Alpine Mayreder
ALPINE Bau GmbH
Unternehmensform GmbH
Gründung 1965
Unternehmenssitz Wals
Unternehmensleitung

Werner Watznauer

Mitarbeiter 13.648 (2007)[1]
Bilanzsumme 1,758 Mrd. € (2007)[1]
Branche Bau
Website

http://www.alpine.at

Die Alpine Holding ist die Dachgesellschaft einer Baugruppe mit Firmensitz in Wals bei Salzburg.

Geschichte

Die wichtigsten Unternehmen aus der Konzerngruppe sind die Alpine-Mayreder GesmbH, die Universale-Bau und die GPS (Grund-, Pfahl-, und Sonderbau) sowie der ALPINE-ENERGIE. Im Jahr 2004 war ALPINE mit einem Umsatz von zwei Milliarden Euro das zweitgrößte und gleichzeitig eines der rentabelsten Bauunternehmen Österreichs.

Das Leistungsspektrum des Alpine Konzerns

Die Aktivitäten der ALPINE umfassen das gesamte Spektrum des Baugeschehens. Zunächst spezialisiert auf Tief- und Straßenbau, sind im Laufe der Jahre alle Sektoren des Bauens zum Tätigkeitsfeld der ALPINE geworden. Ebenso hat sich das räumliche Arbeitsgebiet – ausgehend von der Keimzelle in Salzburg – über ganz Mittel- und Osteuropa bis nach China ausgeweitet.

Historische Entwicklung


1965 Die Firma ALPINE wurde mit anfänglich 28 Mitarbeitern von der Familie Pappas gegründet.

1968 begann der Aufbau des Betriebes durch Ing. Dietmar Aluta-Oltyan.

1972 Herr Aluta-Oltyan wird fortan von Dipl.-Ing. Otto Mierl unterstützt. Im Eigentum dieses Personenkreises entwickelte sich das Unternehmen in den darauf folgenden Jahren kontinuierlich zu Österreichs größter privater Baufirma. Der universelle Tätigkeitsbereich des Unternehmens umfasst heute alle wesentlichen Sparten des Baugeschehens.

1982 Zu den ersten Großprojekten außerhalb von Österreich und Deutschland zählte 1982 der Bau des Kraftwerks „Potamos Nestos“ nördlich der griechischen Stadt Kavala.

1985 Beginn der Expansion ins Ausland Der ALPINE Konzern besitzt ein flächendeckendes Netz von Niederlassungen in Österreich. Mitte der achtziger Jahre wurden mit der Gründung einer Niederlassung in München erste Schritte ins Ausland unternommen.

Mittlerweile unterhält die ALPINE auch Geschäftsbeziehungen mit Italien, Griechenland, Tschechien, Polen, der Türkei, Kroatien, Rumänien, Bosnien, Mazedonien und China. Der Eintritt in den europäischen Wirtschaftsraum eröffnet neue Chancen und Märkte, erfordert aber auch stärkere Organisationseinheiten.

2005 Durch den Skandal um die Auftragsvergabe bei der Allianz Arena München kam das Unternehmen 2005 in die Schlagzeilen.

1996-2005 In den Jahren übernahm die ALPINE Bau GmbH mehrere Firmen. Anfang des Jahres 1996 hat die Alpine Bauges.m.b.H eine Mehrheitsbeteiligung an der Mayreder Bau GmbH unternommen, einem traditionsreichen Unternehmen, das über mehr als 100 Jahre Erfahrung auf dem Bausektor verfügt. Im Dezember 1996 wird die ALPINE-ENERGIE Gesellschaft für elektrische und industrielle Unternehmungen GmbH als gemeinsames Unternehmen der ALPINE-Gruppe und der Energie GmbH aus Deutschland in Linz gegründet. 2002 wurde die Universale Bau GmbH übernommen. Weiters werden die Anteile der Familie Blättchen an der Energie GmbH übernommen, dadurch entsteht die ALPINE-ENERGIE Gruppe mit Ländergesellschaften in Österreich, Deutschland, Schweiz und Luxemburg als Teilkonzern der ALPINE Bau. 2005 erwirbt man die Firma Stump Spezialtiefbau GmbH zu 100% und damit Verdoppelte sich das bisherigen Spezialtiefbau-Volumen.

2006 Übernahm die spanische Unternehmensgruppe Fomento de Construcciones y Contratas (FCC) die Anteile der Mehrheitseigentümer- und Gründerfamilie Pappas. Die ALPINE-ENERGIE Gruppe übernimmt die SAG Kommunikationstechnik Österreich und die SAG Kommunikationstechnik Schweiz.

2007 Am 1. September 2007 wurde der Firmenname Alpine Mayreder Bau GmbH in ALPINE Bau GmbH geändert.

2009 Die ALPINE übernimmt den Tiroler Tunnelspezialist Beton- und Monierbau GmbH mit 260 Mitarbeitern und 100 Millionen € Umsatz.

Einzelnachweise

  1. a b Geschäftsbericht '07. Alpine Holding, S. 3. Abgerufen am 27. März 2009. (PDF)

Weblinks


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