Heeresflugabwehrtruppe

Die Heeresflugabwehrtruppe ist eine Truppengattung im Heer der Bundeswehr. Die deutsche Flugabwehr zählt zu den Kampfunterstützungstruppen. Aufgabe der Heeresflugabwehr ist die landgebundene Abwehr feindlicher Flugkörper im Nah- und Nächstbereich. Hauptwaffensystem der Heeresflugabwehrtruppe ist das leichte Flugabwehr System Ozelot.

Mit einem Großteil der Aufträge der Truppengattung ist die Luftwaffe betraut worden. Die Heeresflugabwehrtruppe wird im März 2012 aufgelöst.

Inhaltsverzeichnis

Auftrag

Aufgabe der Heeresflugabwehr ist es, die Kampftruppen bei ihren Operationen gegen feindliche Kräfte auf dem Gefechtsfeld – zumeist mittelbar – zu unterstützen und vor feindlicher Waffenwirkung zu bewahren. Neben Heerestruppen schützt die Truppe hochmobil Räume, Infrastruktur und Truppen anderer (Teil-)streitkräfte oder militärischer Organisationsbereiche. Bekämpft werden feindliche Flugziele im Nah- und Nächstbereich. Die Bekämpfung weiter entfernter Ziele ist vorrangig Aufgabe der Luftwaffe. Zu den Flugzielen gehören Flugzeuge, auch Drohnen, und feindliche Raketen. Ausdrücklich ausgenommen ist die Bekämpfung von Tactical Ballistic Missiles. Im Notfall sind die Flugabwehrkanoneneinheiten in der Lage, mit ihrer Flak auch feindliche Bodentruppen zu bekämpfen. Zu unterscheiden von der Heeresflugabwehrtruppe und ihren Aufgaben ist die Fliegerabwehr aller Truppen zu Lande mit der sich jede Truppe vor feindlichen Luftfahrzeugen mit eigenen Mitteln und durch den Einsatz eigener Waffen schützt.

Die Heeresflugabwehrtruppe ist grundsätzlich in die integrierte Luftverteidigung eingebunden, stellt die Unterstützungszellen Flugabwehr und Luftraumordnung und ist an der Feststellung der Gesamtluftlage beteiligt. Die Heeresflugabwehrtruppe koordiniert die Luftraumnutzung durch die Landstreitkräfte und vertritt die Interessen des Heeres gegenüber anderen Luftraumnutzern. Dabei berücksichtigt es die Weisungen des zuständigen Luftverteidigungskommandeurs.

Die Aufgaben der Flugabwehrkanoneneinheiten und der leichten Flugabwehrraketeneinheiten unterschieden sich geringfügig:

  • Die Flugabwehrkanonenenheiten (mechanisierte Kräfte) schützten insbesondere die gepanzerte Kampftruppen und Artillerie sowie Einrichtungen und Anlagen, die für deren Operationsführung wichtig sind. Sie war zum Joint- und Combined-Einsatz sowohl im Rahmen der integrierten Luftverteidigung als auch in Operationen verbundener Kräfte befähigt.
  • Leichte Flugabwehrkräfte schützen vor allem Infanterie und luftbewegliche Truppen, ihre Einrichtungen, sowie für deren Operationsführung wichtige Anlagen.

Im Rahmen der Transformation der Bundeswehr nahm die Bekämpfung durch asymmetrisch kämpfende Gegner an Bedeutung zu. Die Heeresflugabwehrtruppe war daher beauftragt, ihrer Fähigkeit zur Abwehr von ungelenkten Raketen, Artillerie- und Mörsergeschossen zu steigern.

Geschichte

Flakpanzer M42 Duster mit 40mm-Zwillingskanone (1958)

1956 beginnt die Aufstellung der Heeresflugabwehr des Heeres. Die Truppengattung wird zunächst als Fla-Truppe bezeichnet, ihre Truppenschule in Rendsburg eingerichtet. 1957 wechselte die Truppe zur Luftwaffe. 1964 erfolgte die Rückkehr zum Heer. Zur Erstausstattung der Truppe zählten M16 als Waffenträger für M51 Vierlings-Geschütze. Diese Halbkettenfahrzeuge wurden bereits 1962 bei de Bundeswehr außer Dienst gestellt. Erster Flakpanzer der Truppe war der M42 Duster. Die M42 wurden bis 1979 ausgemustert. Ersatz war der Flugabwehrkanonenpanzer Gepard, der ab 1976 in die Truppe eingeführt wurde. Ergänzend konnte die Truppe lange Zeit auf Feldflugabwehrsysteme Flak 40 mm L/70 zurückgreifen. Seit den 1970ern wurde der Flugabwehrsytem Roland in die Truppe eingeführt. Damit verfügte das Heer erstmals über Flugabwehrraktenpanzer; in der Luftwaffe wurden parallel die Flugabwehrwaffensysteme Patriot und HAWK verwendet.

Das Waffensystem Roland wurde 2005 außer Dienst gestellt. Das Waffensystem Gepard folgte 2010. Gründe waren die geänderten Bedürfnisse des Heeres und die hohen Kosten der Systeme.

Die Luftwaffe ist auf Grundlage eines Beschlusses des militärischen Führungsrates ab 2011 alleinverantwortlich für die bodengebundene Luftverteidigung in der Bundeswehr. Die Heeresflugabwehrtruppe wird somit aufgelöst werden. Das neue Waffensystem MANTIS soll jedoch wie geplant im Jahr 2011, allerdings dann bei der Luftwaffe, eingeführt werden und den Feldlagerschutz in Afghanistan übernehmen. Offen ist jedoch die Zukunft des leichte Flugabwehr System Ozelot und der Aufklärungsmittel der Heeresflugabwehrtruppe, sowie die Zukunft der Standorte der Heeresflugabwehrtruppe.

Ausbildung

Zentrale Ausbildungsstätte und verantwortlich für die Weiterentwicklung der Truppengattung ist das „Ausbildungszentrum Heeresflugabwehrtruppe“ in Munster. Die Schießausbildung findet weiter an der Ostseeküste in Putlos und Todendorf (zuvor Außenstelle der Heeresflugabwehrschule) statt. Der Kommandeur des Ausbildungszentrums ist zugleich General der Heeresflugabwehrtruppe. Der General der Heeresflugabwehrtruppe ist in besonderer Weise für die Ausbildung und die Weiterentwicklung der Heeresflugabwehrtruppe verantwortlich.

Organisation

Einordnung

Die Heeresflugabwehrtruppe ist eine Truppengattung im Heer der Bundeswehr. Die Heeresflugabwehrtruppe zählt zu den Kampfunterstützungstruppen des Heeres.

In der Bundeswehr ist die Heeresflugabwehrtruppe als eigene Truppengattung nur im Heer bekannt. Andere Teilstreitkräfte besitzen oder besaßen eigene Kräfte zur Flugabwehr, teilen jedoch keine Truppengattungen ein. Besonders die Luftwaffen hat eigene bodengestützte Kräfte zur Bekämpfung feindlicher Flugkörper in großer Höhe. Die Luftwaffe fasst ihre Kräfte zur Flugabwehr im Dienstbereich Flugabwehrraketendienst zusammen. Die Heeresflugabwehrtruppe im Heer kann nach Waffensystemen weiter unterteilt werden. Die mit Flugabwehrkanonen ausgerüsteten Teile der Heeresflugabwehrtruppe werden auch als Flakartillerie (FlaK, Kurzform für Flugabwehrkanone) zusammengefasst. Historisch gesehen zählte Flakartillerie zur Artillerie. In einigen Armeen werden diese Kräfte auch heute noch so zusammengefasst. Bedingt sind alle Truppengattungen des deutschen Heeres zur Flugabwehr befähigt (Fliegerabwehr aller Truppen).

Im deutschsprachigen Raum werden vergleichbare Truppengattungen als Fliegerabwehr (Österreichs Bundesheer) oder als Fliegerabwehrtruppen (Schweizer Armee) bezeichnet. Die Nationale Volksarmee der DDR bezeichnete die vergleichbare Waffengattung als Truppenluftabwehr (TLA).

Aktive Truppenteile

Das Heer verfügt über folgende aktive Truppenteile der Heeresflugabwehrtruppe:

Bezeichnung Ort Verband Kräftekategorie Status
Internes Verbandsabzeichen Flugabwehrlehrregiment 6 Lütjenburg 1. Panzerdivision Eingreifkräfte wird 2012 aufgelöst
Internes Verbandsabzeichen Luftlandeflugabwehrraketenbatterie 100 Seedorf Division Spezielle Operationen Eingreifkräfte
internes Verbandsabzeichen Leichte Flugabwehrraketenlehrbatterie 610 Todendorf 1. Panzerdivision Eingreifkräfte
Internes Verbandsabzeichen Jägerregiment 1 8./Jägerregiment 1, leichte Flugabwehrraketenbatterie Schwarzenborn Luftbewegliche Brigade 1 Eingreifkräfte

Das Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12 und die leichte Flugabwehrraketenbatterie 300 wurden im Jahr 2010 aufgelöst. Das Personal wurde zur Aufstellung des Sicherungsbataillons 12 neu aufgestellt und wechselten dadurch zur Jägertruppe. Einige der hierdurch frei werdenden Wiesel 2 Ozelot werden der 8. Kompanie des Jägerregimentes 1 zugeteilt.[1] Mit Außerdienststellung des Waffensystems Gepard 1 A2 bis zum Ende des Jahres 2010 beginnt beim Flugabwehrlehrregiment 6 die Vorbereitung für den Betrieb des MANTIS. Dazu wurde eine neue Flugabwehrgruppe des Flugabwehrraketengeschwaders 1 "Schleswig-Holstein" am 26. März 2011 in Husum als Truppenteil der Luftwaffe neu aufgestellt. Die Ausbildung am MANTIS wird seit 2011 teils in Lütjenburg bereits in Verantwortung der Luftwaffe durchgeführt. Bedienungspersonal für MANTIS wird teils von Flugabwehrlehrregiment 6 herangezogen. Die geplanten zwei Exemplare des Waffensystems MANTIS werden von der Luftwaffe voraussichtlich im Oktober 2011 in Dienst gestellt[2][3][4][5][6] Das Flugabwehrlehrregiment 6 wird einhergehend aufgelöst.

Die 8. Kompanie des Jägerregimentes 1 (leichte Flugabwehrraketenbatterie) besteht aus zwei Flugabwehrzügen mit Fliegerfäusten sowie einem ABC-Abwehrzug.

Außer Dienst gestellte Truppenteile

Ausrüstung

Hauptwaffensystem

Luftraumüberwachungsradar mit noch nicht aufgerichtetem Antennenmast

Hauptwaffensystem der Heeresflugabwehrtruppe ist das leichte Flugabwehr System Ozelot. Als Lenkflugkörper werden vom Waffenträger Wiesel 2 Ozelot Luftabwehrraketen Stinger abgefeuert. Als Fliegerfäuste können die Stinger auch von der Schulter aus abgefeuert werden. Die Flugabwehraufklärungsbatterie verwendet als Aufklärungssystem vor allem Radarsensoren Luftraumüberwachungsradar, Nahbereichsradar sowie die Flugabwehraufklärungsschnittstellen Tiefflugbereich (FAST). Zur Ausstattung der Sicherungstrupps der Flugabwehraufklärungsbatterien gehören ebenfalls Fliegerfäuste „Stinger“.

Aufklärungs- und Gefechtsführungssystem

Das Heeresflugabwehr-Aufklärungs- und Gefechtsführungssystem (HFlaAFüSys) ist das Führungs- und Waffeneinsatzsystem der Heeresflugabwehrtruppe. Es unterstützt und beschleunigt die Informationsgewinnung, -übertragung und -verarbeitung, aktualisiert und vervollständigt das Luftlagebild. Es steigert damit die Wirksamkeit der Flugabwehrwaffen und erhöht die Sicherheit eigener Luftraumnutzer. Aufgaben im Einzelnen:

  • Lückenlose und frühzeitige Aufklärung und Identifizierung der Luftraumnutzer in niedrigen und mittleren Flughöhen. Aufklärungsmittel (Sensoren) sind das Luftraumüberwachungsradar, das Nahbereichsradar sowie das Aufklärungs-, Führungs- und Feuerleitfahrzeug. Diese bilden ein Aufklärungsnetz und liefern feuerleitfähige Luftlagedaten in Echtzeit für den Einsatz der Flugabwehrwaffen. Die örtliche Aufklärung des Luftraumes ergänzt die Flugabwehraufklärung. Hierbei übernehmen Heeresflugabwehrwaffen mit ihren Suchradargeräten oder Infrarotsuchgeräten (Infra-Red Search and Track) die Überwachung des Luftraumes.
  • Übertragung der identifizierten Luftlage in Echtzeit an Feuerleitmittel und Flugabwehrwaffen sowie andere Nutzer
  • Unterstützung von Maßnahmen des elektronischen Kampfes der Heeresflugabwehrtruppe
  • Sicherstellung der zentralen Feuerleitung auf Batterie- und Zugebene
  • Sicherstellung des Luftlagedatenaustausches und des Zusammenwirkens mit alliierten Flugabwehrkräften und der integrierten Luftverteidigung über entsprechende Schnittstellen, insbesondere mittels FAST.

Uniform

Die Waffenfarbe der Heeresflugabwehrtruppe, gezeigt beispielsweise als Farbe der Litzen und Kragenspiegel, ist Korallenrot. Die Farbe des Baretts ist ebenfalls korallenrot. Das Barettabzeichen zeigt zwei vom Eichenkranz eingefasste, gekreuzte Kanonenrohre. Das Barettabzeichen der Heeresflugabwehrtruppe stellt die beiden Hauptwaffen der Heeresflugabwehr dar. Die beiden gekreuzten Rohre stehen für die Zwillingsgeschütze, wie sie auf den Waffensystemem M42 Duster und dem Gepard eingesetzt wurden. Die Rakete stilisiert Flugabwehrraketen wie sie zum Beispiel bei den Waffensystemen Hawk und Roland in der Bundeswehr eingesetzt wurden.

Taktisches Zeichen

Das taktische Zeichen der Heeresflugabwehrtruppe sowie aller Flugabwehrtruppen der NATO zeigt in seiner Grundform einen nach unten geöffneten Halbbogen. Der Halbbogen ist der sogenannte „Fla-Himmel“, der den Himmel symbolisiert und im internen Abzeichen vieler Verbände dieser Truppengattung zu finden ist. Ergänzt wird dieses Symbol bei Flugabwehrraketeneinheiten gegebenenfalls durch einen nach oben zeigenden Pfeil mit einem zweiten Winkel (zweite Pfeilspitze), der sich über dem Halbbogen befindet, oder bei Flugabwehrkanoneneinheiten um zwei Punkte unterhalb des Fla-Himmels, der die Rohre der Flak stilisiert.

Dienstgradbezeichnungen

Die Bezeichnung der Dienstgrade entspricht den üblichen Bezeichnungen im Heer. Niedrigster Dienstgrad in Heeresflugabwehrverbänden ist wie bei der Artillerietruppe der Kanonier. Er entspricht dem Dienstgrad Schütze, Funker, Panzergrenadier, usw. anderer Truppengattungen.

Beschreibung einzelner Verbände

Ausbildungszentrum Heeresflugabwehrtruppe

Internes Verbandsabzeichen Ausbildungszentrum Heeresflugabwehrtruppe

Hauptartikel:Ausbildungszentrum Heeresflugabwehrtruppe

Das aus der Heeresflugabwehrschule hervorgegangene Ausbildungszentrum Heeresflugabwehrtruppe in Munster ist dem Ausbildungszentrum Munster unterstellt, dem auch das Ausbildungszentrum Panzertruppen und das Ausbildungszentrum Heeresaufklärungstruppe zugeordnet sind. Am Ausbildungszentrum werden alle Offiziere, Feldwebel und Unteroffiziere der Truppengattung ausgebildet, als auch Soldaten aller Teilstreitkräfte im Bereich der Fliegerabwehr. Die praktische Schießausbildung mit dem Gepard 1 A2, dem leichten Flugabwehrsystem, den Fliegerfäusten und den Fliegerabwehrwaffen wird auf dem Flugabwehrschießplatz Todendorf durchgeführt. Der Flugabwehrschießplatz Todendorf bietet dem Ausbildungsstützpunkt Flugabwehr/Fliegerabwehr auf sechs Schießbahnen mit jeweils bis zu 14 Stellungen, die unmittelbar an der Küstenlinie liegen, die Voraussetzungen für Flug- und Fliegerabwehrschießen. Auf dem benachbarten Truppenübungsplatz Putlos findet, aufbauend auf dem Schulschießen auf Flugziele, das Erdzielschießen und das Gefechtsschießen auf Flug- und Erdziele im Rahmen von taktischen Lagen statt.

Flugabwehrlehrregiment 6

Hauptartikel:Flugabwehrlehrregiment 6

Das Flugabwehrlehrregiment 6 in Lütjenburg ist der 1. Panzerdivision (Bundeswehr) unterstellt.

Luftlandeflugabwehrraketenbatterie 100

Internes Verbandsabzeichen Luftlandeflug- abwehrraketenbatterie 100

Die Luftlandeflugabwehrraketenbatterie 100 in Seedorf ist der Division Spezielle Operationen als Divisionstruppe unterstellt.

Auftrag

Die Luftlandeflugabwehrraketenbatterie 100 schützt Truppen, vor allem Infanterie und luftbewegliche Kräfte und deren Einrichtungen sowie Anlagen gegen Angriffe und Aufklärung aus der Luft. Sie kann auch ohne Bindung an Truppen oder Objekte eingesetzt werden.

Gliederung
  • Batterieführung
  • 3 Luftlandeflugabwehrraketenzüge mit jeweils einem Aufklärungstrupp, einem Erkundungstrupp und fünf Luftlandeflugabwehrraketengruppen
  • 1 Fernmeldegruppe mit einem HF-Trupp und einem Feldkabeltrupp
  • 2 Sanitätstrupps
  • 1 Versorgungsgruppe
  • 1 Transportgruppe
  • 1 Instandsetzungszug
  • Unterstützungszelle Flugabwehr und Unterstützungszelle Luftraumordnung
  • 1 Verbindungstrupp mit dem FAST-Trupp (FAST=Flugabwehraufklärungsschnittstelle Tiefflugbereich)

Leichte Flugabwehrraketenlehrbatterie 610

Internes Verbandsabzeichen Leichte Flugabwehrraketenlehrbatterie 610

Die Leichte Flugabwehrraketenlehrbatterie 610 in Todendorf ist als Divisionstruppe der 1. Panzerdivision unterstellt.

Auftrag

Die leichte Flugabwehrraketenlehrbatterie 610 schützt sowohl Landstreitkräfte (insbesondere leichte Kräfte und bei Luftlandungen) als auch Objekte anderer Streitkräftekomponenten sowie zivile Anlagen und Einrichtungen im Rahmen des gesamten Aufgabenspektrum des Heeres.

Gliederung

Leichte Flugabwehrraketenbatterie (8./JgRgt 1)

Die Leichte Flugabwehrraketenbatterie (leFlaRakBttr) in Schwarzenborn ist die 8. Batterie des Jägerregiments 1 der Luftbeweglichen Brigade.

Auftrag

Die Leichte Flugabwehrraketenbatterie wird auf den luftgestützten Einsatz ausgerichtet. Sie unterstützt die Operationen der verbundenen Bodenkräfte der Jäger- und Heeresfliegertruppe der Brigade im Rahmen von max. 2 mittleren,auch dislozierten, oder 1 der gemischten Luftkampfverbände der Luftbeweglichen Brigade 1. Die Leichte Flugabwehrraketenbatterie des Jägerregiments 1 operiert nach den Einsatzgrundsätzen der Jägertruppe. Gleichzeitig ist sie wie die Infanterie vollbeweglich und lufttransportfähig.

Siehe auch

Weblinks

  • Die Heeresflugabwehrtruppe. Bundesministerium der Verteidigung, der Leiter des Presse- und Informationsstabes, abgerufen am 15. Oktober 2010.
  • Website. Gemeinschaft der Heeresflugabwehrtruppe e.V., abgerufen am 15. Oktober 2010.
  • sturm90: Schaufenster Flugabwehr. In: YouTube. 7. November 2006, abgerufen am 15. Oktober 2010 (Html Video).

Einzelnachweise

  1. Welche Truppenteile gehören zur Heeresflugabwehrtruppe? Bundesministerium der Verteidigung, der Leiter des Presse- und Informationsstabes, abgerufen am 15. Oktober 2010.
  2. Thomas Kolatzki: Treffsicher: Flugabwehrsystem MANTIS überzeugt bei internationalem Symposium. Bundesministerium der Verteidigung, der Leiter des Presse- und Informationsstabes, 18. Oktober 2010, abgerufen am 18. Mai 2011.
  3. Neues Gerät am Ostseestrand. Kieler Nachrichten Online, 5. Oktober 2010, abgerufen am 18. Mai 2011.
  4. Presse- und Informationszentrum der Luftwaffe: MANTIS in Verantwortung Luftwaffe. Bundesministerium der Verteidigung, der Leiter des Presse- und Informationsstabes, 1. Januar 2011, abgerufen am 24. Mai 2011.
  5. Neues Waffensystem wird in der Storm-Stadt stationiert. Husumer Nachrichten Online, 23. März 2011, abgerufen am 24. Mai 2011.
  6. Eine neue Gruppe für das Husumer Geschwader. Husumer Nachrichten Online, 26. März 2011, abgerufen am 24. Mai 2011.

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