Alice-Salomon-Berufskolleg
Alice-Salomon-Berufskolleg
Logo
Schulform Berufsbildende Schule
Gründung 1964
Ort Bochum
Land Nordrhein-Westfalen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 28′ 44,4″ N, 7° 14′ 1,7″ O51.4789896835197.2338058570192Koordinaten: 51° 28′ 44,4″ N, 7° 14′ 1,7″ O
Schüler zurzeit etwa 2700
Lehrer zurzeit etwa 140
Leitung Helga Harder-Kühne
Website www.alice-salomon-berufskolleg.de
Alice Salomon auf einer deutschen Briefmarke der Dauerserie Frauen der deutschen Geschichte

Das Alice-Salomon-Berufskolleg (ASB) ist eine berufsbildende Schule für Ernährung, Erziehung und Gesundheit mit Beruflichem Gymnasium in Bochum. Das Berufskolleg hat duale und vollzeitschulische Bildungsgänge. Das Hauptgebäude ist zu Fuß vom Hauptbahnhof aus in etwa 10 min. zu erreichen. Namensgeberin der Schule ist Alice Salomon (1872–1948), die liberale Sozialreformerin der deutschen Frauenbewegung und Wegbereiterin der Sozialen Arbeit als Wissenschaft.

Die Schule hat derzeit ca. 2700 Schüler, die aus 42 verschiedenen Nationen kommen und von ca. 140 Lehrern unterrichtet werden.

Die Schule betreibt in der Pausenhalle ein Bistro ("Ali-Bi") und seit mehreren Jahren ein Schulrestaurant ("Alices Restaurant") mit einem eigenständigen pädagogischen Konzept, das einen Mittagstisch für Schüler und Lehrer anbietet. Seit September 2009 betreibt der Förderverein das "Ali-Bi" auch an der Technischen Beruflichen Schule I und ab Sommer 2010 im Walter-Gropius-Berufskolleg.

Am 17. Mai 2010 erhielt die Schule das "Gütesiegel Individuelle Förderung" vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW überreicht. Im Begleitschreiben des Ministeriums heißt es: "Mit der Bewerbung Ihrer Schule um das Gütesiegel Individuelle Förderung zeigen Sie eindrucksvoll, dass sich Ihre Schule auf dem Weg befindet, den Bedürfnissen jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers im Sinne eines individualisierenden, fehlerfreundlichen und ermutigenden Unterrichts gerecht zu werden. Lernausgangslage, Lernstand und Potenziale ihrer Schüler werden systematisch in den Blick genommen. Das Alice-Salomon-Berufskolleg verfügt über erfolgreiche Ansätze in den Bereichen Sprachförderung, Lernentwicklungsgespräche und Portfolioarbeit. Das gelungene Konzept zur Berufswahlvorbereitung ist mit der schulischen Beratung sowie inner- und außerschulischen Lernangeboten eng vernetzt. Die Schule überzeugt darüber hinaus durch ihre Eltern- und Teamarbeit." (Siehe Literatur: H. Harder-Kühne)

Im Oktober 2010 wurde die Schule vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW als "bewegungsfreudige Schule NRW 2010" ausgezeichnet.

Im Jahr 2011 ist die Schule unter den Berufskollegs der Stadt Bochum die mit der höchsten Frauenquote auf der Leitungsbebene (50%): Von den 12 Studiendirektor/innen sind 6 weiblich. Auch wenn man die Leiterin der Schule und den Stellvertreter hinzuzählt, bleibt diese Quote erhalten.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Als Frauenbildungsanstalt gegründet, bezog die Schule 1964 das heutige Gebäude an der Akademiestraße, in Bochum. Seit 2004 nutzt die Schule außerdem Teile des Gebäudes der Südfeldmark-Schule an der Roonstraße als Dependance, weil die Schülerzahlen in den letzten 12 Jahren kontinuierlich gestiegen sind.

Ab 2002 hat sich die Schule im Rahmen der Schulprogrammarbeit den heutigen Namen Alice-Salomon-Berufskolleg gegeben.

Schulabschlüsse

Schüler können alle Schulabschlüsse der Sekundarstufe I, wie den Hauptschulabschluss, den normalen Sekundarabschluss I bzw. den Sekundarabschluss I mit Qualifikation nachholen. Ebenso können auch alle Abschlüsse der Sekundarstufe II wie die Fachhochschulreife und die Allgemeine Hochschulreife d.h. das Abitur erworben werden. (siehe dazu auch unten: Bildungsangebot)

Haupteingang der Schule

Dies und Das

Aktivitäten

  • Die Schule arbeitet regelmäßig mit Sprachassistenten aus dem europäischen Ausland zusammen, die jeweils etwa 8 Monate in der Schule tätig sind. Sie kamen bisher aus den Niederlanden, aus Spanien, aus Polen und aus der Türkei.
  • Seit 2006 nimmt die Schule am Austausch von Deutschlehrern (z. B. aus der Ukraine) teil, die jeweils 3 Wochen im Unterricht hospitieren.
  • Im Schuljahr 2005/2006 wurde ein Comenius-Sprachprojekt mit der Schule aus Spanien 'Arizmendi Ikastola' in Mondragón, , durchgeführt. Schüler aus beiden Ländern haben sich gegenseitig im Unterricht und zu Hause besucht.[1]
  • Im Jahr 2009 gab es einen Schüleraustsuch mit einem russischen Institut in St. Petersburg: Schüler aus Bochum fuhren nach St. Petersburg und wurden dort in Familien untergebracht.
Schülerarbeit aus einer Konditorenklasse
  • Den Internet-Führerschein kann man im Informatik-Unterricht erwerben.
  • Die Traditionsveranstaltung ist der Kochwettbewerb, der jährlich und seit Jahrzehnten in der Schule stattfindet. Es sind die Stadtmeisterschaften im Gastgewerbe.
  • Unterstützt wird die Arbeit der Lehrer von zwei Fördervereinen. Der ältere Verein ist der "Förderverein der beruflichen Schule III"; der jüngere nennt sich "Weiterbildung Beratung Qualifizierung Förderung" (WBQF) e. V. .
  • Seit 2006 lernen und arbeiten Schüler der Bildungsgänge EA (Erzieher AHR) und FS (Fachschule für Sozialpädagogik)/FSQ (Fachschule für Sozialpädagogik Teilzeit) mit einem Portfolio. Im Schuljahr 2006/07 wurde in der damaligen FSU (Unterstufe der Fachschule) zum ersten Mal das Portfolio eingesetzt. Es diente den Studierenden als Planungs- und Dokumentations-Ordner ihrer bereits erworbenen und zu erwerbenden Kompetenzen. Außerdem bildete die ständige Auseinandersetzung mit der angestrebten Erzieher-Persönlichkeit eine gute Grundlage für Entwicklungsgespräche.
  • Mit dem zweiten Durchgang des Berufsinformations- und Gesundheitstags in den Klassen 11 und 12 der Fachoberschule Gesundheit wird die Schule diese Veranstaltung nun regelmäßig durchführen. Die Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Fachhochschule für Gesundheit in Bochum wird angestrebt. Studentinnen der Fachhochschule informierten bei der Gelegenheit über das Studium und die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitsbereich.
  • Die Bezirksmeisterschaften der gastronomischen Ausbildungsberufe am Mittwoch, 10. Februar 2010, im Alice-Salomon-Berufskolleg, Bochum, fanden erstmals im Ambiente des neuen Restaurants in der dritten Etage statt. Je fünf Hotel- und Restaurantfach-Azubis gaben ihr Bestes, um ihren Gästen und der Fachjury einen angenehmen Abend zu bereiten. Sowohl das Publikum als auch die Jury des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands kürten am Ende Hotelfach-Azubi Nathalie Schmidt (Renaissance Hotel, Bochum) und Restaurantfach-Azubi Manuel Schlüßler (Saalbau, Witten) zu den besten ihres Fachs. In der Küche bewies nach Expertenmeinung Alexander Ostwald (Kolpinghaus, Bochum) am meisten Geschick. Alle drei werden nun auf Landesebene um den Aufstieg zum Bundeswettbewerb antreten.
Vorspeisen und Nachtische

Sport

  • In Zusammenarbeit mit dem DSB veranstaltet die Schule den Zertifikatskurs Bewegungserziehung für Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik. Diese Ausbildung gilt als Voraussetzung zur Arbeit in zertifizierten Bewegungskindergärten.
  • In Zusammenarbeit mit dem Landessportbund (Deutscher Sportbund) vergibt die Schule die C-Lizenz für Übungsleiter.
  • 2006 sind Schüler des Bildungsgangs Freizeitsportleiter/Allgemeine Hochschulreife zu einem mehrwöchigen Schüleraustausch am Instituto Primo Capraro, der Deutschen Schule in Bariloche, Patagonien, in Argentinien gewesen.[2]
  • Jährlich nehmen Schüler an einem Friedenslauf in Israel teil.
  • Eliteschule des Sports: Durch die besondere Akzentuierung der Bildungsgänge „Freizeitsportleiter/Allgemeine Hochschulreife“ sowie der Höheren Berufsfachschule Sozial- und Gesundheitswesen“ bietet die Schule in Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Westfalen/Bochum und der Nachwuchsabteilung des VfL Bochum 1848 eine besondere Betreuung für Schüler, die Leistungssport betreiben. Daneben kooperiert die Schule mit zahlreichen weiteren Sportvereinen und im Rahmen der Vermittlung der Übungsleiter-C-Lizenz auch mit dem Landessportbund NRW. Daher soll das Alice-Salomon-Berufskolleg in den Kreis der Eliteschulen des Sports aufgenommen werden.

Schulkulturarbeit

  • Seit 2000 gibt die Schule eine Schüler-Lehrer-Zeitung heraus: "Einblick". Sie erscheint zwei Mal im Jahr.
  • Seit mehreren Jahren gibt es die Schüler-Lehrer-Band, die Feste in der Schule begleitet.
  • im Jahr 2005 startete der Schriftsteller Ingo Cesaro (Kronach) ein Projekt, bei dem die Schüler Texte (Haiku) verfassten, die sie anschließend in der aufgebauten Handdruckerei setzten. Daraufhin druckten die Schüler ihre poetischen Texte.
  • "Schule macht Theater" heißt das Theater-Projekt, das es seit 2007 gibt: "Am 16. Dezember und 17. Dezember 2008 fanden in der Aula des Alice-Salomon-Berufskollegs Aufführungen von „Iss was Gott -- oder Alice Navidad“ statt. Nach langen Jahren stand endlich mal wieder die hauseigene Theater-AG auf der Bühne der Schul-Aula", heißt es in einer Meldung auf der Website der Schule.
  • Schullesungen Bochumer Autoren: Die beiden Bochumer Autoren Horst Dieter Gölzenleuchter und Friedrich Grotjahn haben 2007 am Alice-Salomon-Berufskolleg aus ihren Werken vorgelesen. In „Alices Restaurant“ folgten zahlreiche Schüler und Lehrer der Lesung.
  • Im Schuljahr 2007/08 wurde erstmals ein Modellprojekt zur Förderung der Schriftsprachkompetenz „GutSchrift“ durchgeführt. Die Durchführung des GutSchrift-Projekts in den Berufsgrundschuljahren sowie den zweijährigen Berufsfachschulen verlief vielversprechend und letztendlich hat sich der Erfolg des Projektes durch eine schulinterne Evaluation im Schuljahr 2008/09 bestätigt. Alle beteiligten Lehrer werden gemeinsam mit allen Studierenden der FSU eine Evaluation der bis dahin stattgefundenen Portfolioarbeit im Februar 2010 vornehmen – sich daraus evtl. ergebende Änderungen/Änderungswünsche werden im Sinne der Partizipation und Kooperation aufgegriffen. Mit der Portfolioarbeit wird den Studierenden außerdem eine Anrechnung von vorzuweisenden Credits (ECTS) für ein Studium an der FH als auch eine Vorbereitung auf die mittlerweile geforderte Beherrschung dieser Lernform ermöglicht, sei es in den vom Alice-Salomon-Berufskolleg angebotenen Aufbaubildungsgängen oder für ein weiterführendes Studium.
  • Die "Kinderkulturkarawane" hatte am 5. November 2009 einen Auftritt in der Schule. Sie präsentierte vielen Schülern in der Aula ihr Theaterstück zu den Kinderrechten. Anschließend gab es darüber eine Diskussion. Auch eine Auswahl ihrer Tänze konnten von den Schülern bewundert werden.
  • Ab dem Schuljahr 2010/2011 findet in der Schule pro Monat einmal ein Filmnachmittag in der Aula statt.
  • Wie abwechslungsreich Literatur sein kann, erfuhren die Schüler des Alice-Salomon-Berufskollegs bei einer Lesung des Bochumer Autors Rainer Küster am 18. März 2010. Auf Einladung der Fachschaft Deutsch trafen sich Schüler und Kollegen in der vollbesetzten Pausenhalle zum zweiten „Literarischen Café".
  • Interkulturelles Mädchencafé: Seit November 2010 findet im Beratungszentrum regelmäßig ein "interkulturelles Café" statt, in dem junge Mädchen und Frauen Probleme besprechen und kommunizieren können.

Soziales Engagement

  • Seit 1984 finanziert die Schule die Patenschaft für ein Kind der Kindernothilfe e. V. (Duisburg).
  • Seit 13. Januar 2010 koordiniert das Alice-Salomon-Berufskolleg die ehrenamtliche Arbeit von Schülern in verschiedenen Einrichtungen der sozialen Arbeit in Bochum. Im Schreiben des Ministeriums für Familie, Frauen und Integration des Landes NRW an die Schule heißt es: "Das Alice-Salomon-Berufskolleg der Stadt Bochum hat die Möglichkeit, den Engagementnachweis NRW "Füreinander/Miteinander-Engagiert im sozialen Ehremamt" zum Zwecke der Anerkennung der ehrenamtlichen Tätigkeit seiner Schüler des 2-jährigen Bildungsgangs Höhere Berufsfachschule Sozial- und Gesundheitswesen mit dem fachlichen Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Pflege auszustellen."

Bildungsangebot

Altes Logo der Schule

Ausbildungsschwerpunkte und Bildungsgänge

Die Lehrer und Schüler, gestalten laut Schulprogramm ihre Schule als „Haus des Lernens“ im Sinne einer Schule für junge Erwachsene. Sie verpflichten sich, nach den Vorgaben und Zielen des Berufskolleggesetzes zu arbeiten, um den Schülern eine „umfassende berufliche, gesellschaftliche und personale Handlungskompetenz“ zu vermitteln. Das Bildungsangebot der Schule leitet sich aus der Tradition als "Bildungsanstalt für Frauenberufe" ab. Es umfasst zur Zeit die Berufsfelder:

Die Schule bietet heute in diesen Berufsfeldern ein sehr differenziertes Bildungsangebot an. Im dualen Ausbildungssystem der Schule gibt es:

Vollzeitschulische Bildungsgänge mit Berufsabschluss sind:

  • Staatlich geprüfte(r) Kinderpfleger/in und mittlerer Schulabschluss (FOR)
  • Staatlich geprüfte(r) Sozialhelfer/in und mittlerer Schulabschluss (FOR)
  • Staatlich geprüfte Servicekraft und mittlerer Schulabschluss
  • Staatlich anerkannte(r) Erzieher/in und Fachhochschulreife
  • Staatlich anerkannte(r) Erzieher/in und Allgemeine Hochschulreife

Vollzeitschulische Bildungsgänge, die zu beruflichen Kenntnissen und höheren allgemeinbildenden Abschlüssen führen:

  • Berufsorientierungsjahr im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft
  • Berufsgrundschuljahr im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft, Schwerpunkt Gastronomie
  • Berufsgrundschuljahr im Berufsfeld Körperpflege
  • Berufsgrundschuljahr im Berufsfeld Gesundheit
  • Berufsgrundschuljahr im Berufsfeld Sozialwesen
  • Berufliche Grundbildung im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen für Schüler mit Fachoberschulreife
  • Berufliche Grundbildung im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft für Schüler mit Fachoberschulreife
  • Erweiterte Berufliche Kenntnisse im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen und Fachhochschulreife
  • Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen, berufliche Kenntnisse und Fachhochschulreife
  • Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen, vertiefte berufliche Kenntnisse und Fachhochschulreife
  • Freizeitsportleiter/in und Allgemeine Hochschulreife

Bildungsgänge des Weiterbildungsbereiches, die eine Fachschulausbildung voraussetzen:

  • Aufbaubildungsgang Sozialmanagement
  • Aufbaubildungsgang Musikalische Förderung
  • Aufbaubildungsgang Naturwissenschaftlich-technische Früherziehung
  • Aufbaubildungsgang Bildung, Erziehung, Pflege - Kinder unter drei

Projekt Weiterqualifizierung

Das Alice-Salomon-Berufskolleg bietet seit Februar 2009 eine Weiterqualifizierung für die von Arbeitslosigkeit bedrohten Kinderpfleger an. Innerhalb von zweieinhalb Jahren können sich diese so zu staatlich anerkannten Erziehern weiterbilden. Der Unterricht erfolgt abends und am Wochenende, so dass die Teilnehmer ihren Beruf auch weiterhin ausüben können (berufsbegleitend).

Religionspädagogische Zertifikatskurse

Im Rahmen der Bildungsgänge Fachschule für Sozialpädagogik sowie Erzieher und Allgemeine Hochschulreife bietet die Schule seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) (Bielefeld) und dem Katholischen Forum (Bochum) religionspädagogische Zertifikatskurse an.

Von diesen Kursen liegen Konzepte und Materialbände vor.

Fremdsprachen

An der Schule werden in verschiedenen Bildungsgängen und Kursen folgende Fremdsprachen unterrichtet: Englisch, Spanisch, Russisch, Niederländisch.

Fortbildung

Für Erzieher (mit staatlicher Anerkennung) bietet die Schule Fortbildungslehrgänge an:

  • einen Aufbaubildungsgang Sozialmanagement
  • einen Aufbaubildungsgang "naturwissenschaftlich-technische Früherziehung"
  • einen Aufbaubildungsgang "Kinder unter 3"
  • eine Weiterbildung in musikalischer Förderung

Siehe auch: 4.3 Religionspädagogische Zertifikatskurse.

Projekt: Jugendliche mit besonderem Förderbedarf

Seit Schuljahresbeginn 2009 lernen Jugendliche mit besonderem Förderbedarf durch eine Kooperation mit der Jugendwerkstatt noch praxisorientierter. An zwei Tagen pro Woche werden sie am ASB unterrichtet, drei Tage sammeln sie praktische Erfahrungen in der Jugendwerkstatt am Schleipweg: Gartenbau, Umgang mit Farbe und Raumgestaltung sowie Holztechnik stehen auf dem Stundenplan. Feierlich besiegelt wurde diese Kooperation am Mittwoch, 17. März 2010, in der Jugendwerkstatt. Dort unterzeichneten Sozialdezernentin Britta Anger, die Leiterin der Jugendwerkstatt, Gabi Warhof, und die Schulleiterin Helga Harder-Kühne den Kooperationsvertrag. Das Angebot der Jugendwerkstatt am Schleipweg richtet sich an Jugendliche von 16 bis 21 Jahren ohne Ausbildung. Durch intensive Unterstützung in kleinen Lerngruppen kann der Hauptschulabschluss Klasse 9 erreicht werden.

Projekt SchülerUni

ASBK-Schüler nehmen an SchülerUni teil: Das Projekt SchülerUni Bochum ist eine gemeinsame Initiative der Ruhr-Universität Bochum und der Gymnasien der Region zur Förderung besonders leistungsstarker und motivierter Schüler. Durch dieses Projekt kann das Leistungspotential der jeweiligen Schüler individuell gefördert werden. Es geht im Projekt nicht darum, Eliteschüler auszubilden, sondern Schüler, die selbständig, zielgerichtet und engagiert arbeiten können und wollen,

  • frühzeitig und kontinuierlich weiter zu fördern
  • ihnen Chancen und Möglichkeiten eines Studium aufzuzeigen und sie für ein Studium zu begeistern
  • ihnen die Gelegenheiten einer frühzeitigen Orientierung zu geben
  • ihnen Zukunftsperspektiven aufzuzeigen
  • und sie möglicherweise Leistungsgrenzen erfahren zu lassen.

Die Förderung beschränkt sich nicht auf eine einmalige und kurzfristige Maßnahme, sondern kann sich über mehrere Jahre routinemäßig erstrecken. Die SchülerUni soll als Förderangebot dazu beitragen, dass ein verwertbarer Kenntniserwerb über den schulischen Rahmen hinaus für die spätere (universitäre) Ausbildung erfolgt.

Projekt Schulsanitätsdienst

Seit 2006 bildet die Schule interessierte Schüler aus Bildungsgängen des Fachbereichs Gesundheit und Pflege zu Schulsanitätern aus. In der Schule steht ein spezifischer Schulsanitätsraum zur Verfügung. In ihm versehen die Schulsanitäter in den Pausen ihren Dienst, d. h. sie helfen ihren Mitschülern bei Unwohlsein oder Schwindelgefühlen. Sie gewährleisten bei kleinen Unfällen die medizinische Erstversorgung. Die Schulsanitäter sind über spezielle Handys auch während des Unterrichts erreichbar.

Bensberger Mediations-Modell

Ausgehend von der Erkenntnis, dass es Schülerinnen aus dem Bildungsgang Kinderpflege zunehmend schlechter gelingt, Konflikte gewaltfrei zu regulieren, wird seit dem Jahr 2010 das Bensberger Mediations-Modell realisiert. Das Modell umfasst Kurse zu fünf Einheiten und je vier Stunden, in denen die Schülerinnen erlernen:

Damit erwerben Sie zentrale Techniken für die Ausübung ihres späteren Berufes.

Arbeiten nach dem Dalton-Konzept

Im Sinne des im Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen festgeschriebenen Bildungs- und Erziehungsauftrags setzt die Schule die Dalton-Pädagogik ein (siehe www.dalton.org). Schüler sollen (ab 2010) damit selbstständig und eigenverantwortlich handeln lernen. Sie sollen auch lernen, Leistungen zu erbringen in einer Atmosphäre, die Lebensfreude fördert, anregt und befähigt, Strategien und Methoden für ein lebenslang nachhaltiges Lernen zu entwickeln. Hierfür hat die Schule u. a. einen Reflexionsbogen für die Bearbeitung von Aufgaben entwickelt:

  • Habe ich zügig mit der Arbeit begonnen oder habe ich Zeit vergeudet?
  • Habe ich die Arbeitsanweisungen genau beachtet?
  • Habe ich konzentriert an der Aufgabe gearbeitet oder mich auch mit anderen Dingen beschäftigt?
  • Bin ich in dieser Stunde zu einem angemessenen Ergebnis gekommen?
  • Welche Aufgaben habe ich angemessen bearbeitet?
  • Welche Hilfestellungen benötige ich durch den Fachlehrer, um in Zukunft besser arbeiten zu können.

Alle ausfallenden Stunden werden ab sofort mit Dalton-Aufgaben gefüllt.

Bewegungspädagogisches Fortbildungsangebot für Kitas

In Zusammenarbeit mit der DAK bietet die Schule ein bewegungspädagogisches Fortbildungsangebot an (orientiert an Elfriede Hengstenberg und Emmi Pikler), das sich an Erzieherinnen in Kitas wendet.

Orientierung und Konzepte

Programme und Kooperationen

Laut Schulprogramm setzen sich Lehrer und Schüler für die Individualisierung und Differenzierung von Lernprozessen ein. Mit Hilfe von Qualitätssicherungs- und Ausbildungskonzepten sollen ferner hohe Leistungs- und Entwicklungsstandards erzielt werden. Ein entsprechendes Beratungskonzept für Schüler und Lehrer soll dabei helfen.

Die Schule kooperiert mir Fachhochschulen und Universität, um einem schnellen Wandel der Berufspraxis und des beruflichen Selbstverständnisses zu genügen. Angestrebt wird eine hohe kommunikative Kompetenz. Als zentrale Schlüsselqualifikation soll sie die Teilhabe am beruflichen und gesellschaftlichen Leben ermöglichen. Durch ein breites Bildungsangebot will die Schule die gesellschaftlichen Chancen junger Menschen, insbesondere von Frauen, ausbauen und verbessern.

Im Programm der Schule steht eine Aussage von Alice Salomon: "Ein Wort, das man der Jugend immer wieder ans Herz legt, sagt: Ihr lernt nicht für die Schule, sondern für das Leben. Das soll doch nicht heißen für euer individuelles Leben in dem Sinn, dass Fertigkeiten gelehrt werden, die jeder für sein persönliches Fortkommen nötig hat. Sondern es muss bedeuten: für die Teilnahme am Leben der Zeit...“

Um diese Arbeit zu unterstützen hat die Schule 2001 folgende zentralen Handlungsfelder definiert:

Konzepte

Um zielgerichtete Arbeit zu verbessern und im Sinne von Überschaubarkeit und Transparenz für alle Mitwirkenden am Bildungsprozess wurden in den letzten Jahren Konzepte entwickelt:

  • Beratungskonzept
  • Konzept für die Durchführung der Entwicklungsgespräche in Bildungsgängen nach Anlagen C 5 und C9 APO-BK
  • Gesundheits- und Sicherheitsförderung
  • Konzepte zur Fortbildung
  • Konzept "Gesprächskreis junge Kollegen"
  • Konzept "internationale Kooperation"
  • Konzept des Gender Mainstreaming am ASB
  • Konzept Drogenberatung
  • Konzept Kooperationen Bereich Ernährung (in der Region Bochum)
  • ein Organigramm der Schulstruktur (und Personalentwicklung)
  • Konfliktmanagement und Streitschlichtung
  • Konzeption für die Produktionsschule "Alices Restaurant"
  • Konzeption für die Produktionsschule "Alices Garten- und Landschaftsbau"
  • Konzeption zur Sonderausbildung "Bewegungserziehung im Kleinkind- und Vorschulalter"
  • Konzept zur Betreuung von Praktikanten
  • Konzept zur Referendarausbildung
  • Sprachförderungskonzept
  • Medienkonzept
  • Konzepte zur individuellen Förderung; die Schule strebt auch das Gütesiegel "individuelle Förderung" an (siehe auch unter: "Dies und das", Portfolio-Konzept)
  • Sport- und Bewegungskonzept

Beratung

Arten von Beratung

  • Außerhalb der Unterrichtszeit gibt es die Schullaufbahnberatung.
  • Im Rahmen der Beratung findet auch die Schulsozialarbeit statt, die vom Beratungsteam der Schule koordiniert wird.

Für den Übergang aus anderen Schulen organisiert das ASB folgende Unterstützung:

  • Informationsveranstaltungen an den abgebenden Schulen,
  • Homepage, bildungsgangsspezifische Flyer,
  • Individuelle Schullaufbahnberatung im Beratungsbüro mit täglichen Sprechzeiten,
  • Teilnahme des Alice-Salomon-Berufskollegs an der Bildungsmesse, „Berufe Backstage“ und Informationsveranstaltungen des BIZ,
  • Beratungstag sowie individuelle Beratung während der Anmeldung,
  • Bildungsgangspezifische Informationsveranstaltungen.

Vernetzung der Beratung

Weitere Maßnahmen liegen in der Vernetzung und Zusammenarbeit mit den abgebenden Schulen, um die Schüler frühzeitig individuell zu fördern. Einige dieser Maßnahmen werden zurzeit in einzelnen Bildungsgängen erprobt bzw. sind geplant:

  • Übergabegespräche mit Pädagogen der Förderschulen,
  • Rückmeldung über den Schulerfolg an die abgebenden Schulen,
  • Probeunterricht am Alice-Salomon-Berufskolleg,
  • Gegenseitige Hospitation von Lehrern des Alice-Salomon-Berufskollegs und den Lehrern der abgebenden Schulen.

Unterstützende Maßnahmen

Darüber hinaus ist denkbar, dass Schüler sich durch weitere Angebote auf die Anforderungen der einzelnen Bildungsgänge einstellen können:

  • Bildungsgangspezifische Beratungstests als Download auf der Homepage des Alice-Salomon-Berufskollegs,
  • Kompetenzcheck in Deutsch, Englisch, Mathematik in den ersten Schulwochen,
  • Einführung von Lernpaten/Schülerpaten.

Studienberatung

Neben der Schullaufbahnberatung bietet die Schule seit 2010 in Zusammenarbeit mit diversen Fachhochschulen/Universitäten eine Studienberatung für Schüler, die die Fachhochulreife (FHR) und die Allgemeine Hochschulreife (AHR) anstreben.

Praktika für Studenten

Die Schule bietet und Studenten verschiedenster Fachrichtungen die Möglichkeit, ein Praktikum abzuleisten. Diese Praktika beinhalten eine Betreuung. So ist gewährleistet, dass die notwendigen Hilfestellungen gegeben werden können, die einen strukturierten Einblick in das komplexe System "Berufskolleg" ermöglichen.

Schulbau

Die Schule verfügt über eine großes Außengelände mit weiten Grünflächen und einem asphaltierten Schulhof.

In der großen Pausenhalle unter der Aula bietet der Schulkiosk bis in den Nachmittagsbereich hinein Speisen und Getränke an. Schüler können sich dort auch in Freistunden aufhalten. In der Pausenhalle befindet sich der zentrale Informationspunkt für die Schüler. Dort werden von Mitarbeitern des Schulbüros zum Beispiel Bescheinigungen ausgegeben. Außerdem kann hier der aktuelle Vertretungsplan an einem Bildschirm eingesehen werden.

Ein Teil der Büros der teamorientierten Schulleitung ist nur durch das Schulsekretariat erreichbar. Es ist allerdings günstig, dass die Arbeitsplätze der Schulleitung nahe beieinander liegen. Durch eine bauliche Maßnahme im Verwaltungstrakt des Hauptgebäudes soll ein Großraumbüro geschaffen werden.

Die Aula des Alice-Salomon-Berufskollegs ist eine der größten an Bochumer Schulen. Über 600 Personen finden in ihr Platz. Die Bühnentechnik, die Belüftung und Klimatisierung sowie die Beleuchtungsanlage wurden in den letzten zwei Jahren überholt und instand gesetzt. Die Aula wird vielfältig genutzt. Hier

  • werden die Abschlusszeugnisse zum Ende des Schuljahres übergeben,
  • werden die „Neuen“ zu Beginn des Schuljahres eingeschult,
  • probt die Theater-AG,
  • übt die Schüler- und Lehrerband für die Auftritte bei Feiern der Schule,
  • finden aufgrund der Größe des Lehrerkollegiums die Lehrerkonferenzen statt.

Bekannte Persönlichkeiten der Schule

  • Stefan Breuing, Schüler der Schule (2009), 2006 Weltmeister im C IV über 1000m; Europameister im C IV über 1000m; 2005: WM-Bronzemedaille im C IV über 1000m
  • Kyra Felßner, Schülerin der Schule (2009), Synchronschwimmerin, berufen für den Duett-Kader für Olympia 2012 in London. Hat im Juli an der Schwimm-WM 2009 in Rom teilgenommen
  • Katharina Gutmann, Schülerin der Schule (2009) und Mitglied im Judoclub 66 holte Gold bei den Westdeutschen Meisterschaft U 20 in Münster im Jahr 2009
  • Hannah Hanholz, bis 2008 Schülerin der Schule, Wasserballerin, Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, war bei den Schwimm-WM 2009 in Rom 2009 dabei
  • Fabian Herzberg, Schüler der Schule (2009), Deutscher Meister im Fechten, startete 2007 sowohl mit Degen als auch mit Florett im Junioren-Weltcup; in beiden Disziplinen anzutreten, hatte bisher noch keiner geschafft
  • Dominik (Schüler bis 2005) und Pascal Krause (Schüler 2009) sind Taekwondo-Sportler und haben mehrere nationale/internationale Wettbewerbe gewonnen
  • Jasmin Krieter, bis 2007 Schülerin der Schule, Wasserballerin der Nationalmannschaft; eine Zeit lang Mitglied beim Wasserball-Rekordmeister Blau-Weiß-Bochum; Krieter wurde bisher 23 Mal in der Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) eingesetzt
  • Stina Mantei, Schülerin der Schule (2009), Karate-Europa-Meisterin; Mehrfache Landesmeisterin in Kata und Kumite, zweifache Deutsche Meisterin, mehrfache internationale Erfolge
  • Bas Reekers, Schüler (2009) und Fußballer beim VfL Bochum; Sohn des ehemaligen holländischen Fußballprofis Rob Reekers
  • Stefan Schattauer, Schüler (2009) und Fußballer, A-Jugend beim VfL Bochum
  • Manuel Schlüßler, Schüler der Klasse GRO; hat im Februar 2010 die Stadtmeisterschaften der Restaurantfachleute gewonnen. Im März hat er den Wettbewerb um die Westfälischen Meisterschaften gewonnen. Der Wettbewerb fand im Restaurant der Spielbank Hohensyburg statt. Damit hat er sich für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Diese finden im ehemaligen Gästehaus der Bundesregierung auf dem Petersberg bei Bonn statt.
  • Torben Schneider, Schüler der Schule (2007) und Mitglied im DSC Wanne-Eickel-Judo e.V. holte Bronze bei den Westdeutschen Meisterschaft U 17 in Holzwickede im Jahr 2006 und ist zudem Kreiskampfrichter.
  • Yvonne Schneider, Schülerin der Schule (2008) und Mitglied im DSC Wanne-Eickel-Judo e.V. holte Bronze bei den Westdeutschen Meisterschaft U 20 in Herne im Jahr 2004 und ist zudem Kreisjugendleiterin Bochum/Ennepe.
  • Svenja Schulze, SPD-MDL NRW (vom 3. Juni 1997 bis 22. Oktober 2004) und Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Unternehmensberatung in der Regierung Hannelore Kraft (2010), war in den 90er Jahren während ihres Studiums an der Ruhruniversität Bochum Praktikantin der Schule
  • Pascal Thomas, Schüler (2009) und Fußballer beim Vfl Bochum

siehe auch

Literatur

  • Harder-Kühne, Helga: Von der Qualitätsanalyse zur "Gütesiegel-Schule", in: bbw - beruflicher bildungsweg, Nr. 10/2010, 4115, 51. Jahrgang; S. 7-9K

Weblinks

Einzelnachweise

  1. zum Comenius-Sprachprojekt (spanisch)
  2. zum Schüleraustausch (spanisch)
  3. Bildungsangebot Ernährung

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