nahm die Galerie von [unleserlich] ein paar Sachen zu sich, stellte etwas im Fenster aus, holte Sachverständige herbei, u. alles ermutigte mich sehr. Da ich aber noch keinen Namen da habe, u. der Kunsthandel wegen der 'crise' sehr darniederliegt, war kein Verkauf zu erwarten. Es hieß, ich sollte da mehr ausstellen, mehr da anwesend sein, das kann ich ja nicht, so nützt mir das garnicht“.

Als die Nazis die Macht in Händen hatten, durfte Povòrina ihre abstrakten Bilder nicht mehr in Deutschland ausstellen, weil die Behörden ihr 1934 ein Ausstellungsverbot auferlegt hatten. Sie zog sich in der Folge in die innere Emigration zurück, gab das Malen auf und widmete sich dem Entwurf von abstrakten Stoffmustern, die waren politisch nicht verdächtig. Mit ihren Deko-Entwürfen trug sie zum Lebensunterhalt der der Familie bei. Dies war um so dringlicher, da die neuen Kulturpolitiker dafür gesorgt hatten, dass Ahlers-Hestermann sein Amt an der Werkbundschule entzogen wurde.

Die Machtübergabe an die Nationalsozialisten bedeutete für Povòrina insgesamt einen tiefgreifenden Einschnitt in ihre Kreativität. Als gebürtige Russin und als moderne Künstlerin war sie der misstrauischen Beobachtung der Behörden ausgesetzt. Zudem war sie aus politischen Gründen aus dem Vorstand der Künstlerinnenvereinigung GEDOK herausgedrängt worden. In dieser für die Künstlerin deprimierenden Zeit entstand eine Serie von Schwarz-Weiß-Grafik – vorwiegend Tuschezeichnungen. Die Arbeiten dieser Serie waren die einzigen, wo Povòrina die Farbe aus ihrem Werk eliminiert. Deshalb interpretiert die Kunsthistorikerin Anke Münster in ihrer Dissertation die Reduzierung auf den Kontrast Schwarz-Weiß als einen "Abschied" von der Malerei.

Im Lauf des Jahres 1939 wurde es dem Künstlerpaar in Köln politisch zu riskant. Povòrina und Ahlers-Hestermann waren mit ihrer kritischen Haltung den Nazis gegenüber bekannt. Unter anderem hatten sie sich geweigert, bei Aufmärschen der NSDAP die Hakenkreuzfahne aus dem Fenster zu hängen. Die Familie zog vorsorglich um nach Berlin. In der Anonymität der Großstadt, so hofften sie, würden sie ungestörter, unverdächtiger leben können. Während des Zweiten Weltkrieges gingen jedoch bei der Bombardierung Berlins einige der besten Arbeiten Povòrinas verloren.

Schwieriger Neubeginn

Nach der Kapitulation des Deutschen Reiches Anfang Mai 1945 konnten Povòrina und Ahlers-Hestermann wieder unbehelligt von politischer Verfolgung leben und arbeiten. Povòrina bekam schließlich eine Stelle als Dozentin an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Ihr Ehemann wurde vom neuen Senat der Hansestadt nach Hamburg berufen, um die Landeskunstschule dort neu aufzubauen.

Auch wenn sie nach Kriegsende wieder in einem freieren politischen Klima lebte, fiel es Povòrina nicht leicht an ihr abstraktes Werk vom Anfang der 30er Jahre anzuknüpfen. Gezeichnet von einer nicht ausgeheilten Tuberkulose, litt sie besonders unter der schlechten Versorgungslage - unter zu wenig Nahrung und zu wenig Heizmaterial. Bis zu ihrer Pensionierung 1952 war sie vor allem mit ihrer Lehrtätigkeit beschäftigt, sodass der zeitliche Rahmen für die eigene Kunst eng gesteckt war.

Fünf Jahre vor ihrem Tod, im Jahr 1958, erzwang ihr schlechter Gesundheitszustand, dass sie das Malen völlig aufgab. Sie war körperlich zu gebrechlich geworden. Dennoch fand sie einen Weg, die künstlerische Arbeit fortzusetzen: Povòrina wechselte zur Collage. In der ihr verbleibenden Zeit schuf sie zahlreiche Werke auf den unterschiedlichsten Bildträgern. Aus Papierabfällen, z. B. Fahrkarten, buntem, glitzerndem Stanniolpapier, Federn und Blättern komponierte sie ein eigenständiges Spätwerk. Diese Collagen wirkten leichter und spielerischer als die erhaltenen Gemälde (das Frühwerk ist ja wie erwähnt verlorengegangen). Diese neue Qualität war der Künstlerin durchaus bewusst. In einer tagebuchähnlichen Notiz aus dem Jahr 1960 schrieb sie:

„Zurück von der Hamburger Ausstellung krank, erschöpft. Endlich heute alleine in der Wohnung, versucht sich an den Collagen… : da weniger, dort mehr, ein Schieben ein Spiel .. Ein subtiles Wirken, ein Tasten, versuchen sich hingeben der großen, der alleinigen – der Harmonie in ganz Kleinem. Eine Micro-Welt – ein Spiel im Unbestimmten ... Doch der Ernst des Leben für mich – jetzt.“

1963 starb Alexandra Povòrina nach längerer Krankheit in Berlin an einem Schlaganfall.

Gemälde (Auswahl)

  • „Knabe vom Ural“, 1913 (Nachlass)
  • „Kriegsstillleben“, 1915 (Nachlass)
  • „Sommerstrauß“, 1926 (Privatbesitz)
  • „Schwebende Formen auf grünem Grund“, frühe 1930er (Nachlass)“
  • „Eilendes“, 1931 (Nachlass)
  • „Ying und Yang“, 1933 (Nachlass)
  • „Stille Kräfte“, vor 1956 (Nachlass)

Einzelausstellungen (Auswahl)

  • Galerie Becker-Newman, Köln 1930
  • Provinzialmuseum Hannover (heute Niedersächsisches Landesmuseum Hannover) 1932
  • Galerie Franz, Berlin 1948
  • Galerie Schüler, Berlin 1957
  • Künstlerclub „Die Insel“, Hamburg 1960
  • „Collagen“, Haus am Waldsee, Berlin 1961
  • Haus am Lützowplatz, Berlin 1966
  • Kunsthalle Bremen, Kupferstichkabinett, 1966

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

  • Galerie Commeter, Hamburg 1915 und 1916
  • Neue Gruppe Hamburg, Hamburg 1918
  • Werke aus Hamburgischem Privatbesitz. Hamburger Kunsthalle, 1925
  • Deutscher Künstlerbund, Köln 1929
  • Kölner Künstler, Kölnischer Kunstverein 1930
  • Frauen von Frauen gemalt, Kunstverein Hamburg 1931
  • Alexandra Povòrina und Naum Slutzky, Kunstverein Hamburg 1932
  • Zeichen und Bilder, Nassauischer Kunstverein, Wiesbaden u. Museum Folkwang, :Essen, 1932/1933
  • Deutscher Künstlerbund, Hamburg 1933
  • Les Surindépendants, Paris 1933
  • Blick in die Volkskunst, Altonaer Museum, Hamburg 1939
  • 1. Nachkriegsausstellung der Hamburger Sezession, Hamburg 1945
  • Symbol und Mythos in der zeitgenössischen Kunst, Akademie der Künste, Berlin, 1963
  • A. Povòrina, K. Flake, R. Lüder, Kunstverein Oldenburg 1968
  • F. Ahlers-Hestermann, T. Ahlers-Hestermann, A. Povòrina, Wilhelmshaven 1970
  • Vom Dadamax bis zum Grüngürtel, Kunstverein Köln 1975
  • Als der Krieg zu Ende war, Kunst in Deutschland 1945-1950, Berlin 1975
  • Künstlerinnen International, Schloss Charlottenburg, Berlin 1977
  • Abstraction-Création 1931-1936, Münster/Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris 1978
  • Zwischen Widerstand und Anpassung, Akademie der Künste, Berlin 1978
  • Verfolgt und Verführt, Kunst unter dem Hakenkreuz, Hamburger Kunsthalle 1983
  • Das Verborgene Museum, Akademie der Künste, Berlin 1987
  • Künstlerinnen der Hamburger Sezession, Torhaus Elmshorn 1987
  • Malerinnen in Hamburg 1900 – 1930, Galerie Herold, Hamburg 1990
  • „Die Sammlung Hermann-Josef Bunte. Deutsche Malerei des XX.
  • Hamburgische Sezession 1919-1933, Galerie Herold Hamburg 1991
  • Kunst in Hamburg 1870-1950, Galerie Herold, Hamburg 1996
  • Kunst in Hamburg 1880-1950, Galerie Herold, Hamburg 1997
  • Jahrhunderts.“ Hamburger Kunsthalle/Hamburger Sparkasse u.a., Hamburg 1999
  • Hamburgische Sezession, Galerie Herold, Hamburg 2000
  • Alexandra Povòrina und Hannes Maria Flach, Flach-Archiv, Köln 2000
  • Alexandra Povòrina, Werke aus dem Nachlass, Hamburger Sparkasse, Hamburg 2002
  • „Ausstellungspremiere. Das Forum für Nachlässe präsentiert Werke von elf Künstlerinnen und Künstlern.“ Künstlerhaus Sootbörn, Hamburg 2005

Mitgliedschaften in Künstler/innen/vereinigungen

Nachlass

Der Nachlass von Alexandra Povòrina befindet sich im Besitz des Forums für Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern e. V., Hamburg (siehe Weblink).

Literaturauswahl und Quellen

  • Ahlers-Hestermann, Friedrich: Pause nach dem dritten Akt.
  • Ders., Alexandra Povòrina 1885-1963, in: Bilder und Schriften, Berlin 1968
  • Bruhns, Maike, Anita Rée, Hamburg 1986
  • Dies., Kunst in der Krise, 2 Bde, Hamburg 2001
  • Jaeger, Roland/Steckner Cornelius, Zinnober, Kunstszene Hamburg 1919-1933, Hamburg 1983
  • Käthe, Paula und der ganze Rest. Künstlerinnenlexikon (hrsg. v. Verein der Berliner Künstlerinnen und der Berlinischen Galerie), Berlin 1992, S. 129
  • Manigold, Anke, Der Hamburger Maler Friedrich Ahlers-Hestermann 1883-1973, Hamburg 1986
  • Münster, Anke, Künstlerinnen in Köln und Düsseldorf von 1918 bis 1933, Magisterarbeit, Gießen 1991
  • Münster, Anke, Alexandra Povòrina und Lotte Prechner. Zwei Künstlerinnen im Köln der 20er Jahre, in: Kölner Museums-Bulletin 1/1994
  • Münster, Anke, Kunst ist Spiel und tiefer Ernst. Die Imaginistin Alexandra Povòrina (1885-1963). Leben und Werk. Dissertation, Gießen 2004
  • Neue Gesellschaft für bildende Kunst e. V. (Hrsg.), Das Verborgene Museum, Berlin 1987
  • Papenbrock, Martin/Saure, Gabriele (Hrsg.), Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen, Teil I: Ausstellungen deutscher Gegenwartskunst in der NS-Zeit, Weimar 2000
  • Brief A.P. an Emmi Ruben: Ausstellungskatalog "Kunst in der Verfemung. Die Schenkung Emmi Ruben 1948", Hamburger Kunsthalle 1998

Ausstellungskataloge

  • „Alexandra Povòrina – Gemälde und Collagen 1913 – 1960“, Bezirksamt Tiergarten von Berlin, Amt für Kunst“, o.J.
  • Alexandra Povòrina, Alma del Banco, Anita Rée, Kunsthaus Hamburg 1966
  • Alexandra Povórina, Friedrich Ahlers-Hestermann, Tatiana Ahlers-Hestermann, Kunstverein Flensburg 1969
  • Als der Krieg zu Ende war. Kunst in Deutschland 1945-1950, Akademie der Künste, Berlin 1972
  • Von Dadamax bis zum Grüngürtel. Köln in den zwanziger Jahren, Kölnischer Kunstverein 1975
  • Der Anteil der Frau an der Kunst der 20er Jahre, Galerie Pels-Leusden, Berlin 1977
  • Alexandra Povòrina, Werke aus dem Nachlass, Hamburger Sparkasse, 2002
  • Forum für Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern e. V. Ausstellungspremiere. Künstlerhaus Sootbörn, Hamburg 2005
  • Gemälde, Zeichnungen und Collagen - Die Malerin Alexandra Povòrina (1885-1963), Forum für Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern e.V., Künstlerhaus Sootbörn, Hamburg 2006

Schriften von Alexandra Povòrina

  • Rede zur Gründung der GEDOK in Köln 1929
  • Abschrift aus einem Brief an Alexander Dorner über ihre Kunstanschauung, 1932
  • Vorträge über Farbenlehre in der Kölner GEDOK 1933
  • Aufsatz über Maria Slavona, FAZ
  • Gedanken zu Collagen, o.J.

Weblinks


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