Almert
Almert
Koordinaten: 51° 9′ N, 8° 21′ O51.1491666666678.3580555555556510Koordinaten: 51° 8′ 57″ N, 8° 21′ 29″ O
Höhe: 510 m
Einwohner: 18 (31. Dez. 2008)
Postleitzahl: 57392
Almert (Schmallenberg)
Almert

Lage von Almert in Schmallenberg

Almert
Denkmalgeschützte Kapelle in Almert

Almert ist ein Ortsteil der Stadt Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der kleine Ort liegt rund zwei Kilometer östlich von Grafschaft und ein Kilometer südwestlich von Oberkirchen auf 520 Metern über NN. In Almert gibt es einige Bauernhöfe und eine Kapelle.

Nachbarorte

Angrenzende Orte sind Grafschaft, Winkhausen, Oberkirchen und Schanze.

Geschichte

Der Ort Almert (damals Aldenbracht) wurde um 1300 als Lehnen der Grafen von Arnsberg erstmal erwähnt.[1] Im Jahre 1338 belehnen die Edelherren von Grafschaft das Gut. Drei Jahre später verkauft Johannes von Grafschaft dem Kloster Grafschaft aus seinem Hof in Aldenbracht eine Rente.[2] 1416 erwarb das Kloster von Conrad von Grafschaft und dessen Sohn Craft für 100 rheinische Gulden den gesamten Besitz um Aldenbracht.

Almert gehörte 1543, wie mehrere Orte in der heutigen Stadt Schmallenberg, zum Amt Bilstein. Nach Auseinandersetzungen zwischen dem Kloster und der Familie von Fürstenberg musste Kaspar von Fürstenberg dem Kloster Grafschaft den Ort Almert überlassen. Die Übertragung wurde am 20. November 1602 vertraglich geregelt. 1645 wurde Almart auf der Karte Westphalia Ducatus kartografisch erfasst.

Die erste komplette Einwohnerliste Almerts vom 31. Juli 1717 verzeichnete 25 Einwohner. Im Jahr 1895 wohnten 18 Einwohner, nach der Eintragung des Handels- und Gewerbeadressbuches der Provinz Westfalen, in Almert.[3]

Der Ort gehörte bis zum kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen zur Gemeinde Oberkirchen. Seit dem 1. Januar 1975 ist Almert ein Ortsteil der erweiterten Stadt Schmallenberg.[4]

Religion

Die 6 mal 3,8 Meter große denkmalgeschützte Kapelle wurde bereits 1842 in einer Kirchspielchronik erwähnt.

Weblinks

 Commons: Almert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Alfred Bruns: Oberkirchen, Gericht und Kirchspiel Oberkirchen, S. 806, Stadt Schmallenberg (Hrsg.), 1981
  2. Johann Suibert Seibertz, Urkundenbuch, Nr. 679 bei Friedrich Albert Groeteken, Pfr. Oberkirchen Nr. 665
  3. Alfred Bruns: Oberkirchen, Gericht und Kirchspiel Oberkirchen, S. 460, Stadt Schmallenberg (Hrsg.), 1981
  4. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X.

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