Großenehrich
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Großenehrich
Großenehrich
Deutschlandkarte, Position der Stadt Großenehrich hervorgehoben
51.24944444444410.832222222222240
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Kyffhäuserkreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Greußen
Höhe: 240 m ü. NN
Fläche: 63,26 km²
Einwohner:

2.634 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 42 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99718
Vorwahl: 036370
Kfz-Kennzeichen: KYF
Gemeindeschlüssel: 16 0 65 084
Stadtgliederung: 10 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 13a
99718 Greußen
Webpräsenz: www.stadt-grossenehrich.de
Bürgermeister: Maik Göllert (CDU)
Lage der Stadt Großenehrich im Kyffhäuserkreis
Thüringen Abtsbessingen Artern/Unstrut Bad Frankenhausen/Kyffhäuser Badra Bellstedt Bendeleben Clingen Borxleben Bretleben Donndorf Ebeleben Etzleben Freienbessingen Gehofen Göllingen Gorsleben Greußen Großenehrich Günserode Hachelbich Hauteroda Helbedündorf Heldrungen Hemleben Heygendorf Holzsußra Ichstedt Kalbsrieth Mönchpfiffel-Nikolausrieth Nausitz Niederbösa Oberbösa Oberheldrungen Oldisleben Reinsdorf Ringleben Rockstedt Roßleben Rottleben Seega Sondershausen Steinthaleben Thüringenhausen Topfstedt Trebra Voigtstedt Wasserthaleben Westgreußen Wiehe WolferschwendaKarte
Über dieses Bild
Stadtkirche
Rathaus

Die Stadt Großenehrich ist eine Gemeinde im Thüringer Kyffhäuserkreis. Seit dem 1. Dezember 2010 gehört sie zur Verwaltungsgemeinschaft Greußen.

Inhaltsverzeichnis

Stadtgliederung

Zu Großenehrich gehören 10 Ortsteile.

Ortsteil Einwohner Ortsteilbürgermeister
Großenehrich 879 Bernd Kunze
Wenigenehrich 136 Uta Kunze
Rohnstedt 183 Michael Rosenstiel
Otterstedt 214 Marco Krause
Bliederstedt 78 Dietmar Börold
Niederspier 404 Otto Rosenstiel
Westerengel 375 Gustav Kammerer
Kirchengel 314 Petra Häder
Holzengel 259 Isolde Straube
Feldengel 257 Egon Löser

(Stand: 1. Juli 2009)

Geschichte

Geschichte der Ortsteile

Bliederstedt

Bliederstedt wurde im Jahre 956 erstmals erwähnt.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1996: 3045
  • 1997: 3059
  • 1998: 3038
  • 1999: 3042
  • 2000: 3061
  • 2001: 3054
  • 2002: 3002
  • 2003: 2994
  • 2004: 2950
  • 2005: 2890
  • 2006: 2811
  • 2007: 2805
  • 2008: 2738
  • 2009: 2692
  • 2010: 2634
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Wappen

Blasonierung: „In Silber ein in Felle gekleideter bärtiger Mann, auf dem linken Arm ein rotes Buch, auf dem ein silbernes Lamm ruht, mit der Rechten auf das Lamm zeigend; zu seinen Füßen ein kleiner blauer Schild, darin ein goldener Löwe.“

Das Wappen entstammt dem ältesten Siegel von 1562 und zeigt Johannes den Täufer, ursprünglich in der Linken ein Lamm mit Doppelkreuz, in der Rechten eine Fahne haltend. Die Umschrift lautete: SIGILLVM OPPIDANORVM IN EHRICH MAIORIS. Johannes war Kirchenpatron von Großenehrich, dessen Kirchensiegel in das Wappen übernommen wurde. Der Löwenschild ist der der Grafen von Schwarzburg. [2]

Ortsteilwappen

Wappen Niederspier
Rohnstedter Wappen

Wappen Niederspier

Das Wappen wurde am 25. Mai 1993 genehmigt.

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Silber; belegt mit einem Hirschgeweih mit Grind in verwechselten Tinkturen, dazwischen ein schwebendes goldenes Ohr auf dem Spalt.“

Da die Gemeinde Niederspier auf dem ehemaligen Territorium der Herrschaft Sondershausen liegt und diese als Territorialwappen ein Geweih geführt hat, wurde dies auch hier zugrunde gelegt, jedoch in rot-silberner Tingierung. Das Ohr entstammt dem alten Gemeindesiegel, welches bereits Anfang des 18.Jh. geführt wurde. [3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Nördlich des eingemeindeten Ortes Feldengel, etwa 100 m westlich der Straße nach Holzengel, steht der Menhir von Feldengel. Er soll schon in der Jungsteinzeit oder der älteren Bronzezeit wahrscheinlich für Kulthandlungen aufgerichtet worden sein.[4]

Geschichtsdenkmale

Auf dem Friedhof in Niederspier erinnert das Grabdenkmal eines Zwangsarbeiters aus Polen daran, dass in den Ortsteilen von Großenehrich während des Zweiten Weltkrieges bis zu 400 Kriegsgefangene, Militärinternierte und Zwangsarbeiter aus mehreren europäischen Ländern eingesetzt wurden.[5]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter des Ortes

Quellen

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. Neues Thüringer Wappenbuch Band 2 Seite 25; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.V. 1998 ISBN 3-9804487-2-X
  3. Neues Thüringer Wappenbuch Band 2 Seite 26; Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Thüringen e.V. 1998 ISBN 3-9804487-2-X
  4. Michael Köhler: Heidnische Heiligtümer. Jenzig-Verlag, 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 194.
  5. Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 169, ISBN 3-88864-343-0

Weblinks

 Commons: Großenehrich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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