Alttäufer

Mennoniten sind eine evangelische Glaubensgemeinschaft in der Tradition der Täufer. Der Name leitet sich von dem aus Friesland stammenden Theologen Menno Simons ab.

In einigen Regionen sind sie auch als Alttäufer, Altevangelisch Taufgesinnte (in der Schweiz) oder Taufgesinnte (in den Niederlanden) bekannt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Geschichte der Mennoniten beginnt mit der Täuferbewegung, die um 1525 in Zürich im Umfeld der Schweizer Reformation entstand. Von Zürich aus breitete sich die Bewegung aus und auch in Süddeutschland entstanden erste Täufergemeinden. Die Täufer sahen wie die Reformatoren Luther und Zwingli die Bibel als einzige Quelle des christlichen Glaubens. Anders als Luther und Zwingli kamen sie jedoch zu der Erkenntnis, dass die Taufe ausschließlich dann praktiziert werden sollte, wenn die zu Taufenden sich bewusst für den Glauben entscheiden (Gläubigentaufe). Dies lehnten sowohl die Katholische Kirche als auch die lutherischen und reformierten Reformatoren ab, die weiter an der Kindertaufe festhielten. Die Regierenden verfolgten die Täufer, weil sie die Autorität des Staates in Frage stellten. Im Februar 1527 fasste eine Konferenz von schwäbischen und Schweizer Täufern die Beschlüsse von Schleitheim. Im August desselben Jahres fand erstmals eine größere Täufersynode in Augsburg statt. Viele der Täuferführer wurden später umgebracht, daher ist die Synode bis heute als Augsburger Märtyrersynode bekannt. Bedeutende Täufer jener Zeit waren Konrad Grebel, Balthasar Hubmaier, Michael Sattler, Hans Hut, Hans Denck, Ludwig Hetzer und Melchior Rinck.

Über den Rhein kamen die Ideen der Täuferbewegung auch nach Norddeutschland und in die Niederlande, wo sich ihnen 1536 Menno Simons anschloss. Nach dem Scheitern der militanten und apokalyptischen Täufer von Münster sammelte Menno Simons den gemäßigten Teil der Täuferbewegung und formulierte eine bewusst pazifistische Theologie. Menno Simons einte und ordnete die noch jungen Gemeinden. Nach ihm nannten sich viele Täufer nun Mennoniten. Der neue Name bot auch einen gewissen Schutz, denn auf ihn stand keine Todesstrafe [1].

Mennonitenkirche in Norden (Ostfriesland)
Mennonitenkirche in Friedrichstadt (Schleswig-Holstein)

Anders als in den nördlichen Niederlanden, die unter den Oraniern schon 1579 die Toleranz einführten, wurden die Mennoniten in den meisten europäischen Territorien wie zum Beispiel in der Schweiz oder den südlichen Niederlanden weiter unterdrückt. Ihnen drohten Verfolgung, Ausweisung, Folter und Tod. Sie waren daher unter den ersten Deutschen, die nach Nordamerika auswanderten, wo bis heute die meisten Mennoniten leben. Viele Pfälzer Mennoniten ließen sich in Pennsylvania nieder, wo sie 1683 mit anderen deutschen Auswanderern den Ort Germantown (Deitscheschteddel) gründeten. Unter den nach Amerika ausgewanderten Mennoniten entstand auch die erste deutsche Ausgabe des Märtyrerspiegels. Die Schweizer Mennoniten siedelten zurückgezogen im Emmental und im Berner Jura. Viele wanderten auch ins Elsass oder in die Niederlande ab. In Städten wie Zürich oder Basel wurden die Mennoniten ausgelöscht.

Viele niederländische Mennoniten siedelten sich im zur polnischen Krone gehörenden Königlichen Preußen an, wo sie die Niederungen des Weichsel-Nogat-Deltas kultivierten. Sie bauten Deiche und Kanäle und konnten auf diese Weise das Land für eine erfolgreiche Landwirtschaft nutzen. Da sie den Städten und Grundbesitzern wirtschaftliche Vorteile brachten, wurde ihre Religion geduldet.

Unter den niederländischen und norddeutschen Mennoniten kam es jedoch bald zu Konflikten, beispielsweise um den Umgang mit dem Bann, und viele Gemeinden spalteten sich in waterländische, friesische und flämische Gemeinden. Später entstanden mit den Lammisten und den Sonnisten offenere arminianische und konservativere prädestinatianische Gemeinden. Mitte des 17. Jahrhunderts bildete sich die Gruppe der Dompelaars (Untertaucher), die für die Taufe das dreifache Untertauchen forderte. Die meisten Gemeinden schlossen sich später jedoch wieder zusammen. Unter den Schweizer und Elsässer Mennoniten spalteten sich im Jahr 1693 die Amische ab, die sich nach ihrem Gründer Jakob Ammann nannten. Jakob Ammann stand für eine stärkere Abschottung von der Welt und betonte stark das Äußere wie schlichte Kleider. Die Amischen siedeln heute ausschließlich in eigenen Siedlungen in Amerika.

Die an der Weichsel lebenden Mennoniten kamen nach der Ersten Teilung Polens 1772 unter den preußischen Staat, welcher eine weitere mennonitische Ausbreitung behinderte. Viele wanderten so Ende des 18. Jahrhunderts in die Ukraine und nach Russland aus, wo sie die Russlandmennoniten begründeten. Nach Einführung der russischen Wehrpflicht 1874 wanderten viele von ihnen wiederum weiter nach Nordamerika, wo sie neue Mennonitensiedlungen gründeten. Im 20. Jahrhundert gründeten sich auch in Lateinamerika Siedlungen. Vor allem in Paraguay gibt es heute mehrere Mennonitensiedlungen. Bis heute spricht ein großer Teil von ihnen den niederdeutschen Dialekt Plautdietsch.

Von den Russlandmennoniten lebt heute ein Großteil wieder in Deutschland, was auch auf die Unterdrückung der Mennoniten unter den kommunistischen Machthabern zurückgeht. Es wird geschätzt, dass mehr als 200.000 Menschen russlandmennonitischer Herkunft heute in Deutschland leben. Die Anzahl der von Russlanddeutschen gegründeten mennonitischen Gemeinden übersteigt die der alteingesessenen inzwischen bei weitem.

Siehe auch Zeittafel zur Geschichte der Täufer und Mennonitische Auswanderung

Verbreitung

Deutschland

In Deutschland leben heute etwa 40.000 Mennoniten in circa 190 Gemeinden. Neben der Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden entstanden durch die Zuwanderung von Russlandmennoniten weitere Verbände. Heute bilden die Gemeinden der Zuwanderer die Mehrheit der deutschen Mennoniten. Einen Überblick über zur Zeit bestehende Zusammenschlüsse gibt die folgende Tabelle [2] [3]:

Verband Anzahl der Gemeinden Mitgliederzahl
AGAPE-Gemeindewerk Mennonitische Heimatmission e. V. (AGW-MHM) 6 200
Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Brüdergemeinden in Deutschland e. V. (AMBD) 15 1.500
Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland K. d. ö. R. (AMG) 57 6.000
Arbeitsgemeinschaft zur geistlichen Unterstützung in Mennonitischen Gemeinden (AGUM) 23 5.400
Bund der Europäisch-Mennonitischen Brüdergemeinden 13 5.600
Bund Taufgesinnter Gemeinden 27 6.500
Unabhängige Mennonitenbrüdergemeinden - kein Verband 45 13.300
Unabhängige Mennonitenkirchengemeinden - kein Verband 5 1.700
Missionsgemeinde Bad Pyrmont 1 15
Verband der Evangelischen Freikirchen Mennonitischer Brüdergemeinden in Bayern e. V. (VMBB) 7 250
WEBB-Gemeinden (Arbeitsgemeinschaft der Gemeinden in Wolfsburg,
Espelkamp, Bechterdissen, Bielefeld)
4 1.600

Zur Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden (AMG) in Deutschland haben sich drei Regionalverbände zusammengeschlossen:

  • Vereinigung der Deutschen Mennonitengemeinden K. d. ö. R. (VDM)
  • Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Mennonitengemeinden K. d. ö. R. (ASM)
  • Verband deutscher Mennonitengemeinden K. d. ö. R. (VdM)

Österreich

Die mennonitischen Gemeinden in Österreich sind heute größtenteils in der Mennonitischen Freikirche Österreichs zusammengeschlossen. Bereits in der Reformationszeit entstanden erste Täufergemeinden in Tirol, die jedoch später wieder vertrieben wurden.

Schweiz

Die vierzehn Gemeinden der Konferenz der Mennoniten der Schweiz mit ihren 2.500 Mitgliedern liegen alle im Nordwesten der Schweiz. Die größten Gemeinden sind diejenigen im Berner Jura, im Emmental, in Muttenz und um Neuenburg herum [4]. In Liestal befindet sich das täuferische Ausbildungs- und Tagungszentrum Bienenberg (vormals Europäische Mennonitische Bibelschule). Die Schweizer Mennoniten werden auch als Alttäufer bezeichnet.

Andere Länder

Weltweit gibt es heute ungefähr 1,3 Millionen Mennoniten [5] in über 60 Ländern. Von diesen leben mit 42 % die meisten in Nordamerika. In Afrika leben 28 %, in Asien und Australien 16 % und in der Karibik, Mittel- und Südamerika etwa 9 %. In Europa, wo die mennonitische Bewegung entstanden ist, leben etwa 5 %. Mennonitische Zusammenschlüsse und Kirchen innerhalb Europas finden sich unter anderem in den Niederlanden, in Frankreich und in Luxemburg.

Die mennonitischen Gemeinden in den Niederlanden sind in der Algemene Doopsgezinde Sociëteit (Taufgesinnte Gesellschaft) zusammengeschlossen.

Die mennonitischen Gemeinden in Frankreich und Belgien sind in der Association des Églises Évangéliques Mennonites de France zusammengeschlossen. Vor allem in der Region um Montbéliard (deutsch Mömpelgard) gibt es mennonitische Gemeinden mit zum Teil eigenen Friedhöfen. In Luxemburg gibt es zwei Mennonitengemeinden mit etwa 110 Mitgliedern, die in der Association Mennonite Luxembourgeoise zusammengeschlossen sind.

Bekannte mennonitische Kirchen in Nordamerika sind die 2000 gegründete Mennonite Church Canada und die 2002 gegründete Mennonite Church USA. Neben diesen gibt auch mennonitische Brüdergemeinden (Mennonite Brethren Churches). In Amerika siedeln Mennoniten oft in geschlossenen Mennonitensiedlungen. Zentrum der mennonitschen Auswanderung nach Amerika war in den ersten Jahren vor allem Pennsylvania.

Bekannte Mennonitensiedlungen in Südamerika sind heute unter anderem die Kolonien Menno, Neuland und Fernheim in Paraguay. Auch bedeutsam sind die Mennonitensiedlungen in Argentinien (La Pampa), Uruguay (El Ombú, Gartental, Delta, Colonia Nicolich)[6] und Brasilien.

Prinzipien

Wesentliche Merkmale der Mennoniten waren und sind die Gläubigentaufe, die Ablehnung des Eides und des Militärdienstes, das Priestertum aller Gläubigen und die Forderung nach der Trennung von Staat und Kirche. Entscheidend für Glauben und Leben ist allein die Bibel. So werden von allen Mennoniten gute Bibelkenntnisse erwartet. In früheren Jahren, als viele Menschen noch Analphabeten waren, konnten viele Mennoniten große Teile der Bibel auswendig. Eine zentrale Stelle für das mennonitische Glaubensverständnis nimmt die Bergpredigt ein.

Aus der Bergpredigt erklärt sich auch das mennonitische Engagement für Frieden und Gewaltfreiheit. Die Mennoniten werden traditionell den Friedenskirchen zugeordnet. Viele Mennoniten sind auch diakonisch in politischen Krisengebieten aktiv.

Aus ihrer Geschichte erklärt sich das Eintreten für Glaubens- und Gewissensfreiheit. Die Mennoniten haben sich bewusst als Freikirche außerhalb von staatlichen Strukturen zusammengeschlossen. Sie verstehen sich wie andere Freikirchen als Freiwilligkeitskirche.

Über die Ordination von Frauen als Pastorinnen bestimmt jede Gemeinde autonom.

Die mennonitische Lehre in der Tradition der Täufer beinhaltet folgende Prinzipien:

  • Die Bekehrung ist entscheidend, um das Heil in Jesus Christus anzunehmen. Bekehrung meint die bewusste Abkehr vom Leben unter der Macht der Sünde und die Hinkehr zu Gott und zum Leben unter seiner Leitung durch Jesus Christus und durch die Wirkung des Heiligen Geistes. Nicht das Bekehrungserlebnis, sondern das Bekehrtsein ist entscheidend (vgl. Johannes Evangelium 3, 1-21).
  • Die Glaubenstaufe wird denen zu teil, die sich bewusst für Jesus Christus entschieden haben. Kindertaufen werden abgelehnt und nicht praktiziert. Die Taufe kann durch Untertauchen, Begießen oder Besprengung praktiziert werden. Einige Mennonitengemeinden taufen auch außerhalb der Kirchen in Seen oder Flüssen. Immer ist die Taufe ein öffentliches Bekenntnis der Bekehrung und der Wiedergeburt gegenüber Gott und den Menschen. Durch die Taufe wird die Bekehrung besiegelt.
  • Die Gemeindedisziplin meint den Umgang mit Sünden. Sie kann bis zum Bann aus der Gemeinde führen. Über ein Sündenbekenntnis können Sünder wieder in die Gemeinde aufgenommen werden. In der Diskussion über den Bann entwickelten sich im 17. Jahrhundert konservative und liberale Positionen.
  • Das Abendmahl wird nach evangelisch-reformiertem Verständnis als Gedächtnismahl unter den getauften Gläubigen gefeiert. Es soll an die Leiden und den Tod Christi erinnern. Das Abendmahl wird nicht als Sakrament verstanden.
  • Es wird das Priestertum aller Gläubigen praktiziert. Nach dem Prinzip des Priestertums aller Gläubigen sind in Mennonitengemeinden neben ausgebildeten Theologen oft auch Laienprediger aktiv.

Zu den frühesten Glaubensbekenntnissen zählen die am 24. Februar 1527 angenommenen Schleitheimer Artikel. Später entstanden weitere Glaubensbekentnisse wie das in den Niederlandenen entstandene Dordrechter Bekenntnis von 1632, das später von vielen mennonitischen Gemeinden und Kirchen übernommen wurde. Mit ihnen suchten die Mennonitengemeinden immer wieder ein gemeinsames Bekenntnis zu formulieren. Entscheidend für den Glauben des einzelnen sind diese Bekenntnisse nicht.

Siehe auch Bekenntnisse der Täufer

Praxis

Die Lebensweise und religiöse Praxis in den einzelnen Gemeinden weicht zum Teil stark voneinander ab. Gemeinsam ist ihnen allen die täuferische Tradition.

Eine feste Liturgie gibt es nicht. Im Mittelpunkt eines mennonitischen Gottesdienstes steht jedoch immer die Predigt. Die Kirchen oder Bethäuser (früher auch Vermaning) sind entsprechend als Predigtkirchen mit einer zentralen Kanzel konzipiert. Die Predigt kann von ausgebildeten Pastoren wie auch von Laienpredigern gehalten werden. Die Mennonitengemeinden praktizieren die Gläubigentaufe. Sie kann durch vollständiges Untertauchen (Immersion), durch Begießen (Affusion) oder Besprengen (Aspersion) durchgeführt werden. Das Abendmahl wird nach reformierten Verständnis als Gedächtnismahl praktiziert. Statt eines zentralen Altars gibt es in mennonitschen Kirchen einen Abendmahlstisch. Unter einigen konservativen Mennoniten in Amerika (Old Order Mennonites) wird auch noch die Fußwaschung nach dem Abendmahl praktiziert. In früheren Jahren versammelten sich die Gemeinden oft in Privathäusern. Später entstanden eigene Bethäuser oder Kirchen. Viele Mennoniten treffen sich neben dem Gottesdienst in privaten Hauskreisen. Viele engagieren sich in Friedensarbeit und Diakonie.

Einige mennonitische Gruppen wie zum Beispiel in Amerika, Russland oder Kirgisistan leben in einer ausgeprägten Distanz zur umgebenden Gesellschaft, ähnlich den Amischen, die weitgehend auf moderne Technik verzichten und sich sonntags statt in Kirchen in ihren Privathäusern als Hausgemeinden versammeln. Andere Gruppen leben modern und weltoffen.

Mennoniten haben sich auch immer in sozialen Projekten engagiert. Eine große Rolle spielt bis heute das friedenspolitische Engagement. So wurden mehrere mennonitische Hilfsorganisationen gegründet. Sie gründeten im Namen Christi den Mennonitischen Katastrophendienst (MDS, Mennonite Desaster Service) und Mennonitische Hilfswerke (MH, Mennonitische Hilfswerke oder MCC, Mennonite Central Committee) um Hilfsbedürftige, ohne Rücksicht auf deren Religion, zu unterstützen.

Struktur

Die mennonitischen Gemeinden und Kirchen sind kongregationalistisch aufgebaut, was bedeutet, dass die einzelnen Gemeinden autonom sind. Auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene haben sich die Mennoniten jedoch oft zu Arbeitsgemeinschaften und Vereinigungen zusammengeschlossen. Die lokale Gemeinde spielt jedoch im Selbstverständnis der Mennoniten nach wie vor die entscheidende Rolle. Die Führung einer Gemeinde liegt in der Regel in den Händen von Ältesten, Predigern und Diakonen.

1990 wurde in Deutschland die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden gegründet, die die Arbeit vieler Mennonitengemeinden in Deutschland koordiniert. Daneben bestehen Zusammenschlüsse mennonitischer Brüdergemeinden. International sind weltweit 164 mennonitischen Kirchen und Arbeitsgemeinschaften in der Mennonitischen Weltkonferenz zusammen geschlossen.

Ökumene

Die meisten Mennoniten fühlen sich mit anderen Christen verbunden. Die deutschen und schweizerischen Mennoniten sind entsprechend in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen vertreten. Die deutschen Mennoniten sind zudem in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland vertreten. Ein Großteil der mennonitischen Kirchen sind Mitglieder im Ökumenischen Rat der Kirchen.

Es finden sich jedoch auch konservative Mennoniten, die eine Kooperation mit anderen Kirchen und Gemeinden ablehnen und stattdessen die Autonomie der einzelnen Gemeinde betonen.

Bekannte Mennoniten

Aus einem mennonitischen Elternhaus kommen:

Quellen

  1. Horst Penner: Weltweite Bruderschaft - Mennonitisches Geschichtsbuch, Weierhof 1984
  2. Mennonitische Weltkonferenz, Stand 2006
  3. Arbeitsgemeinschaft mennonitischer Gemeinden: Mennoniten in Deutschland
  4. Konferenz der Mennoniten der Schweiz: Gemeinden
  5. Arbeitsgemeinschaft mennonitischer Gemeinden: Mennoniten weltweit
  6. Uruguayische Mennonitengemeinde (auf Deutsch und Spanisch)

Literatur

  • Alfred Neufeld: Was wir gemeinsam glauben. Täuferisch-mennonitische Überzeugungen. Schwarzenfeld 2008 (Neufeld), ISBN 978-3-937896-68-7
  • Diether G. Lichdi: Die Mennoniten in Geschichte und Gegenwart. Von der Täuferbewegung zur weltweiten Freikirche. 2. Auflage. Weisenheim 2004, ISBN 3-88744-402-7
  • Harry Loewen (Hrsg.): Warum ich mennonitisch bin. Kümpers, Hamburg 1996, ISBN 3-930435-06-3 (Taschenbuch)
  • Phyllis Pellman Good, Merle Good: 20 Most Asked Questions about the Amish & Mennonites. Good Books, Intercourse/PA 1995, ISBN 1-56148-185-8

Siehe auch

Weblinks

Portal
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