Alsensund

Der Alsensund (dänisch Als Sund) ist eine etwa 20 km lange Meerenge in Nordschleswig im südlichen Dänemark. Er verbindet die Apenrader Förde mit der äußeren Flensburger Förde und trennt die Insel Alsen von der Halbinsel Sundewitt.

Lage

Der Alsensund beginnt im Norden zwischen der Landspitze von Warnitz und der "Nase" von Alsen westlich von Norburg. Der Sund verläuft im Nordteil in NW-SO-Richtung und ist recht einheitlich zwei Kilometer breit. Im Norden liegt die kleine Bucht Stexwig (Stegsvig). In der Mitte buchtet die Bucht Sandvig nach Osten aus, nach Südosten verläuft die etwa 8 km lange Augustenburger Förde (Augustenborg Fjord) in Richtung Augustenburg und Ulkebüll. Der eigentliche Alsensund verengt sich an dieser Stelle auf wenige Hundert Meter und verläuft fortan in Nord-Süd-Richtung, bis er bei Sonderburg in die Flensburger Außenförde mündet.

Orte

Bedeutendster Ort am Alsensund ist Sonderburg, dessen Schloss früher die Einfahrt zum Sund kontrollierte. Die Altstadt liegt wie das Schloss auf Alsen, doch hat sich Sonderburg längst auf das Westufer des Sundes ausgedehnt, wo sich unter anderem der Bahnhof und die Hochschuleinrichtungen befinden. Einzige innerstädtische Verbindung ist nach wie vor die 1930 errichtete Klappbrücke über den Sund. Eine neue Hochbrücke im Verlauf der Fernstraße 8 liegt unweit nördlich der Stadt.

Nördlich von Sonderburg liegt die Halbinsel Arnkiel zwischen Sund und Augustenburger Förde. Hier gelang den preußischen Truppen im Krieg von 1864 am 29. Juni der Übergang, welcher die endgültige Entscheidung brachte.

Gegenüber von Arnkiel liegt das traditionsreiche Gut Sandberg im Kirchspiel Satrup im Sundewitt. Heute ist es Tagungsort im Besitz der Universität Århus.

Zwischen Ballebro im Kirchspiel Ullerup und Hardeshoi in der Gemeinde Oxbüll besteht die einzige Fährverbindung über den Sund, welche vor allem für Norburg wichtig ist. Eine Autobahn ist in Planung.

Weblinks

54.9385111111119.75915833333337Koordinaten: 54° 56′ 19″ N, 9° 45′ 33″ O


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