Alibri Verlag

Der Alibri Verlag ist ein 1994 gegründeter Verlag, der seinen Sitz in Aschaffenburg hat.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Alibri-Verlag ging aus dem IBDK, dem Internationalen Bücherdienst der Konfessionslosen, hervor, der zunächst nur das Magazin MIZ-Materialien und Informationen zur Zeit herausgab und 1984 zum IBDK Verlag + Vertrieb erweitert wurde. Damit wollte man an die Produktion des Szczesny-Verlages anschließen, der 1967 seine Tätigkeit eingestellt hatte. Im April 1994 wurde der Name Alibri angenommen und als Verlag in die neu gegründete Assoziation Linker Verlage („ALiVe“) integriert, die einen Zusammenschluss kleinerer linker Verlage darstellt und seit 1997 auch eine gemeinsame Verlagsauslieferung hat. Nachdem 1996 der erste Titel bei Alibri erschienen war, startete 1998 ein größeres Programm.

Programme

Alibri versteht sich als explizit säkularer Verlag und deckt mit seinem Programm das breiteste Themenspektrum der zu dieser Szene zu rechnenden Verlage ab. Es reicht von Religions- und Kirchenkritik bis zur kritischen Auseinandersetzung mit Esoterik. Als „Forum für Utopie und Skepsis“ erscheinen bei Alibri sowohl Untersuchungen der Skeptikerbewegung als auch Beiträge zur humanistischen und materialistischen Philosophie.

Seit Juni 2007 arbeiten der Alibri Verlag und die Trotzdem Verlagsgenossenschaft in allen den Buchhandel betreffenden Bereichen und bei der Vertriebs- und Öffentlichkeitsarbeit zusammen. Einem größeren Publikum bekannt wurde der Verlag durch die Diskussionen um das religionskritische Kinderbuch Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel von Michael Schmidt-Salomon.

Der Alibri Verlag ist Mitglied von hpd e.V., dem Trägerverein des Humanistischen Pressedienstes (hpd).[1]

Weblinks

Belege

  1. http://hpd.de/ueber

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