Alfa-Gruppe
Alfa Group
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Unternehmenssitz Moskau
Branche Finanzen
Website

http://www.alfagroup.org/

Die Alfa Group (russisch Альфа-Групп/ Alfa Grupp) ist einer der größten privaten Industrie- und Finanzkonzerne in Russland.

Die Geschäftsfelder der Unternehmensgruppe sind Öl („TNK-BP“), Gas, Roh- und Baustoffhandel (Zement, Bauholz, Glas), Kredit- und Emissionsbanking („Alfa Bank“, das größte private Kreditinstitut Russlands, gegründet 1991), Versicherungen („Alfa Strakhovanie“), Einzelhandel, Lebensmittelverarbeitung und Nachrichtentechnik.

Die Gruppe wurde gegründet von Michail Maratowitsch Fridman (einem der einflussreichsten Wirtschaftsführer in Russland und einer der russischen Oligarchen) und von Peter Aven. Das Unternehmen entstand aus der „Alfa-Eco“, einem 1988 von Fridman gegründeten Handelsunternehmen. Der Sitz der Firmenzentrale ist Moskau.

Joint Ventures

„Alfa Group“ besitzt einen Anteil am Handelshaus Smirnoff, der zweite Eigner ist Diageo. Über die Telekommunikationstochter Altimo hält „Alfa Group“ des Weiteren 32.9% der Stimmrechte an VimpelCom, dem zweitgrößten Mobilfunkanbieter Russlands (einen Anteil von 26,6% hält Telenor). Die „Alfa Group“ ist Mehrheitsaktionär der großen Supermarktkette Perekrjostok und nach deren Fusion mit dem Discount-Einzelhandelsriesen Pjatjorotschka führt „Alfa Group“ das Gesamtunternehmen.

Im Jahr 2003 verkaufte Fridman die Hälfte seines Anteils an Tyumen Oil an BP für umgerechnet 6.15 Milliarden US-Dollar. Der Einstieg von BP war das bis dahin größte Fremdinvestment in ein russisches Unternehmen überhaupt.

„Alfa Group“ unternahm mit dem Einstieg in Höhe von 3,3 Milliarden US-Dollar (2,7 Milliarden Euro) bei dem türkischen Mobilfunkanbieter Turkcell auch die bislang größte Auslandsinvestition eines russischen Konzerns (der schwedisch-finnische Mobilfunkkonzern TeliaSonera hält 47 Prozent an Turkcell). Die „Alfa Group“ ist des Weiteren mit einer Sperrminorität an dem drittgrößten russischen Mobilfunkkonzern, „Megafon“, beteiligt, an dem TeliaSonera 44 Prozent hält.

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