Alpirsbacher

Alpirsbacher Klosterbräu ist ein Brauunternehmen in Alpirsbach im Schwarzwald. Es wurde 1877 von Johann Gottfried Glauner gegründet, der eine einstige Klosterbrauerei reaktivierte.

Der Bierausstoß der Brauerei, die etwa 90 Mitarbeiter beschäftigt, liegt bei rund 220.000 Hektolitern pro Jahr.

Eine Besonderheit der Brauerei ist die Bierpipeline, welche die voneinander räumlich getrennte Brauerei mit der Abfüllanlage verbindet. Im Alpirsbacher Brauereimuseum finden täglich Führungen statt.

Beim internationalen Wettbewerb der Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft 2006 wurden fünf Produkte des Unternehmens mit Gold ausgezeichnet.

Die Alpirsbacher Klosterbräu richtet jährlich das Alpirsbacher Festival der Blasmusik aus.

Klosterbrauerei

Mönche haben das Alpirsbacher nicht erfunden, aber dennoch sind in Alpirsbach Kloster und Brauerei über Jahrzehnte eng miteinander verwoben. Das eine kann man vom anderen nicht trennen. Ende des 19. Jahrhunderts kaufte Carl Albert Glauner, der Gründer der Alpirsbacher Brauerei, große Teile des Klosters und braute, lagerte und verkaufte in den alten Gemäuern Bier. Alpirsbacher wurde somit zur Klosterbrauerei.

Kaufte die Firma damals die leer stehenden Räume des Klosters, so wird heute mit der Rückbesinnung auf das Alte, Erhaltenswertes wieder zurückgegeben. Was heute die katholische Kirche ist, das war einst der Pferdestall der Brauerei. Wo heute das Informationszentrum der Klosterkirche steht, war noch bis 1994 der Hopfenkeller. Die neuen Gebäude der Brauerei stehen auf dem einstigen Klostergarten. Die Brauereifamilie Glauner engagiert sich stark für das Kloster und beide, Brauerei und Kloster, sind zwischenzeitlich zum touristischen Anziehungspunkt im Schwarzwald geworden.

Produkte

Zum Sortiment zählten 2006 folgende Biersorten:

  • Alpirsbacher Klosterbräu Pils: Pils mit 11,7 Prozent Stammwürze und 4,9 VolumenprozentAlkoholgehalt
  • Alpirsbacher Klosterbräu Spezial: helles Lagerbier mit 12,5 Prozent Stammwürze und 5,2 Volumenprozent Alkoholgehalt
  • Alpirsbacher Klosterbräu Kloster Dunkel: Schwarzbier mit 11,5 Prozent Stammwürze und 4,9 Volumenprozent Alkoholgehalt
  • Alpirsbacher Klosterbräu Alkoholfrei: Pils mit 5,2 Prozent Stammwürze und weniger als 0,5 Volumenprozent Alkoholgehalt
  • Alpirsbacher Klosterbräu Kleiner Mönch: helles Lagerbier mit 12,5 Prozent Stammwürze und 5,2 Volumenprozent Alkoholgehalt
  • Alpirsbacher Klosterbräu Naturtrüb: Kellerbier mit 12 Prozent Stammwürze und 5,2 Volumenprozent Alkoholgehalt
  • Alpirsbacher Klosterbräu Weizen: Weizenbier mit 11,7 Prozent Stammwürze und 5,2 Volumenprozent Alkoholgehalt in den Sorten Hefe hell, Hefe dunkel und Kristall
  • Alpirsbacher Klosterbräu Cola-Weizen: Biermischgetränk mit 65 Prozent Hefeweizenbier und 35 Prozent Cola
  • Alpirsbacher Klosterbräu Mönch & Lemon: Biermischgetränk mit 50 Prozent Kleiner Mönch und 50 Prozent Zitronenlimonade
  • Alpirsbacher Klosterbräu Alpix Radler: Biermischgetränk in den Sorten Radler und schwarzes Radler
  • Alpirsbacher Klosterbräu Bockbier: Bockbier mit 16 Prozent Stammwürze und 7 Volumenprozent Alkoholgehalt
  • Alpirsbacher Klosterbräu Weihnachtsbier: Saisonales Bier mit 13 Prozent Stammwürze und 5,6 Volumenprozent Alkoholgehalt

Zu den jährlichen Maximilian-Ritterspielen in Horb am Neckar braut Alpirsbacher das Maximilian-Ritterbier.

Weblinks


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