Alphons Pfyffer von Heidegg

Alphons Pfyffer von Heidegg, (* 1753; † 1822) war ein Schweizer Politiker an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert.

Pfyffer entstammte dem Leodegar'schen Zweig der Luzerner Pfyffer, die sich auch Pfyffer von Heidegg nannten. Er schlug zuerst eine militärische Karriere ein und verbrachte einige Zeit in Paris als Leutnant der Schweizergarde. Nach seiner Rückkehr nach Luzern verbreitete er revolutionäre Ideen. Nach der Helvetischen Revolution im Frühjahr 1798 wurde Pfyffer als gemässigter Reformer von den Republikanern am 18. April ins erste Direktorium der Helvetischen Republik gewählt. Auf Druck des französischen Gesandten Jean-Jacques Rapinat musste Pfyffer jedoch bereits am 18. Juni des gleichen Jahres wieder zurücktreten. Er blieb jedoch Mitglied des helvetischen Senats und des Grossen Rats, wo er zu den Unitariern gezählt wurde.

Literatur

  • Franz Joseph Schiffmann: Pfyffer von Heidegg, Alphons. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 25, Duncker & Humblot, Leipzig 1887, S. 716 f.

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