Alphonsus (Mondkrater)
Alphonsus
Eigenschaften
Breite 13,7° S
Länge 3,2° W
Durchmesser 108 km
Tiefe 2,7 km
Selenografische Länge 4° bei Sonnenaufgang
Benannt nach Alfons X. (Kastilien)

Alphonsus ist ein Mondkrater mit 117 km Durchmesser, dessen Zentrum bei 13.4°S 2.8°W liegt.

Die Wälle des Kraters erheben sich bis zu 3 km über den Kraterboden. Ein in Nord-Süd Richtung verlaufender, 15 km breiter und im Zentrum einen km hoher Rücken teilt den Kraterboden. Man ist sich uneinig, ob der Ursprung des Kraters vulkanischer Natur ist, oder ob es sich um einen Einschlagkrater handelt.

Der Astronom Nikolai Alexandrowitsch Kosyrew entdeckte bei Alphonsus 1958 das transiente Mondphänomen, eine rötliche Verschleierung, deren Ursache in aus dem Mondgestein austretendem molekularem Kohlenstoff und der UV-Strahlung der Sonne liegen dürfte.

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