Alison Sudol
A Fine Frenzy

A Fine Frenzy (* 23. Dezember 1984 in Seattle, Washington, eigentlich Alison Sudol; früher auch Alison Monro) ist eine US-amerikanische Sängerin und Pianistin.

Die Worte „A Fine Frenzy“ entstammen dem Sommernachtstraum von William Shakespeare[1]: Theseus, 5. Aufzug, 1. Szene – „The poet’s eye, in a fine frenzy rolling, Doth glance from heaven to earth, from earth to heaven“ (Des Dichters Aug, in schönem Wahnsinn rollend, Blitzt auf zum Himmel, blitzt zur Erd hinab)[2].

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Die in Los Angeles aufgewachsene Künstlerin machte erstmals im US-amerikanischem Fernsehen auf sich aufmerksam. Dort brachte sie mehrere Songs in verschiedenen Serien wie u. a. Dr. House und CSI:NY unter. Ein Rückschlag in ihrem Leben war, als sich ihre Eltern, die von Beruf Schauspiellehrer waren, scheiden ließen. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sie mit fünf Jahren schon eine Leidenschaft für die Musik von Elton John und Ella Fitzgerald und begann durch ihr Interesse an Literatur Bücher zu schreiben. Eine wichtige Fähigkeit, die A Fine Frenzy auch bei dem Schreiben von Songtexten nutzt. „Jeder Text hat seinen Rhythmus, ein spezielles Versmaß und andere Eigenschaften, die man wunderbar in Musik übersetzen kann“, erklärt die Sängerin.[3] In der früheren Vergangenheit ließ sie sich weiterhin von britischen Bands wie Radiohead und Keane inspirieren. Schon früh begann sie dann auch ihre eigenen Texte zu schreiben, lernte selbstständig Klavier und komponierte ihre ersten eigenen Songs, damit sie den Schmerz der Trennung überwinden konnte. Als ein Manager des Musiklabels EMI von einem ihrer kurzen Demobänder überzeugt war, entschied er sich schließlich, A Fine Frenzy unter Vertrag zu nehmen.

Stil

Ihre Musikrichtung ist stilistisch dem Alternative und dem Indierock zuzuordnen und beinhaltet zum Teil auch Jazz- und Klassikeinflüsse. Momentan ist sie bei dem Label Virgin Records unter Vertrag.

Musikkarriere

Erste Erfolge, Tourerfahrung und Soundtrackverkäufe für Filme (2002) hatte sie als blonde Alison Monro mit ihrer Band Monro.[4] Im Jahr 2006 ging sie im Vorprogramm der Stooges auf Tour. Am 17. Juli 2007 präsentierte sie dann ihr Debütalbum One Cell in the Sea. Es erreichte Platz 91 der US-amerikanischen Billboardcharts (Top 200). Am 8. Februar 2008 erschien es in Deutschland.

Diskografie

Alben

  • 2007: One Cell in the Sea

Singles

  • 2007: Almost Lover
  • 2007: Rangers
  • 2008: Lifesize
  • 2008: Come On, Come Out

EPs

  • 2006: Demo – EP – Rangers, Almost Lover, The Well
  • 2007: Live Session (iTunes Exclusive) - Almost Lover, The Minnow & the Trout, Borrowed Time, Last of Days


Filmografie

  • 1997: Here Dies Another Day
  • 2002: The Gray in Between
  • 2004: Little Black Boot
  • 2007: CSI: NY (Staffel 4, Episode 1 „Stumme Zeugen“)

Quellen

  1. wdr2.de
  2. William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum, übersetzt von August Wilhelm von Schlegel
  3. Interview bei Musik-Base.de
  4. Profil bei der „Internet Movie Database“

Weblinks


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