Hürup
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hürup
Hürup
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hürup hervorgehoben
54.759.516666666666743
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Schleswig-Flensburg
Amt: Hürup
Höhe: 43 m ü. NN
Fläche: 16,19 km²
Einwohner:

1.152 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner je km²
Postleitzahl: 24975
Vorwahl: 04634
Kfz-Kennzeichen: SL
Gemeindeschlüssel: 01 0 59 126
Adresse der Amtsverwaltung: Schulstraße 1
24975 Hürup
Webpräsenz: www.amthuerup.de
Bürgermeister: Jan-Nils Klindt (KWG)
Lage der Gemeinde Hürup im Kreis Schleswig-Flensburg
Karte

Hürup (dänisch: Hyrup) ist eine amtsangehörige Gemeinde bei Flensburg im Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein. In seiner heutigen Form besteht das Gemeindegebiet seit 1970. Sie ist Sitz der Verwaltung vom Amt Hürup. Kielsgaard, Hürupholz, Neukrug und Weseby liegen im Gemeindegebiet.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Archäologische Funde belegen, dass das Gemeindegebiet in der Jungsteinzeit und der Bronzezeit besiedelt war.

Hürup wurde 1352 erstmals als Hudderup erwähnt. Der aus der dänischen Sprache stammende Ortsname bedeutete vermutlich hochliegendes Dorf oder Dorf bei den Grabhügeln. Hy ist Angeldänisch (bzw. Synnejysk) für Reichsdänisch høj.

Zwei weitere Orte namens Hürup liegen im Kirchspiel Oesby östlich und im Kirchspiel Bestoft westlich von Hadersleben.

Hürup gehörte über Jahrhunderte zur Husbyharde und zum Amt Flensburg, dem 1867 der Kreis Flensburg nachfolgte.

Politik

Bürgermeister in Hürup: 1959 bis 1962 = A. Andresen, 1962 bis 1967 = Georg Boger, 1967 bis 1974 = A. P. Andresen, 1974 bis 2003 = Peter Matthiesen, seit 2003 = Jan-Nils Klindt.

Wappen

Blasonierung: „In Grün ein wachsendes mit einer grünen Lilie belegtes goldenes Kirchturmdach mit Laterne und Wetterhahn, rechts und links begleitet von je einem goldenen dreiblättrigen Kleeblatt.“[2]

Partnergemeinde

Kultur und Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Hürup stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Bauwerke

Die Marienkirche, eine spätromanische Backsteinkirche, wurde Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet. Der Westturm entstand im 16. Jahrhundert. Obwohl relativ klein, ist die Kirche reich ausgestattet. Wertvollster Kunstschatz ist die Passionsfolge aus dem 12. Jahrhundert.

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Gemeindegebiet überwiegt die Wohnnutzung, die Ortsränder sind nach wie vor landwirtschaftlich geprägt. Immerhin existieren noch einige Einkaufsmöglichkeiten im Ort: ein Supermarkt, ein Bäcker, ein Baustoffhandel und ein Teppichgeschäft, außerdem ein Friseur.

Verkehr

Wichtigste Fernstraße ist die Landesstraße, die Flensburg mit Sörup und Sterup verbindet und unmittelbar nördlich in West-Ost-Richtung an Hürup vorbeiführt. Die alte Dorfstraße ist Teil der Nord-Süd-Verbindung von Glücksburg nach Großsolt.

Von 1901 bis 1938 hatte Hürup einen Eisenbahnanschluss der Flensburger Kreisbahn. Die Schmalspurstrecke von Flensburg nach Satrup war jedoch sehr kurvenreich ausgebaut (nicht zuletzt, um Hürup anzuschließen). Der Bahnhof ist noch als Gaststätte erhalten. Heute liegen die nächsten Bahnstationen in Flensburg und Husby.

Weblinks

 Commons: Hürup – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

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