Altkirchen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Altkirchen
Altkirchen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Altkirchen hervorgehoben
50.94194444444412.350555555556228
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Altenburger Land
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Altenburger Land
Höhe: 228 m ü. NN
Fläche: 20,05 km²
Einwohner:

1.061 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km²
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034491
Kfz-Kennzeichen: ABG
Gemeindeschlüssel: 16 0 77 002
Gemeindegliederung: 13 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schmöllner Straße 13
04626 Altkirchen
Bürgermeister: Hans-Peter Bugar (Die Regionalen)
Lage der Gemeinde Altkirchen im Landkreis Altenburger Land
Altenburg Nobitz Langenleuba-Niederhain Altkirchen Dobitschen Drogen Fockendorf Frohnsdorf Gerstenberg Göhren (bei Altenburg) Göllnitz Göpfersdorf Gößnitz Haselbach (bei Altenburg) Großröda Heukewalde Heyersdorf Jonaswalde Jückelberg Kriebitzsch Löbichau Lödla Lucka Lumpzig Mehna Meuselwitz Monstab Nöbdenitz Ponitz Posterstein Rositz Saara (bei Schmölln) Schmölln Starkenberg Thonhausen Treben Vollmershain Wildenbörten Windischleuba Ziegelheim Thüringen Landkreis Greiz Sachsen-Anhalt SachsenKarte
Über dieses Bild
Dorfkirche

Altkirchen ist eine Gemeinde im thüringischen Landkreis Altenburger Land. Sie ist Mitglied und nach Starkenberg die bevölkerungsmäßig zweitgrößte Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Altenburger Land.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind die Stadt Altenburg, Dobitschen, Drogen, Göhren, Göllnitz, Saara und die Stadt Schmölln.

Gemeindegliederung

Neben dem Hauptort Altkirchen gehören die folgenden Ortsteile noch zu der Gemeinde (in Klammern das Eingemeindungsdatum):

  • Gimmel (1. Juli 1950)
  • Gödissa (1. Juli 1950 zu Göldschen)
  • Göldschen (1. Januar 1957 zu Röthenitz)
  • Großtauschwitz (1. Juli 1950)
  • Illsitz (1. April 1938 zu Röthenitz)
  • Jauern (1. Juli 1950 zu Röthenitz)
  • Kleintauschwitz (1. April 1938 zu Röthenitz)
  • Kratschütz (zu Göldschen)
  • Nöbden (zu Gödissa)
  • Platschütz (1. Juli 1950 zu Trebula)
  • Röthenitz (25. August 1961)
  • Trebula (25. August 1961)

Geschichte

Eine Kirche wurde in Altkirchen zwischen 1079 und 1089 errichtet und von Bischof Günther von Naumburg geweiht. Nach mehreren Zerstörungen durch Brände wurde sie 1140 durch einen Steinbau ersetzt. Das Patronat über die Kirche wurde von Kaiser Heinrich IV. 1192 dem Marienhospital in Altenburg übertragen, ab 1213 jedoch vom Deutschen Orden ausgeübt, da diesem inzwischen das Marienhospital zugefallen war. Nach der Säkularisation des Ordens wurden dessen Besitzungen 1593 auf Anordnung von Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen) verkauft. Nachdem dieser jedoch am 24. April 1547 in der Schlacht bei Mühlberg von kaiserlichen Truppen besiegt und gefangengenommen wurde und einen Großteil seines Besitzes an Herzog Moritz von Sachsen abgeben musste, wurde dieser Zwangsverkauf durch einen Befehl des Kaisers Karl V. wieder rückgängig gemacht. Erst 1594 verkaufte der Deutsche Orden seine Besitzungen rund um Altkirchen.

Zu DDR-Zeiten war Altkirchen nicht nur Vorzeigegemeinde des Kreises Schmölln, sondern des gesamten Bezirkes Leipzig.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1994: 1267
  • 1995: 1270
  • 1996: 1285
  • 1997: 1275
  • 1998: 1254
  • 1999: 1243
  • 2000: 1230
  • 2001: 1209
  • 2002: 1206
  • 2003: 1187
  • 2004: 1178
  • 2005: 1169
  • 2006: 1116
  • 2007: 1112
  • 2008: 1074
  • 2009: 1060
  • 2010: 1061
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Seit der Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • WG CDU - 5 Sitze (42,8 %)
  • Bürgerbew. - 7 Sitze (57,2 %)

Die Wahlbeteiligung lag bei 66,4 %.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Dorfmuseum Altkirchen: Im Ort wurde bereits 1982 eine Heimatstube aufgebaut, die neben geologischen und archäologischen Objekten auch einige prachtvolle Bauerntrachten aus dem Altenburger Land, landwirtschaftliche und handwerkliche Geräte und andere naturkundliche Schaustücke zeigt. In den fünf Ausstellungsräumen wird die Geschichte und Tradition des Ortes und der Region anschaulich. Zu den Naturobjekten gehört auch der Göllnitzer Wunderbaum[2] - ein von einem obstbaukundigem Pfarrer durch 329-fache Pflanzenveredelung optimierter Apfelbaum.[3]
  • Freibad Altkirchen

Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. Allgemeines teutsches Garten-Magazin. Vierter Band, Weimar 1819, S. 116. Abgerufen am 17. Juni 2010. (Digitalisat bei Google)
  3. Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen (Hrsg.): Museen in Thüringen. Frankfurt a.M. 1995, S. 21.

Weblinks

 Commons: Altkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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