Alois Konstantin Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg

Alois Konstantin Karl Eduard Joseph Johann Konrad Antonius Gerhard Georg Benediktus Pius Eusebius Maria Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (* 16. Dezember 1941 in Würzburg) ist ein deutscher Jurist und Manager.

Inhaltsverzeichnis

Familie

Das Adelsgeschlecht derer zu Löwenstein geht zurück auf den Wittelsbacher Friedrich I., den Siegreichen, Kurfürst von der Pfalz (1425-1476) und dessen Sohn Ludwig. Alois Konstantin stammt aus der Ehe von Karl Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (1904-1990) und seiner zweiten Ehefrau Carolina dei Conti Rignon (1904-1975) und ist das fünfte von sieben Geschwistern. Heute lebt er in Kleinheubach und ist seit 1965 verheiratet mit Anastasia Prinzessin von Preußen, einer Ur-Enkelin des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II.. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.

Alois Prinz zu Löwensteint bezeichnet selbst auch als Fürst zu Löwenstein[1], was auch in vielen Medien so aufgegriffen wird.

Leben

Alois Konstantin Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg wuchs zusammen mit seinen Schwestern in Bronnbach auf und besuchte das Gymnasium in Miltenberg. Er studierte Rechtswissenschaften an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg, arbeitete anschließend in einer Bank in den USA und später unter anderem für Gulf Oil in Pittsburgh. In Frankfurt am Main und München war er in leitender Position für die Privatbank Merck Finck & Co sowie die LGT Bank des Fürstenhauses von Liechtenstein tätig. Bis 2005 war er Geschäftsführer der „Federated Asset Management GmbH“ in Frankfurt am Main.

Weiterhin ist er Präsident der Rhein-Main-Provinz des Päpstlichen Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem und Leiter der Bezirksgruppe Aschaffenburg des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU). Er ist Mitglied des Forums Deutscher Katholiken. Er gehört dem Verwaltungsrat der Päpstlichen Stiftung Centesimus Annus Pro Pontifice‎ (CAPP) an. Er ist zudem seit Studientagen Mitglied des Verbandes der Wissenschaftlichen Katholischen Studentenvereine Unitas und Mitglied des Kuratoriums Ludwig Windthorst. Alois Konstantin zu Loewenstein ist Mitbegründer des MIP Management Institute of Paris. Er ist Oberst der Reserve im Heer und engagiert sich außerdem für die Integration von Soldaten der Bundeswehr und der US-Streitkräfte. Er ist der 1325. Ritter vom Orden vom Goldenen Vlies-Österreich.[2]

Alois Konstantin Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg war Eigentümer und Verwalter der Fürstlich Löwensteinischen Betriebe für Forst- sowie Landwirtschaft und Weinbau. Heute ist sein Sohn Carl Friedrich Prinz zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg Eigentümer. Seit dem 15. Jahrhundert bewirtschaftet die Familie ca. 7000 Hektar Waldflächen im Spessart und im Odenwald, seit über 300 Jahren ca. 50 Hektar Weinanbauflächen im Maindreieck in Franken, in Tauberfranken in Baden und in Hallgarten im Rheingau.

Zudem unterhält er das Schloss Löwenstein[3] in Kleinheubach, die Terrassenanlagen des Weinberges Kallmuth und die Kapelle Neustadt.

Auszeichnungen und Ehrungen

Quellen

  1. http://www.loewenstein.de/sites/gensite.asp?SID=cms070720081140349451104&Art=015
  2. http://www.geneall.net/D/tit_page.php?id=25529
  3. Schloss der Löwenstein in Kleinheubach

Weblinks


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