Alfred Schmid

Alfred Schmid (Pseudonyme: Fred Schmid, Georg Sebastian Faber; * 1899 in Mülhausen; † 1968 in Locarno) war ein Schweizer Naturwissenschaftler, Erfinder, Philosoph und eine bedeutende Persönlichkeit in der Jugendbewegung. Bekannt wurde er vor allem durch die Gründung und Führung des Grauen Corps, eines elitären Bundes, der sich wie die dj.1.11 1930 von der Deutschen Freischar abspaltete und 1934 von den Nationalsozialisten verboten und aufgelöst wurde. 1961 beeinflusste er maßgeblich die Gründung der grauen jungenschaft. Sein Nachlass wird von der Prof.-Dr.-Alfred Schmid-Stiftung, Zug/Schweiz verwaltet, die auch den Verlag „Die Graue Edition“ führt, in der besonders anspruchsvolle Werke verlegt werden.

Werke

  • Die Diffusionsgaselektrode. Enke, Stuttgart 1923
  • Die kinetische Katalyse. Enke, Stuttgart 1925
  • Leonardo: Brief u. Siegel . Der Weiße Ritter Verlag, Potsdam 1926
  • Zarathustras Nachfolge. O. Reichl, Darmstadt 1930
  • Aufstand der Jugend. Waldemar Hoffmann Verlag, Berlin 1932
  • Der Erzkönig: Eine Kampfschrift. Der Graue Verlag (im Waldemar Hoffmann Verlag), Berlin 1933
  • 95 Thesen über Geld und Gold: Eine Staatsgeld- und Weltgoldlehre. Der Graue Verlag (im Waldemar Hoffmann Verlag), Berlin 1935
  • Der Schwebezustand: Ein Lebenslauf der Satelliten. Denkschrift zum Geophysikalischen Jahr. Athenäum, Bonn 1957
  • Traktat über das Licht: Eine gnostische Schau. Athenäum, Bonn 1957
  • Erfüllte Zeit: Schriften zur Jugendbewegung. Hrsg. von der Prof.-Dr.-Alfred-Schmid-Stiftung. Südmarkverlag, Heidenheim 1978, ISBN 3-88258-045-3
  • Principium motus - vom Wesen der Schöpfung: eine gnostische Schau. Die Graue Edition, Zug 2007. ISBN 978-3-906336-49-7

Literatur

Weblinks


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