Alexei Jagudin
Olympische Ringe
Eiskunstlaufen
Gold 2002 Herren

Alexei Konstantinowitsch Yagudin (russisch Алексей Константинович Ягудин,  anhören?/i; * 18. März 1980 in Leningrad), ist ein russischer Eiskunstläufer, Olympiasieger und vierfacher Weltmeister.

Alexei Yagudin begann im Alter von vier Jahren mit dem Eiskunstlaufen. Er kam durch seine Mutter Zoja zu diesem Sport. Nachdem sein Vater seine Mutter und ihn verließ, entschloss er sich mit dem Eiskunstlaufen Geld verdienen zu wollen, um seine Mutter zu finanzieren. Damals teilten sich Alexei und seine Mutter eine Wohnung mit zwei weiteren Familien. Er wurde vom 12. bis zum 18. Lebensjahr von Alexei Mischin trainiert. Anschließend ging er in die USA und trainierte dort bei Tatjana Tarasowa. Er startete jedoch für den Jubileini Sport Club (St. Petersburg), also immer für Russland.

Sein größter Erfolg war der Olympiasieg 2002 in Salt Lake City.

Ein angeborenes Hüftleiden zwang ihn 2003, seine Amateurkarriere zu beenden. Er wurde Profi und tritt heute bei Stars on Ice auf. Russischen Medienberichten zufolge plant Jagudin eine Rückkehr in den Amateursport. Laut dem russischen Verbandspräsidenten äußerte Jagudin den Wunsch wieder bei Welt- und Europameisterschaften für Russland an den Start zu gehen. Damit folgt er seinem langjährigen Rivalen Pljutschenko, der kurz zuvor seine Rückkehr zum aktiven Sport, nach einem Jahr Wettkampfpause, erklärte. Allerdings müsste Jagudin dafür von der ISU reamateurisiert werden. Dieser Vorgang ist seit 1994 jedoch nicht mehr geschehen.

Alexei Yagudin studierte Sport an der Universität St. Petersburg.

Sportlich beriet er nach dem Ausscheiden aus dem Amateursport Brian Joubert aus Frankreich, einen Konkurrenten seines (Yagudins) Erzrivalen Jewgeni Pljuschtschenko und trainierte Andrej Griazew, den russischen Meister von 2007.

Alexei Yagudin lebt heute wieder in St. Petersburg bei seiner Mutter, nach einem langen Aufenthalt in Simsbury, Connecticut, USA.

Inhaltsverzeichnis

Erfolge/Ergebnisse

Olympische Winterspiele

  • 1998: 5. Rang
  • 2002: 1. Rang

Weltmeisterschaft

  • 1997: 3. Rang
  • 1998: 1. Rang
  • 1999: 1. Rang
  • 2000: 1. Rang
  • 2001: 2. Rang
  • 2002: 1. Rang

Europameisterschaften

  • 1996: 6. Rang
  • 1997: 5. Rang
  • 1998: 1. Rang
  • 1999: 1. Rang
  • 2000: 2. Rang
  • 2001: 2. Rang
  • 2002: 1. Rang

Juniorenweltmeisterschaften

  • 1994: 4. Rang
  • 1996: 1. Rang

Siehe auch


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