Alois Karl
Alois Karl

Alois Karl (* 22. November 1950 in Neumarkt in der Oberpfalz) ist ein deutscher Politiker (CSU).

Er war von 1990 bis 2005 Oberbürgermeister der Stadt Neumarkt in der Oberpfalz.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Beruf

Nach dem Abitur absolvierte Karl ein Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Regensburg, welches er mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Während seines Studiums wurde Karl Mitglied der K.D.St.V. Rupertia Regensburg. Nach dem Referendariat legte er 1979 auch das zweite Staatsexamen ab und war zunächst als Rechtsanwalt in Nürnberg tätig. Von 1981 bis 1990 leitete er schließlich das Rechtsamt der Stadt Neumarkt.

Alois Karl ist verheiratet und hat zwei Töchter. Sein Cousin ist der frühere CSU-Landtagsabgeordnete Herbert Fischer.

Abgeordneter

Karl gehörte von 1978 bis 1981 dem Stadtrat von Neumarkt an und ist seit 1984 Mitglied des Kreistages des Landkreises Neumarkt in der Oberpfalz.

Seit 2005 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Alois Karl ist als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Amberg in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte er hier 47,3 % der Erststimmen [1].

Seit 2009 gehört er als ordentliches Mitglied dem Haushaltsausschuss und dem Ausschuss für Angelegenheiten für Angelegenheiten der Europäischen Union an. Er ist zudem stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.www.alois-karl.de

Er gehörte als ordentliches Mitglied von 2005–2009 dem Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, von 2005–2009 dem Innenausschuss und von 2007–2009 dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages an.

Am 14. September 2009 erregte er Aufsehen, als er in Lauterhofen bei einer Demonstration von Bauern gegen niedrige Milchpreise von einer Bäuerin mit Milch überschüttet wurde und sich dafür mit einer Ohrfeige revanchierte.[2]

Öffentliche Ämter

Von 1990 bis 2005 war Karl Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Neumarkt in der Oberpfalz.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Bundeswahlleiter. Abgerufen am 1. Oktober 2009.
  2. CSU-Abgeordneter watscht Bäuerin. www.sueddeutsche.de, abgerufen am 15. September 2009.

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