Alte Burg (Altenstein)


Alte Burg (Altenstein)
Alte Burg
Das freigelegte Mauerstück von innen

Das freigelegte Mauerstück von innen

Burgentyp: Hangburg, Spornburg
Erhaltungszustand: Wallburg, Reste der Sandsteinstrockenmauer
Bauweise: Quader
Ort: Maroldsweisach-Altenstein
Geographische Lage 50° 10′ 29,3″ N, 10° 46′ 13,8″ O50.174810.7705405Koordinaten: 50° 10′ 29,3″ N, 10° 46′ 13,8″ O
Höhe: 405 m ü. NN
Alte Burg (Bayern)
Alte Burg

Die Alte Burg ist ein frühmittelalterlicher Ringwall zwischen Altenstein und Lichtenstein im Markt Maroldsweisach im unterfränkischen Landkreis Haßberge (Regierungsbezirk Unterfranken, Bayern).

Inhaltsverzeichnis

Lage

Die Wallanlage liegt auf einem felsigen Vorsprung am Nordhang eines Höhenzuges der fränkischen Haßberge, der auch die nahen, hochmittelalterlichen Burgen Altenstein, Lichtenstein, Rotenhan und Teufelsstein trägt. Nur etwa 150 Meter entfernt liegt ein weiteres, ebenfalls als „Alte Burg“ bezeichnetes Bodendenkmal im Wald.

Anlage

Das freigelegte Mauerstück von außen

Die als frühmittelalterlich gedeutete mittelgroße (ca. 115 x 150 Meter) Wallburg ist nach Nordosten und Südosten durch den Steilhang gesichert und wird von einer in Resten erhaltenen Sandsteinmauer umlaufen.
Diese Mauer besteht aus mörtellos übereinander gelegten Sandsteinquadern und steckt größtenteils in einem außen bis zu 5 Meter hohen Wall. Ein kurzes Stück der Ringmauer wurde im Süden freigelegt, auch am Steilhang finden sich noch einige gut erhaltene Reste

Dem Wall ist ein etwa 5 Meter breiter, heute noch 1 bis 1,5 Meter tiefer Graben vorgelagert. Die innere Wallhöhe beträgt bis zu 2 Meter. Das Tor liegt im Nordwesten, der Wall biegt an dieser Stelle zangenförmig nach innen, die nördliche Flanke ist nasenförmig vorgeschoben.

Ein ungefähr 50 Meter langer Graben im Innern der Burg wird als Rest einer älteren Vorgängeranlage angesehen. Dieser Innengraben ist nur mehr etwa einen halben Meter tief, drei Meter breit und verläuft von Norden nach Süden..

Die Wallanlage wurde 1964 archäologisch untersucht, die Vermessung durch Eugen Ixmeier vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege erfolgte 1970. Die topographische Aufnahme wurde 1979 publiziert (siehe Literatur).

Im Frühjahr 2007 wurde der Ostteil des Bodendenkmales durch einen Windbruch und die anschließenden Aufräumarbeiten beeinträchtigt. Hierbei kam es auch zu einigen Substanzverlusten freiliegender Mauerteile.

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege verzeichnet das Bodendenkmal als Ringwallanlage des frühen Mittelalters unter der Denkmalnummer D 6-5830-0007.[1].

Literatur

  • Björn-Uwe Abels: Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Unterfrankens. - Text- und Tafelband. (Materialhefte zur bayerischen Vorgeschichte, Reihe B, Band 6). – Kallmünz, 1979

Nachweis

  1. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: Eintragung

Weblinks


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