Alfeld (Mittelfranken)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Alfeld
Alfeld (Mittelfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Alfeld hervorgehoben
49.4311.543611111111485
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Nürnberger Land
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Happurg
Höhe: 485 m ü. NN
Fläche: 17,95 km²
Einwohner:

1.125 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 91236
Vorwahl: 09157
Kfz-Kennzeichen: LAU
Gemeindeschlüssel: 09 5 74 111
Gemeindegliederung: 18 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Kühberg 1
91236 Alfeld
Webpräsenz: www.alfeld-mfr.de
Erster Bürgermeister: Karl-Heinz Niebler (CSU)
Lage der Gemeinde Alfeld im Landkreis Nürnberger Land
Nürnberg Nürnberg Landkreis Roth Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Bayreuth Landkreis Forchheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Amberg-Sulzbach Engelthaler Forst Zerzabelshofer Forst Schönberg (gemeindefreies Gebiet) Rückersdorfer Forst Laufamholzer Forst Günthersbühler Forst Forsthof (gemeindefreies Gebiet) Fischbach (gemeindefreies Gebiet) Feuchter Forst Brunn (gemeindefreies Gebiet) Behringersdorfer Forst Feucht Offenhausen (Mittelfranken) Alfeld (Mittelfranken) Altdorf bei Nürnberg Burgthann Engelthal Happurg Henfenfeld Hersbruck Kirchensittenbach Lauf an der Pegnitz Leinburg Ottensoos Pommelsbrunn Reichenschwand Röthenbach an der Pegnitz Rückersdorf (Mittelfranken) Schwaig bei Nürnberg Schwarzenbruck Velden (Pegnitz) Vorra Winkelhaid Schnaittach Neunkirchen am Sand Simmelsdorf Winkelhaid (gemeindefreies Gebiet) Haimendorfer Forst Neuhaus an der PegnitzKarte
Über dieses Bild

Alfeld ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Happurg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nachbargemeinde

Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Pommelsbrunn, Birgland, Lauterhofen, Happurg.

Gemeindegliederung

Ortsansicht von Alfeld

Die politische Gemeinde Alfeld hat 18 amtlich benannte Gemeindeteile[2]:

  • Röthenfeld
  • Seiboldstetten
  • Waller
  • Wettersberg
  • Wörleinshof
  • Ziegelhütte

Geschichte

Alfeld gehörte seit dem Anfang des 16. Jahrhunderts zum Territorium der Reichsstadt Nürnberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die ehemalige Gemeinde Alfeld. Bei der Gemeindegebietsreform 1972 wurde die selbstständige Gemeinde Pollanden eingemeindet.

Die Gemeinde ist heute die zweitkleinste Gemeinde des Landkreises. Ab 1504 bildete der mitten durch das Dorf fließende Bach die Grenze zwischen der Oberpfalz und Nürnberger Gebiet. 1806 wurde der Ort wieder vereint. Er gehörte dann zum Oberpfälzer Bezirk Sulzbach und wurde erst 1911 auf eigenen Wunsch wieder dem fränkischen Bezirk Hersbruck zugeordnet.

Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerzahl stagniert nahezu. Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.115 und im Jahr 2008 1.138 Einwohner gezählt.

Politik

Seit dem 1. Mai 2002 ist Karl-Heinz Niebler von der CSU Erster Bürgermeister von Alfeld.

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 405.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 31.000 €.

Der Gemeinderat setzt sich seit den Kommunalwahlen 2008 aus 4 Vertretern der CSU, 6 Vertretern der Freien Wähler und 2 Vertretern der WBA (Wählergemeinschaft Bürgerforum Alfeld) zusammen:

  • Freie Wähler: Hans Fischer, Gerhard Eichenmüller, Manfred Hager, Peter Kohl, Regina Mertel, Thomas Sebald
  • Christlich Soziale Union: Dieter Kohl, Bernd Kolb, Georg Maul, Kerstin Rösel
  • Wählergemeinschaft Bürgerforum Alfeld: Stefan Strauß, Rudi Weiß

Sehenswürdigkeiten

Den dominierenden Mittelpunkt des Ortes bildet die schon 1072 geweihte evangelische Kirche St. Bartholomäus. Um 1450 wurde ihrem romanischen Chor zusätzlich ein gotischer vorgesetzt, 1707/08 wurden das Langhaus mit einer Holztonne überwölbt und die Emporen eingebaut. So entstand ein sehr stimmungsvoller Raum: Auf das hohe Emporenlanghaus folgt torartig der niedrige ehemalige Chor, der sich wiederum zum gotischen Ostchor weitet. Besonders sehenswert sind die gotische Figur des Kirchenpatrons, der Altar von 1680 in bewegten barocken Formen und die Kanzel von 1663.[3]

In der Unteren Bachstraße befindet sich eine privat bewohnte Neurenaissance-Villa. Der Fabrikant Georg Burgschmit erbaute 1896 die Villa.[4] Für das Anwesen wurde 2004 von der Hypo-Kulturstiftung eine Anerkennung ausgesprochen.[5]

In der Nähe von Nonnhof, das früher zum oberpfälzischen Gebertshofen gehörte und erst 1975 zu Alfeld kam, liegt das Naturdenkmal Windloch – mit 2,2 km Länge die längste bekannte Dolomithöhle in der Frankenalb. Die Höhle ist nicht mehr begehbar.

Sechs neuangelegte Rundwanderwege mit einer Gehdauer zwischen eineinhalb und zwei Stunden wurden in das bestehende Wegenetz des Fränkischen Albvereins integriert.

Siehe auch: Fränkischer Albverein

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand 2011):

  • Kindergärten: Evangelisches Haus für Kinder Alfeld mit 33 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 3 Lehrern und 2 Klassen. Die Klassen 1/2 und 3/4 werden in kombinierter Form unterrichtet.

Wirtschaft

Die wirtschaftliche Infrastruktur in Alfeld stützt sich derzeit vor allem auf einige Gewerbebetriebe, Kleinhandel (Lebensmittel etc.) sowie auf Gaststätten. Wichtigste Einnahmequelle sind Tagesgäste, die in der reizvollen Umgebung Wandern gehen.

Überörtliche Verkehrsanbindungen

Zudem ist Alfeld mit öffentlichen Verkehrsmitteln der OVF (Busverbindung ab Hersbruck) zu erreichen.

Sonstiges

Der älteste Alfelder Verein ist der 1852 gegründete Gesangverein 1852 Alfeld. 1863 wurden die Alfelder Musikanten gegründet, 1882 die Kriegerkameradschaft Alfeld und Umgebung, 1903 der Männergesangverein „Liederkranz“ Alfeld. Der 1963 gegründete Sportverein Alfeld 1963 hat rund 400 Mitglieder, die größte Abteilung ist die Fußballabteilung.

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111027/193949&attr=OBJ&val=1417
  3. Website der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Alfeld
  4. Neurenaissance-Villa in der Unteren Bachstraße
  5. Liste aller Preisträger

Weblinks

 Commons: Alfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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