Alvesse (Edemissen)
Alvesse (Edemissen)
Gemeinde Edemissen
Wappen von Alvesse (Edemissen)
Koordinaten: 52° 24′ N, 10° 20′ O52.40611111111110.32777777777869Koordinaten: 52° 24′ 22″ N, 10° 19′ 40″ O
Höhe: 69 m ü. NN
Einwohner: 478 (30. Apr. 2009)
Eingemeindung: 1974
Postleitzahl: 31234
Vorwahl: 05176

Alvesse ist eine Ortschaft in der Gemeinde Edemissen im Landkreis Peine in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Ort Alvesse liegt nördlich der Kreisstadt Peine zwischen den beiden Oberzentren Hannover und Braunschweig – abseits der Hauptdurchgangsstraßen am Rande der Südheide.

Geschichte

Der Ort Alvesse wurde erstmals urkundlich im Jahre 1226 erwähnt. (Oft Verwechselungen mit Alvesse bei Vechelde und Alvesse, Wüstung bei Pattensen). Von 1532 bis 1885 gehörte der Ort zur Gografschaft Edemissen im Amt Meinersen. Danach kam er bis heute zum Landkreis Peine. 1965 erfolgte der Zusammenschluss der selbstständigen Gemeinden Edemissen, Alvesse, Blumenhagen, Mödesse, Voigtholz-Ahlemissen und seit 1971 auch Oedesse zur Samtgemeinde Edemissen. Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen kam es 1974 zur Bildung der Einheitsgemeinde Edemissen aus den Ortschaften der Samtgemeinde Edemissen und weiteren acht selbstständigen Gemeinden. Der Wohnplatz „Papenhorst“ liegt 1,5 km nordwestlich von Alvesse und wurde im Jahre 1406 erstmals urkundlich erwähnt. Er besteht heute aus zwei in sich isoliert stehenden Wohnhäusern. Im Jahre 1869 wurde die „Papenhorster Mühle“ als Bockwindmühle neu errichtet und versah ihren Dienst bis 1958. Die Mühle wurde später verkauft und im Freilichtmuseum Hessenpark wieder aufgebaut.

Politik

Die Ortsteile Alvesse, Rietze und Voigtholz-Ahlemissen bilden einen gemeinsamen Ortsrat.

Ortsbürgermeister ist Günther Krille, Stellvertreter Werner Heise.

Ortsbeauftragter ist Sören Stolte.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1821 131
1848 185
1. Dezember 1871 ¹ 173
1. Dezember 1885 ¹ 173
1. Dezember 1905 ¹ 193
16. Juni 1925 ¹ 252
16. Juni 1933 ¹ 236
17. Mai 1939 ¹ 218
31. Dezember 1945 -
29. Oktober 1946 ¹ 473
Jahr Einwohner
13. September 1950 ¹ 472
6. Juni 1961 ¹ 356
1. März 1964 363

¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Veranstaltungen

  • Osterfeuer
  • Maibaum aufstellen
  • Schützenfest

Vereinswesen

  • Freiwillige Feuerwehr
  • TSV Rietze-Alvesse e.V. von 1929 (Sportverein)
  • KKSV Eintracht Alvesse e.V. von 1929 (Schützenverein)
  • Chorgemeinschaft Alvesse-Rietze-Voigtholz
  • Baumkomitee Alvesse
  • Junggesellschaft Alvesse von 2011
  • Landfrauen Alvesse
  • SOVD (ehemals Reichsbund)
  • Seniorenkreis Alvesse/Voigtholz-Ahlemissen

Öffentliche Einrichtungen

  • Kreuzkapelle
  • Friedhof
  • Feuerwehrhaus
  • Dorfgemeinschaftshaus
  • Kinderspielplatz

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Es gibt eine Busverbindung nach Edemissen und Peine. Die Autobahnanschlüsse Peine, Watenbüttel-Braunschweig und Hämelerwald sind für Berufspendler eine Anbindung an Braunschweig, Wolfsburg, Salzgitter und Hannover. Die Bahnhöfe Peine, Dedenhausen und Hämelerwald sind auch für Bahnreisende erreichbar.

Bildung

Neben Kindergärten sind heute in Edemissen Grundschule (in drei Ortsteilen auch verlässliche Grundschule), Hauptschule und Realschule. Alvesse gehört zum Schulbezirk der Grundschule Wipshausen. In Peine sind weiterführende Schulen wie Gymnasium und Berufsbildende Schule eingerichtet.

Unternehmen

Eines der größten Unternehmen in der Gemeinde Edemissen mit Sitz in der Ortschaft Alvesse ist die Firma Windstrom.

Religion

Die protestantische Glaubensrichtung festigte sich schon im frühen 16. Jahrhundert. Die Ortschaft Alvesse gehört zum Kirchspiel der Martin-Luther-Kirchengemeinde Edemissen im Kirchenkreis Peine. Sie ist eine von fünf Kapellengemeinden im Kirchspiel Edemissen. Bis 1959 war eine Schulkapelle vorhanden, 1962 wurde die Kreuzkapelle neu errichtet.

Literatur

  • Verein der Heimatgeschichte Edemissen e.V.: Die Gemeinde Edemissen, Sutton 2007, ISBN 978-3-86680-202-5
  • Jürgen Dieckhoff: Edemissen - Wohlfühlgemeinde, Gemeinde Edemissen 1999

Weblinks


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