Alwin Lonke

Alwin Lonke (* 8. März 1865 in Bremen; † 7. Juli 1947 in Bremen) war ein deutscher Pädagoge, Historiker und Autor, der besonders auf dem Gebiet der norddeutschen Vor- und Frühgeschichte und der bremischen Heimatgeschichte tätig war.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Lonke war der Sohn eines Lehrers und Abgeordneten der Bremische Bürgerschaft. Er besuchte zunächst das Gymnasium in Bremen, bevor er in Marburg, Berlin und Bonn Theologie, Philosophie, Geschichte, Geografie und Deutsch studierte. Er arbeitete als Lehrer in Bremen an verschiedenen Schulen und erhielt 1909 den Professorentitel verliehen. Lonke verfasste zahlreiche Arbeiten zur bremischen (Früh-) Geschichte und zur Lokalgeschichte von Burg und Grambke. Darüber hinaus verfasste er Gedichte und beschäftigte sich mit dem Theater. Ab 1900 war er im Vorstand der Historischen Gesellschaft und arbeitete als Autor an der Bremischen Biographie des 19. Jahrhundert mit.

Ehrungen

  • Die Alwin-Lonke-Straße im Bremer Ortsteil Burg-Grambke ist nach ihm benannt worden.

Werke

  • Königin Luise von Preußen. Ein Lebensbild nach den Quellen. E. A. Seemann, Leipzig 1904 (Reprint 2004: Archiv-Verlag, Braunschweig)
  • Altbremen, die Stätte und Stadt bis 1305. Winter, Bremen 1919
  • Geschichte von Oslebshausen. Auf Veranlassung seines Bürgervereins zur Feier des 25-jährigen Bestehens. Winter, Bremen 1931
  • Das älteste Lassungsbuch von 1434–1558 als Quelle für die Topographie Bremens. Winter, Bremen 1931
  • Römisches im Bremischen. A. Geist, [Bremen] 1934
  • Römer, Franken, Sachsen zwischen Ems und Elbe. 5 Untersuchungen. Schmitz, Giessen 1946
  • Römisch-Germanisches. 6 Untersuchungen. Schmitz, Giessen 1946

Literatur

Weblinks


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