Alken (Mosel)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Alken
Alken (Untermosel)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Alken hervorgehoben
50.2483333333337.4580Koordinaten: 50° 15′ N, 7° 27′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Mayen-Koblenz
Verbandsgemeinde: Untermosel
Höhe: 80 m ü. NN
Fläche: 8,04 km²
Einwohner: 652 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56332
Vorwahl: 02605
Kfz-Kennzeichen: MYK
Gemeindeschlüssel: 07 1 37 201
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstraße 44
56330 Kobern-Gondorf
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Karl-Heinz Rittel
Lage der Gemeinde Alken im Landkreis Mayen-Koblenz
Karte
Alken vom anderen Moselufer aus mit Burg Thurant

Alken ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sowohl in Belgien als auch in Dänemark gibt es jeweils eine Ortschaft mit gleichem Namen. Zu beiden Orten werden partnerschaftliche Beziehungen unterhalten.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Alken wird bereits im 10. Jahrhundert erstmals erwähnt. Es gehörte bis ins 13. Jahrhundert zur Pfalzgrafschaft. Um 1200 erbaute der Pfalzgraf zur Sicherung des Gebietes die Burg Thurandt. In der Folgezeit kam es zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit dem Erzbischof von Köln und Trier. Höhepunkt der Ereignisse war eine langwährende Belagerung der Burg Thurandt, die schließlich 1248 zur Übergabe durch den Pfalzgrafen an die beiden Erzbischöfe führte. Alken wurde zum Mittelpunkt des gleichnamigen Amtes, das bis zum Ende des 18. Jahrhunderts von Köln und Trier gemeinsam verwaltet wurde. Als Verwalter treten im Laufe der Geschichte verschiedene Adelsfamilien auf (Eltz, Boos von Waldeck, Winningen, Schöneck, Ehrenburg, Thys von Alken u.a.). Vor allem die Familie der Herren von Wiltberg (Stammsitz auf der Wildburg im Hunsrück) war bedeutend für Alken.

Sehenswürdigkeiten

  • Burg Thurant (zu besichtigende Burg)
  • Michaelskapelle mit Beinhaus
  • Burghaus "Wiltburg" der Trierer Erzbischöfe und der Herren von Wiltberg.
  • Fallerport (Stadtmauer)

Wappen

Das Wappen zeigt eine rote Burg mit zwei Türmen, einer mit dem kurtrierischen und einer mit dem kurkölnischen Wappen. Es weist auf die über Alken liegende Burg Thurant hin.

Weinlagen

  • Alkener Bleidenberg
  • Alkener Burgberg
  • Alkener Hunnenstein

Bilder

Literatur

  • Ingrid Bodsch: Burg und Herrschaft. Zur Territorial- und Burgenpolitik der Erzbischöfe von Tier im Hochmittelalter bis zum Tod Dieters von Nassau (+ 1307), Boppard 1989.

Weblinks


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