Alfred Heineken

Alfred Henry Heineken, genannt Freddy Heineken, (* 4. November 1923 in Amsterdam; † 3. Januar 2002 in Noordwijk) war ein niederländischer Unternehmer und Bierbrauer.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Der streng calvinistisch erzogene Heineken war Spross der gleichnamigen niederländischen Brauereifamilie. Nach seinem Schulabschluss am Gymnasium am Kennemer Lyceum begann er ab 1942 seine Karriere im Betrieb Heineken seines Urgroßvaters Gerard Adriaan Heineken und seines Vaters Henry Heineken

Anschließend hatte er dort verschiedene Positionen inne. Heineken widmete sich intensiv der Werbung. So war er mit am Entstehen der noch heute aktuellen Markenidentität des Konzerns mit rotem Stern und grüner Grundfarbe beteiligt. Von 1971 bis 1989 war er Vorstandschef bei Heineken. Unter seiner Führung wurde das Unternehmen zu einem der weltweit führenden Bieranbieter. Nach seiner Vorstandszeit war er noch bis 1995 Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Entführung

Am 9. November 1983 wurde Heineken von Cor van Hout entführt. Nach drei Wochen konnte die Polizei ihn sowie seinen ebenfalls gefangen gehaltenen Chauffeur befreien. Allerdings konnten Heinekens Entführer ein Lösegeld von umgerechnet fast 16 Millionen Euro erpressen. Nach der Festnahme der Kidnapper konnte lediglich die Hälfte des erpressten Geldes wieder ausfindig gemacht werden, der Rest blieb unauffindbar. Auf Grund dieser Entführung mied der bis dahin kontaktfreudige Heineken die Öffentlichkeit.

Literatur

  • Die Wiese ist grün für den Hasen. In: Der Spiegel. Nr. 49, 1983 (online).

Weblinks


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