Alexandrine von Schönerer
Alexander Girardi und seine beiden Theaterdirektoren am Theater an der Wien: Alexandrine von Schönerer und Camillo Walzel

Alexandrine von Schönerer (* 15. Juni 1850 in Wien; † 28. November 1919 in Wien) war eine österreichische Intendantin, Regisseurin, Schauspielerin und Theaterdirektorin.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nachdem der 1884 zwischen ihr und dem Librettisten Camillo Walzel abgeschlossene Pachtvertrag ausgelaufen war, leitete sie von 1889 bis 1905 als Direktorin das Theater an der Wien. Unter ihrer Leitung wurden etliche Opern uraufgeführt. Darunter in deutscher Sprache 1893 Die verkaufte Braut, 1897 Königskinder (Oper) und La Bohème.

Gemäß einer alten Abmachung zwischen Schönerer, Emil Berté (Verleger)[1], Bernhard Buchbinder und Alfred Maria Willner (beides Librettisten), komponierte Johann Strauß (Sohn) seine letzte Operette Die Göttin der Vernunft. Es ist die Vertonung eines französischen Revolutionslustspiels, am 13. März 1897 uraufgeführt und mangels Zuschauer nach der 36. Aufführung abgesetzt.

Sie verkaufte am 17. März 1900 das Theater an Leon Dorer, Baron Emil Kubinsky und Josef Edler von Simon.

1898 wurde Schönerer unter anderem mit Johann Strauß, auf einem Bilderbogen von Theo Zasche (1862-1922) im Le Figaro, karikiert.

Sie distanzierte sich stets vom Antisemitismus ihres Bruders Georg von Schönerer.

Literatur

Quelle

  1. http://www.strauss.at/indfr/RV.html, 6. Oktober 2007

Weblinks


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