Altoldenburg
Großherzogtum Oldenburg
Wappen Flagge
Wappen des Großherzogtums Oldenburg Flagge Oldenburgs 1774–1871 und 1921–1935
 

Das Oldenburger Land ist eine Region und ein Landschaftsverband in Niedersachsen im Bereich des ehemaligen Großherzogtum Oldenburg (bis 1918), des späteren Freistaats Oldenburg (bis 1946) und Verwaltungsbezirks Oldenburg (bis 1978) ohne seine Exklaven, entlang der Flüsse Hunte und Hase. In der Region zwischen Waterkant, Dümmer und Dammer Berge spricht man zum Teil bis heute Plattdeutsch, im Saterland auch saterfriesisch. Besonders in dieser Region werden alte niedersächsische Bräuche gepflegt, wie z. B. Schützenfeste oder Kohlfahrten. Landestypische Sportarten sind Klootschießen und Boßeln.

Der katholisch geprägte südliche Teil des Oldenburger Landes wird Oldenburger Münsterland genannt, der protestantisch geprägte nördliche Teil wird im engeren Sinne als Oldenburger Land (Altoldenburg) bezeichnet.

Dem Oldenburger Land entsprechen etwa neben den Städten Oldenburg, Wilhelmshaven und Delmenhorst die Landkreise Friesland, Ammerland, Oldenburg, Cloppenburg, Wesermarsch und Vechta.

Städte und Gemeinden

Die größten Städte sind neben der ehemaligen Landes- bzw. Bezirkshauptstadt Oldenburg mit ca. 160.000 Einwohner Wilhelmshaven (ca. 83.000 Einwohner) und Delmenhorst (ca. 75.000 Einwohner). Erwähnenswert sind weiter:

Literatur

  • Gerhard Wietek: Oldenburger Land (Deutsche Lande - Deutsche Kunst). 2. Auflage, München/Berlin 1974

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