Alternative spirituelle Politik im neuen Zeitalter
Die Violetten – für spirituelle Politik
Bild:Die violetten.JPG
Partei­vor­sit­zende Gudula Blau
Partei­vor­sit­zender Bruno Walter
Gene­ral­sekre­tär Wilfried Ott
Bundes­schatz­meis­te­rin Karin Gruber
Gründung 6. Januar 2001
Haupt­sitz Wohnbacher Str. 12
61200 Wölfersheim
Mitglie­derzahl 1143
(Stand: 21. April 2009)
Website www.die-violetten.de

Die Violetten – für spirituelle Politik (Kurzbezeichnung: Die Violetten) sind eine deutsche Kleinpartei mit aktuellem Sitz in Kassel.

Inhaltsverzeichnis

Der Name

Laut Gründungsparteiprogramm wurde der Name „Die Violetten“ gewählt, weil es sich dabei um die „Farbe mit der höchsten Schwingungszahl“ handele. Außerdem sei sie die Mischfarbe aus Rosa (weiblich) und Blau (männlich) und symbolisiert damit die „ausgewogene Einheit der männlichen und weiblichen Elemente [...] aber auch die Zusammenarbeit von Frau und Mann“. 2003 änderte die Partei ihren Namen in „Die Violetten – für spirituelle Politik“ um. Das Parteisymbol ist der Schmetterling, der für die Violetten das „Symbol der Wandlung“ ist.

Inhaltliches Profil

Die Partei sieht sich als „Vertreter[in] und Sprachrohr einer wachsenden Zahl von spirituellen Menschen“ an. So fordert sie vor allem politisches Handeln aus „spiritueller Erkenntnis“, wonach die etablierten Parteien aus ihrer Sicht nicht handeln. Sie setzt sich für den Schutz der Natur und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Erde ein. Tierversuche soll es nicht mehr geben. Gewalt und Ausländerfeindlichkeit sollen ihrer Meinung nach auch nicht hingenommen werden. Außerdem will sie alle Mittel der direkten Demokratie unterstützen. Hauptziel ist es laut Aussagen der Partei, eine Gesellschaft zu entwickeln, in der „jeder von seinem Bewusstseinsstand aus denken, fühlen und handeln und sich zu höherem Bewusstsein entwickeln kann“. Die Partei fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen.[1]

Geschichte

Die Partei wurde als „Alternative spirituelle Politik im neuen Zeitalter“ am 6. Januar 2001 in Dortmund gegründet. Am 6. Mai 2001 wurde der Namenszusatz „Die Violetten“ hinzugefügt. Nach einer Richtungsentscheidung zum Jahresanfang 2004 befindet sich die Partei im Wiederaufbau. Im April 2005 vereinbarte sie mit der politisch-spirituellen Vereinigung „dynamik5“ eine Zusammenarbeit. Auf der 19. Bundesversammlung im März 2008 wurde ein neuer Bundesvorstand gewählt, der den Schwerpunkt für die nächsten 2 Jahre auf Wahlteilnahmen legt.

Landesverbände
Landesverband Gründungsdatum Vorsitzende / Vorsitzender Mitglieder
Baden-Württemberg 06. Januar 2008 Christina Diggance / Heinz Großhans 150
Bayern 23. Juli 2005 Gabriele Renner / Werner Kainz 405
Berlin 15. März 2008 Julia Pötzl / Bernhard Rath 27
Hamburg 10. Juli 2008 Nicole König / Frank Sohr 19
Hessen 14. Mai 2006 Britta Aufermann / Kai Weber 138
Niedersachsen 24. Juni 2007 Karin Meyer-Wölke / Carsten Ziegenbein 77
Nordrhein-Westfalen 15. April 2007 Marion Schmitz / Wolfgang Spilker 129
Rheinland-Pfalz 16. März 2008 Sylvia Schott/ Erwin Schott 39
Sachsen 22. November 2008 Katja Peil / Stefan Walter 17
Schleswig-Holstein 09. Juli 2005 Susanne Clemenz / Jörg Chemnitz 68
Ausland (ohne Landesverband) 14
Brandenburg (ohne Landesverband) 12
Bremen (ohne Landesverband) 4
Mecklenburg-Vorpommern (ohne Landesverband) 8
Saarland (ohne Landesverband) 8
Sachsen-Anhalt (ohne Landesverband) 7
Thüringen (ohne Landesverband) 21

Wahlen

Bei der Bundestagswahl 2002 kandidierte sie nur in Nordrhein-Westfalen und erhielt dort 2.412 Zweitstimmen (entspricht bundesweit 0,005 %).

Die notwendige Zahl an Unterstützungsunterschriften wurde für die Landtagswahl in Hessen am 27. Januar 2008 mit 1.304 bestätigten Unterschriften erreicht. Die Violetten traten mit einer Landesliste ohne Direktkandidaten an und erhielten 2.439 Zweitstimmen, was 0,1 % entspricht.

Für die am gleichen Tag stattfindende Landtagswahl in Niedersachsen wurde die erforderliche Zahl von 2000 beglaubigten Unterstützungsunterschriften nicht erreicht. Die Sammlung wurde dort eingestellt.

In Bayern trat die Partei zur Landtagswahl in Bayern am 28. September 2008 in den drei Wahlkreisen Mittelfranken, Niederbayern und Oberbayern an. Die Violetten erhielten 6.097 Erststimmen und 9.333 Zweitstimmen, das entspricht einem Wahlergebnis von 0,1 %.

Die Partei tritt bei der Europawahl 2009 an. Auch will sie an der Bundestagswahl 2009 und an der Landtagswahl in Sachsen 2009 antreten.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Warum ein Grundeinkommen ?

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