Alfter
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Alfter
Alfter
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Alfter hervorgehoben
50.7355555555567.009166666666776
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Rhein-Sieg-Kreis
Höhe: 76 m ü. NN
Fläche: 34,77 km²
Einwohner:

22.820 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 656 Einwohner je km²
Postleitzahl: 53347
Vorwahlen: 02222 und 0228
Kfz-Kennzeichen: SU
Gemeindeschlüssel: 05 3 82 004
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Rathaus 7
53347 Alfter
Webpräsenz: www.alfter.de
Bürgermeister: Rolf Schumacher (CDU)
Lage der Gemeinde Alfter im Rhein-Sieg-Kreis
Rheinland-Pfalz Bonn Köln Kreis Euskirchen Oberbergischer Kreis Rheinisch-Bergischer Kreis Rhein-Erft-Kreis Alfter Bad Honnef Bornheim (Rheinland) Eitorf Hennef (Sieg) Königswinter Lohmar Meckenheim (Rheinland) Much Neunkirchen-Seelscheid Niederkassel Rheinbach Ruppichteroth Sankt Augustin Siegburg Swisttal Troisdorf Wachtberg WindeckKarte
Über dieses Bild

Alfter ist eine Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis im Süden Nordrhein-Westfalens, am westlichen Stadtrand von Bonn.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Gemeinde Alfter liegt unmittelbar westlich der Bundesstadt Bonn am südlichen Rand des Vorgebirges. Sie grenzt im Norden an die Stadt Bornheim, im Osten an die Stadt Bonn, im Süden an die Städte Meckenheim (Rheinland) und Rheinbach und im Westen an die Gemeinde Swisttal. Alfter umfasst eine Fläche von etwa 35 km², davon 18 km² landwirtschaftliche Nutzfläche und 8 km² Wald. In der Gemeinde liegt das Naturschutzgebiet Dürrenbruch.

Gemeindegliederung

Rathaus der Gemeinde Alfter

Die Gemeinde besteht aus den heutigen Ortsteilen Alfter mit Birrekoven und Olsdorf, Gielsdorf, Oedekoven, Impekoven mit Ramelshoven und Nettekoven sowie Witterschlick mit Volmershoven und Heidgen.

Alfter

Die Ortschaft Alfter wird erstmals 1067 urkundlich erwähnt. Bis 1969 war sie eine selbständige Gemeinde mit den Ortsteilen Birrekoven und Olsdorf. Zu Alfter gehörte auch der untergegangene Ort Pelz, der nur noch im Straßennamen „Pelzstraße“ fortbesteht. Seit 1969 ist Alfter Ortsteil der Gemeinde Alfter.

Burgwall

Eine Burgwall genannte Erdwallanlage, eine ehemalige Fliehburg (vermutlich ein Refugium für die Insassen des Alfterer Schlosses), befindet sich zwischen der Straße Görreshof im Süden und dem Buchholzweg im Norden (südlich von Haus Buchholz). Die Anlage hat die Form einer Ellipse, deren große Achse in Ost-West-Richtung verläuft. Die Achsen verhalten sich ungefähr wie 3:2. Der Erdwall ist ca. 90 m lang, die Fläche demnach ca. 600 m².[2] Wall und Graben der Fliehburg sind noch gut ausgeprägt, der Böschungswinkel beträgt ca. 30° und der Höhenunterschied zwischen Grabensohle und Wallkrone ca. 5 m (der Graben ist um die 2 m tief). Die Südseite fällt zum Görreshof steil ab und bot so einen natürlichen Schutz.

Schloss

Das Schloss stammt (spätestens) aus dem 12. Jahrhundert (erstmals erwähnt 1117, Herren de Halechtre). Ab 1188 war mit dem Anwesen das kurkölnische Erbmarschallamt verbunden.[3] Im 15. Jahrhundert kam es in den Besitz der Familie Salm-Reifferscheidt-Dyck (in dem es sich heute noch befindet). Im 18. Jahrhundert erhielt es seine heutige Gestalt. Es beherbergt seit 1977 Teile der Alanus-Hochschule.[4] Seit 1991 sind in der Schloss-Galerie u. a. Werke des aus Spa gebürtigen Malers und Zeichners Renier Roidkin (1684–1741) zu sehen.[5] Rechts vom Schloss (Bildmitte) steht die katholische Matthäus-Kirche, deren Anfänge in das 17. Jahrhundert reichen.

Die Alanus-Hochschule ist seit Ende 2002 staatlich anerkannt und seit 2007 Stiftungshochschule. Im April 2008 haben sie und die Wuppertaler Universität einen Kooperationsvertrag geschlossen. An der L 183 (Bonn-Brühler Straße, Ecke Buschdorfer Weg) entsteht aus Stiftungsmitteln ein zweiter Campus (Spatenstich 10. April 2008).

Jüdischer Friedhof

Der jüdische Friedhof (Beth Olam – Haus der Ewigkeit) an der Grenze zu Bornheim wurde laut Gedenkstein erstmals 1719 urkundlich erwähnt. Die jüdische Gemeinde in Alfter (sie bestand seit mindestens Anfang des 17. Jahrhunderts) ist durch das Naziregime ausgelöscht worden. Alfter hat 1949 die Pflege des Friedhofs übernommen. Er steht seit 1987 unter Denkmalschutz.

Wand eines Hauses am Hertersplatz

Birrekoven

Die Ortschaft Birrekoven ist ein Ortsteil südwestlich von Alfter, zwischen Alfter und Gielsdorf gelegen. Die Grenze zwischen Alfter und Birrekoven ist mittlerweile fließend, die Grenze zwischen Gielsdorf und Birrekoven bildet der Mirbach und einige Felder. Birrekoven hat eine eigene kleine Kapelle.

Olsdorf

Zu Olsdorf gehört der oberhalb auf der Olsdorfer Heide gelegene Johannishof. Der Johannishof war ein großer Bauernhof, der von Halfen bewirtschaftet wurde. Dieser ist heute Sitz der Alanus-Hochschule. Olsdorf wurde in früherer Zeit auch Alsdorf geschrieben.

Gielsdorf

Pfarrkirche St. Jakobus

Der am Vorgebirgshang gelegene Ort war ursprünglich von der Landwirtschaft geprägt, bis Anfang des 20. Jahrhunderts auch vom Weinbau. In der Ebene an der Grenze zu Bonn findet man noch heute Gemüseanbaubetriebe. Der in der Vergangenheit für das Vorgebirge charakteristische Obstbau ist nahezu ganz untergegangen. Insbesondere die ehemaligen Weinberghanglagen Gielsdorfs werden derzeit intensiv bebaut.

Im Ortskern finden sich neben der Katholischen Pfarrkirche St. Jakobus einige schöne Fachwerkhöfe. Hierzu zählt unter anderem der ehemalige Hof des Kurfürsten, auf dem dessen Statthalter lebte.
Unterhalb der Kirche liegt der Zehnthof als ursprüngliche Besitzung des Bonner Stiftes St. Cassius. Dieser ist seit Jahrhunderten im Adelsbesitz unter anderem der Familien von Groote, von Siersdorf und von Geyr.

In Gielsdorf sind ein Musikverein, ein Junggesellenverein und eine Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr beheimatet.

Oedekoven

Oedekoven Fachwerkhof
Oedekoven Kapelle
St. Mariä Heimsuchung im Oberdorf
Hauptartikel: Oedekoven

Die bis 1969 selbständige Gemeinde Oedekoven ist heute der drittgrößte Ortsteil der Gemeinde Alfter. Der ursprünglich landwirtschaftlich geprägte Ort mit heute rund 5.500 Einwohnern ist in erster Linie Wohnort in unmittelbarer Nähe zur Stadt Bonn.

Impekoven

Impekoven ist ein Ortsteil der Gemeinde Alfter mit circa 800 bis 1.000 Bewohnern. Bis zur kommunalen Neugliederung im Jahre 1969 war Impekoven eine eigenständige Gemeinde. Letzter Bürgermeister von Impekoven war Karl Schumann. Impekoven ist Standort eines Kindergartens, der katholischen Kirche St. Mariä Heimsuchung und der Freiwilligen Feuerwehr. Seit 2000 ist Impekoven durch zahlreiche Neubaugebiete gewachsen.

Impekoven gliedert sich in die Ortsteile Ramelshoven und Nettekoven auf. Ramelshoven entstand aus dem Weiler der Burg Ramelshoven; in Nettekoven ist das Gewerbegebiet Impekoven beheimatet.

Nach 36 Jahren "Auszeit" zieht seit dem Jahr 2009 wieder ein Karnevalszug durch Impekoven. Der eigens dafür gegründete Karnevalsausschuss Impekoven 2009 organisiert den Karnevalsumzug mit anschließender After-Zoch-Party sehr erfolgreich zur Freude der Bevölkerung am Samstag vor dem eigentlichen Karnevalswochende.[6]

Witterschlick

Der Ortsteil Witterschlick liegt im südlichen Teil der Gemeinde und ist mit rund 8.000 Einwohnern der zweitgrößte Ortsteil. Witterschlick wurde bereits in der Vergangenheit nach der Entdeckung von Tonvorkommen in der Umgebung industrialisiert.

Volmershoven-Heidgen

Volmershoven-Heidgen ist der südlichste Ortsteil der Gemeinde Alfter. Dieser Ort wird verwaltungstechnisch zum Ortsteil Witterschlick gezählt. Volmershoven-Heidgen hat aber immer sein eigenes Vereins- und Kulturleben erhalten.

Geschichte

Funde belegen, dass die Gegend um Alfter seit der Jungsteinzeit besiedelt ist. Ebenso war das Gebiet in fränkischer und römischer Zeit besiedelt. Seit der Römerzeit waren die Orte des Vorgebirgshanges ein wichtiges Weinanbaugebiet. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurde vornehmlich Spätburgunder angebaut.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Alfter stammt aus dem Jahr 1067, die von Impekoven aus 1171[7]

Die Gemeinde entstand am 1. August 1969 im Zuge der kommunalen Gebietsreform aus den ehemals selbständigen Gemeinden Alfter, Gielsdorf, Oedekoven, Impekoven und Witterschlick.[8] Vorher gehörten diese Orte zu dem größeren Amt Duisdorf. Der Vorgänger des Amtes Duisdorf war die Bürgermeisterei Oedekoven. Zu dieser gehörten außer den Ortschaften der heutigen Gemeinde Alfter noch die Bonner Ortsteile Buschdorf und Lessenich/Meßdorf. Vorgänger der Bürgermeisterei war die „Mairie“ Oedekoven in französischer Zeit, die zum Kanton „Bonn externe“ im Rhein-Mosel-Departément gehörte. Unmittelbar an der nördlichen Grenze von Alfter verlief damals die Grenze zum Rur-Departément.

Bevor in den 90er Jahren des 18. Jahrhunderts die Franzosen das Rheinland besetzten, gehörte das heutige Gebiet der Gemeinde Alfter zum Kurfürstentum Köln. Der Ort Alfter lag in der Herrlichkeit Alfter, Gielsdorf im Dingstuhl Gielsdorf und Oedekoven gehörte zum Dingstuhl Duisdorf. Witterschlick gehörte zum Dingstuhl Godesberg.

Bis in das 19. Jahrhundert war die Bevölkerung fast ausschließlich römisch-katholisch. Lediglich im Ort Alfter gab es eine kleine jüdische Gemeinde. Ursprünglich gab es nur die katholischen Pfarreien Alfter und Witterschlick. Im 20. Jahrhundert wurden auch Gielsdorf 1920 und Oedekoven selbständige Pfarreien. Gielsdorf und Oedekoven hatten zuvor der Pfarrei Lessenich zugehört.

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

  • 1998 – 20.326
  • 1999 – 20.623
  • 2000 – 20.907
  • 2001 – 21.350
  • 2002 – 21.567
  • 2003 – 21.684
  • 2004 – 22.125
  • 2005 – 22.569
  • 2007 – 22.868
  • 2008 – 22.807
  • 2009 – 22.895

Politik

Gemeinderat

Die 44 Sitze des Gemeinderat verteilen sich wie folgt:

(Stand: 10. Mai 2011)

Bürgermeister

2009 wurde Rolf Schumacher als hauptamtlicher Bürgermeister gewählt. Erste stellvertretende Bürgermeisterin ist Ilse Niemeyer (CDU), zweiter stellvertretender Bürgermeister ist Michael Schroerlücke (Bündnis 90 / Grüne).

Liste der Bürgermeister und Gemeindedirektoren

Bürgermeister:

  • Heinrich Arenz (CDU), 1969–1989
  • Bärbel Steinkemper (CDU), 1989–1997 ehrenamtlich, 1997–2009 hauptamtlich
  • Rolf Schumacher (CDU), ab. 21. Oktober 2009

Gemeindedirektoren:

  • Johannes Janssen (CDU), 1969–1970 Beauftragter für die Aufgaben des Gemeindedirektors, 1970–1976 Gemeindedirektor
  • Norbert Linnenborn (CDU), 1976–1989
  • Bodo Kerstin (FDP), 1989–1997.

Nach dem Ausscheiden Kerstins aus dem Amt wurde das Amt des Gemeindedirektors in Alfter abgeschafft. An die Stelle trat die hauptamtliche Bürgermeisterin.

Wappen

Blasonierung: „Unter goldenem Schildthaupt, darin fünf rote Rauten fünfmal von Rot nach Gold geteilt und überdeckt von einem golden bekrönten, doppelschwänzigen, silbernen Löwen mit goldener Krone.“

Übernahme des Wappen der früher ansässigen Herren von Alfter, die Rauten deuten auf den eingemeindeten Ortsteil Witterschlick, die Balken weisen auf die Ortsteile hin.

Gemeindepartnerschaften

Alfter unterhält Partnerschaften mit dem französischen Châteauneuf-sur-Charente im Département Charente und dem brandenburgischen Beelitz.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehrsanbindung

Der Bahnhof Witterschlick der Deutschen Bahn befindet sich im gleichnamigen Ortsteil und liegt an der Voreifelbahn (BonnEuskirchen), auf der die RegionalBahn 23 verkehrt. An dieser Strecke ist ein weiterer Haltepunkt im Ortsteil Impekoven geplant. Im Hauptort liegt der Haltepunkt Alfter der Vorgebirgsbahn, wo die Linie 18 des Stadtbahnnetzes Rhein-Sieg verkehrt. Weiterhin verkehren in Alfter Linienbusse der Regionalverkehr Köln und SWB Bus und Bahn. Alfter gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS).

Über das Fernstraßennetz ist die Gemeinde Alfter über die Bundesautobahnen 565 und 555, die Bundesstraße 56 sowie einige Landesstraßen zu erreichen.

In Alfter sind 14.037 Kraftfahrzeuge zugelassen, davon 11.896 Pkw [9].

Ansässige Unternehmen

Im Ortsteil Witterschlick befindet sich die Hauptverwaltung der börsennotierten Deutschen Steinzeug Cremer & Breuer AG, dem größten deutschen Hersteller von Fliesen. In Alfter-Oedekoven befindet sich die Hauptverwaltung des Großhandels Baustoff Fassbender Tenten, einer der größten Baustoffhändler in der Region Bonn-Köln.

Bildung

  • Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter
  • Anna-Grundschule Alfter
  • Freie christliche Grundschule Bonn/Rhein-Sieg-Kreis
  • Gemeinschaftsgrundschule Oedekoven
  • Gemeinschaftsgrundschule Witterschlick
  • Hauptschule Oedekoven
  • Volkshochschule Bornheim/Alfter (Kommunales Weiterbildungszentrum für die Stadt Bornheim und die Gemeinde Alfter)
  • Vorgebirgsschule, Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, Alfter
  • Schule an der Wicke, Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises mit dem Förderschwerpunkt Sprache, Gielsdorf
  • Waldschule, Förderschule des Rhein-Sieg-Kreises mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung, Witterschlick

Sport

Fußball

Einer der Fußballvereine der Gemeinde, der VfL Alfter, spielt in der Mittelrheinliga, der höchsten Liga des Fußballverbandes Mittelrhein und der sechsthöchsten Spielklasse in Deutschland. Die zweite Mannschaft des VfL Alfter spielt in der Kreisliga A, der höchsten Spielklasse im Fußballkreis Bonn. Der Sportplatz der Ortschaft Alfter, das sogenannte Waldstadion, befindet sich wie die Alanus-Hochschule auf dem Vorgebirgsberg am Strangheidgesweg. Auf dem ehemaligen Tennenplatz wurde im Sommer 2008 ein Kunstrasen verlegt.

Weitere Fußballmannschaften gibt es in Oedekoven (Blau-Weiß Oedekoven), Impekoven (Germania Impekoven), Witterschlick (TB Witterschlick) sowie in Volmershoven-Heidgen (SC Volmershoven-Heidgen).

Tennis

Der Tennisclub Alfter nimmt an den Mannschaftsmeisterschaften des Tennisverbandes Mittelrhein teil.

Tischtennis

Der TTC Blau-Weiß Alfter e.V. ist einer der ältesten Tischtennisclubs des Westdeutschen TT-Verbandes. Er entstand 1946 aus Mitgliedern des Schützenvereins, deren junge Mitglieder Aufgrund des Nachkriegs-Schießverbotes ein neues Betätigungsfeld suchten.Seit dem nimmt der TTC Alfter am Spielbetrieb des Westdeutschen Tischtennisverbandes mit Damen-, Herren-, Jugend- und Schülermannschaften teil.

Weitere Tischtennisclubs gibt es in Oedekoven und Witterschlick.

Sonstiges

Der Sportverein Alfterer Sport-Club (ASC) verfügt über Volleyball-, Leichtathletik-, Turn- und Tennisabteilung. Zudem gibt es seit 1970 noch den Alfterer Judo Club (AJC). Direkt neben dem „Waldstadion“ ist auch noch der Tennisplatz mit sechs Einzelplätzen gelegen.

Persönlichkeiten

  • Johanna Elberskirchen, * 1864 in Bonn, lebte von 1905 bis 1909 in Alfter und schrieb dort Bücher zur Gesundheit von Kindern. Sie starb 1943 in Rüdersdorf bei Berlin.
  • Erich Linden, * 1898 in Alfter, Bildhauer und Maler in Aachen
  • Wilhelm Weber (* 11. September 1906 in Alfter; † 27. September 1990), Politiker (SPD), Landtagsabgeordneter
  • Rudolf Thaut, * 7. März 1915 in Kiel, † 15. Januar 1982 in Alfter, baptistischer Theologe, Rektor des Theologischen Seminars Hamburg, Präsident der Europäisch-Baptistischen Föderation und Vizepräsident des Baptistischen Weltbundes
  • Herbert Zimmermann, * 29. November 1917 in Alsdorf, † 16. Dezember 1966 in Hamburg, Rundfunkreporter (WM-Finale Bern 1954), beerdigt auf dem Friedhof Witterschlick
  • Johann Gimnich, * 17. März 1925 in Alfter, † 28. Oktober 1998 in Alfter. Bürgermeister der selbständigen Gemeinde Alfter von 1960−1969
  • Heinrich Arenz, † 2004, erster Bürgermeister der Gemeinde Alfter nach der kommunalen Neuordnung 1969; 1990 Ehrenbürgermeister der Gemeinde Alfter.
  • Klaus Hildebrand, * 1941, renommierter deutscher Historiker, lebt in Alfter.
  • Andreas Pinkwart, * 1960, von 2005 bis 2010 Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie und stellvertretender Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, lebt in Alfter.

siehe auch

Literatur

  • Hans Ulrich Becker: Witterschlick und Impekoven. Eine ortsgeschichtliche Dokumentation. Bonn 1986 (Ortsgeschichten der in der Großgemeinde Alfter vereinigten Ortschaften 3).
  • Beiträge zur Geschichte von Alfter, hg. v. Engelbert G. Kalkum. Alfter 1969 (Ortsgeschichten der in der Großgemeinde Alfter vereinigten Ortschaften 1). Gemeinde Alfter, Nordhorn 2005.
  • Robert Thomas: Geschichte des Ortes und der Bürgermeisterei Oedekoven. (Alfter-) Oedekoven 1979 (Ortsgeschichten der in der Großgemeinde Alfter vereinigten Ortschaften 2).
  • Christoph Waldecker: Das Archiv der Gemeinde Alfter. Ein Fallbeispiel für eine Neukonzeption. Saarbrücken 2008. ISBN 978-3-8364-8198-4

Weblinks

 Commons: Alfter – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 27. Juni 2011. (Hilfe dazu)
  2. Die Fläche ist das Produkt der Kreiszahl und der beiden Halbachsen, also ca. 3,14 x 17 x 11 m²; die Anlage in Walberberg (Aldeburg, auch Keltenring genannt) umfasst ungefähr das Zehnfache
  3. Burgeninventar
  4. Die Hochschule begann ihren Studienbetrieb 1973 im Johannishof
  5. Roidkin wanderte in den 20er und 30er Jahren des 18. Jahrhunderts durch das Rheinland und zeichnete im Auftrag des Adels, insbesondere des Kurfürsten Clemens August, Schlösser und Gärten
  6. Karnevalsausschuss Impekoven 2009
  7. Bonner Generalanzeiger (11. September 2010).
  8. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970.
  9. Ministerium f. Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr: Mobilität in NRW. Daten und Fakten 2010

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