Allah ud-Din Kay-Kobad I.
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Kai Kobād I., eigentlich Allā ud-Dīn Key-Qobād (persischعلاء الدين كيقباد‎; türk. Alaeddin Keykubad), (regierte 1220–1237) zählte zu den mächtigsten Herrscher des Sultanats der Rum-Seldschuken.

Nach seiner Thronbesteigung unternahm er seinen ersten Feldzug in das aus strategischen und wirtschaftlichen Gründen sehr wichtige Gebiet von Kalonoros. Aus Antalya kommend, belagerte er zu Lande und zur See die Burg von Kalonoros (Alanya). Hier herrschte der kleinarmenische Adlige Kyr Vart (oder auch Kir Fard). Er verteidigte sich, dank seiner festen Burg, lange gegen die seldschukische Belagerung. Als er feststellte, dass die Verteidigung nicht mehr möglich war, ging er auf eine friedliche Vereinbarung ein. Auf Grund dieses Abkommens wurden Kyr Vart in der Umgebung von Konya-Akşehir fünf Dörfer zugebilligt (Sage von der Eroberung mit den 15 bis 20.000 Ziegen). Kai Kobād I. heiratete Kyr Varts Tochter Huand Hatun. Sie wurde in Kayseri im Huand Hatun-Komplex begraben.

Sultan Kai Kobad I. verlieh dem eroberten Kalonoros seinen eigenen Namen und nannte es Alaiye. Alaiye erlebte in der Regierungszeit von Kai Kobad I. eine Blütezeit. Der Sultan hatte diese Stadt fast zur Gänze neu erbaut und als Winterresidenz gewählt. Gleichzeitig siedelte er viele Wissenschaftler und Künstler an und machte damit aus dieser alten Piratenstadt in kurzer Zeit eine vielbegehrte, schöne Hauptstadt, wo Kultur, Handel und Wissenschaften blühten. Auch wurden einer ganzen Reihe von Handelsleuten in dieser Zeit Konzessionen gemacht. Edelsteine, Gold, Silber und Getreide konnten zollfrei eingeführt werden. Auf die sonstigen Importwaren wurde nur eine geringe Steuer eingehoben. Die wichtigsten Güter, die Alanya an Kaufleute aus Venedig, Genua und Florenz verkaufte, waren Gewürze, Leinen und Zucker. Zedernholz war ebenfalls eine beliebte Exportware, insbesondere für Lieferungen nach Ägypten.

1230 besiegte er die Choresm-Schahs in der Schlacht von Yassı Çemen.

Mit dem Tod Kai Kobads I. neigte sich auch die Blütezeit von Alaiye ihrem Ende zu.


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