Alte Synagogen in Nordrhein-Westfalen

Von den rund 350 Synagogen, die sich in den 1930er Jahren auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen befanden, konnten nur wenige der Zerstörung durch die Nationalsozialisten während der Novemberpogrome 1938 entgehen. Bei den erhaltenen Gotteshäuser handelt es sich meist um Gebäude, die von ihren Gemeinden zuvor aufgegeben worden waren, oder deren Vernichtung aufgrund der Nähe zu angrenzenden Häusern nicht oder nur unvollständig vollzogen wurde.

Die folgende Liste führt die heute noch vorhandenen alten Synagogen in Nordrhein-Westfalen auf. Ehemalige Gotteshäuser, die durch Umbau zu Wohn- oder Geschäftshäusern bzw. Lagerhallen in einer Weise verändert wurden, welche die ursprüngliche Funktion unkenntlich macht, finden hierbei keine Berücksichtigung:

Literatur

  • Michael Brocke (Hg.):Feuer an Dein Heiligtum gelegt. Zerstörte Synagogen 1938. Nordrhein-Westfalen. Erarbeitet vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte. Bochum 1999
  • Günter Birkmann, Hartmut Stratmann, Thomas Kohlpoth: Bedenke vor wem Du stehst. 300 Synagogen und ihre Geschichte in Westfalen und Lippe. Essen 1998
  • Thomas Ridder: Synagogen in Westfalen. Münster 2000

Weblink


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