Am Anfang war Erziehung

Am Anfang war Erziehung ist das zweite Buch der früheren Psychoanalytikerin und Kindheitsforscherin Alice Miller. Es erschien im Jahr 1980.

Alice Miller verfolgt mit dem Buch die Absicht, die Erkenntnisse und Einsichten, die sie bei ihrer Arbeit als Psychoanalytikerin gewonnen hat, für eine breite Öffentlichkeit nachvollziehbar zu machen. Insbesondere geht es ihr darum, die Öffentlichkeit für frühkindliches Leiden zu sensibilisieren.

Miller wendet sich mit dem Buch vorwiegend an Psychologie-Laien. Am Anfang war Erziehung ist daher kein Fachbuch, gehört andererseits aber auch nicht zu den psychologischen Ratgebern für Lebensfragen.

Die Autorin zeigt sich in dem Buch durchgängig sehr engagiert. Es gibt einige grundlegende Punkte, die sie den Lesern vermitteln möchte, und sie lässt mit durchaus missionarischem Impetus erkennen, dass es ihr sehr daran gelegen ist, möglichst viele Menschen für ihre Sicht der Dinge zu gewinnen. Miller will gesellschaftlich wirksam sein. Sie geht davon aus, dass Gesellschaften sich verändern, wenn die Sichtweisen, die sie den Lesern anbietet, von vielen Menschen übernommen werden.

Ihr Versuch, bewusstseinsbildend auf die Öffentlichkeit einzuwirken, geht Hand in Hand mit dem Bestreben, dem Leser zu einem verändernden emotionalen Wissen zu verhelfen:

Lässt sich ein emotionales Wissen mit Hilfe eines Buches erreichen? Ich weiß es nicht, aber die Hoffnung, daß durch die Lektüre bei dem einen oder anderen Leser ein innerer Prozeß in Gang kommen könnte, scheint mir begründet genug, um es nicht unversucht zu lassen. (S. 10)

Inhaltsverzeichnis

Schwarze Pädagogik

Miller deutet in dem Buch an, auf welchen Wegen ihrer Meinung nach Menschen zu emotionaler Offenheit finden können. (Sie spricht von einem „Weg der Trauer“.) Im ersten Kapitel breitet sie aber zunächst einmal aus, auf welche Weise Eltern und Erzieher dafür gesorgt haben, dass Kindern der Blick auf die eigenen Möglichkeiten verstellt wurde.

Miller führt zahlreiche Zitate aus Texten an, die man der Schwarzen Pädagogik zurechnen muss. Sie greift dabei auf die Textsammlung zurück, die Katharina Rutschky unter dem Titel Schwarze Pädagogik herausgebracht hat.

Durchgängiges Kennzeichen der Texte der Schwarzen Pädagogik ist, dass Demütigungen für Kinder ausdrücklich befürwortet werden. Die Verfasser wollen Techniken vermitteln, mit denen man erreicht, dass Kinder sich ihren eigenen inneren Antrieben entfremden und zu Befehlsempfängern ohne inneren Halt werden.

Die Vertreter der Schwarzen Pädagogik können dabei darauf setzen, dass ein Kind es vergessen wird, wenn ihm in den ersten beiden Lebensjahren Leid angetan wurde. Dass das Kind sich später für die Unterdrückungsmaßnahmen, die es erlitten hat, an ihnen rächen wird, müssen sie nicht befürchten.

Ein zentraler Punkt, auf den Miller bei ihren Ausführungen im gesamten Buch immer wieder zu sprechen kommt, ist das „Du sollst nicht merken“ (diese Phrase wird auch der Titel ihres 1981 erschienenen nächsten Buches sein). Damit ist eine Erfahrung gemeint, die Verfasser von Schriften der Schwarzen Pädagogik an ihre Leser weitergegeben haben: Pädagogen, die einem Kind fortgesetzt erklären, dass alles Demütigen und Quälen, das es erlebt, zu seinem eigenen Wohl geschieht, erzielen mit ihren Hinweisen eine betäubende Wirkung. Ein Kind, das mit dem Hinweis, alles geschehe zu seinem eigenen Wohl, konditioniert wurde, wird sich sehr schwer damit tun, jemals zu erfassen, was mit ihm tatsächlich geschehen ist (= was ihm angetan wurde).

Miller geht davon aus, dass die Schwarze Pädagogik um 1900 herum noch auf ihrem Höhepunkt war. Sie setzt weiterhin voraus, dass Schwarze Pädagogik auch zum Ende des 20. Jahrhunderts noch wirksam ist, allerdings auf subtilere Weise.

Sie beschäftigt sich in dem Buch auch detailliert mit der Geschichte einer Drogenabhängigen, eines politischen Verbrechers und eines Kindermörders:

Fallbeispiele

Christiane F.

Miller zitiert längere Passagen aus dem Buch Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Christiane F.. Mit den Zitaten wird deutlich, dass Christiane F. in der Kindheit unter dem Schreckensregiment ihres Vaters gelebt hat.

Obwohl sie unter der Brutalität des Vaters schwer zu leiden hatte, schrieb sie in dem Buch:

Ich hatte ihn ja nie gehaßt, sondern nur Angst vor ihm gehabt. Ich war auch immer stolz auf ihn gewesen. Weil er tierlieb war, und weil er ein so starkes Auto hatte, seinen 62er Porsche. (S. 142)

Miller merkt dazu an, dass die Autorin da etwas zum Ausdruck bringt, das generell für das Verhalten eines Kindes gegenüber seinen Eltern gilt:

Seine [des Kindes] Toleranz kennt keine Grenzen, es ist immer treu und sogar stolz, daß sein Vater, der es brutal schlägt, niemals einem Tier etwas zuleide täte; es ist bereit, ihm alles zu verzeihen, die ganze Schuld immer auf sich zu nehmen, keinen Haß zu empfinden, alles Vorgefallene schnell zu vergessen, nicht nachzutragen, niemandem etwas zu erzählen, (...) (S. 142)

Kurz gesagt heißt das: Kinder streben auch dann noch danach, die Aufmerksamkeit der Eltern nicht zu verlieren, wenn die Eltern ein Verhalten zeigen, das in extremer Weise gegen die Interessen des Kindes gerichtet ist.

Die Drogensucht von Christiane F. erklärt Miller im Anfangsstadium als den Versuch, die Verbindung zu den eigenen lebendigen Energien herzustellen. Später trat dann laut Miller immer mehr der Aspekt in den Vordergrund, dass Christiane F. den eigenen Leib und die eigenen Stimmungen durch den Einfluss von chemischen Mitteln unter Kontrolle halten wollte.

Die Kindheit Adolf Hitlers

Wenn es um die Kindheit von Hitler geht, treffen unterschiedliche Auffassungen aufeinander. Ein Teil der Hitler-Forschung erklärt, Hitler sei in einem normalen Elternhaus aufgewachsen. Erich Fromm etwa fragte so:

Wie lässt es sich erklären, daß diese beiden gutmeinenden, stabilen, sehr normalen und sicherlich nicht destruktiven Menschen das spätere Ungeheuer Adolf Hitler in die Welt setzten? (zitiert nach Miller, S. 208)

Dem stehen Aussagen gegenüber wie diese von John Toland:

Viele Jahre später erzählte Hitler einer seiner Sekretärinnen, er habe einmal in einem Abenteuerroman gelesen, es sei ein Zeichen von Mut, seinen Schmerz nicht zu zeigen. Und so „nahm ich mir vor, bei der nächsten Tracht Prügel keinen Laut von mir zu geben. Und als dies soweit war - ich weiß noch, meine Mutter stand draußen ängstlich an der Tür -, habe ich jeden Schlag mitgezählt.“ (zitiert nach Miller, S. 185)

Miller kann eine ganze Reihe von Belegen anführen, die zeigen, dass Hitler mit ständigen Prügeln aufgewachsen ist.

Hermann Rauschning gibt in seinem Band „Gespräche mit Hitler“ Berichte wieder, die in ihrer Authentizität als fraglich gelten. In einem der Berichte geht es um nächtliche Anfälle, die es bei Hitler gab. Rauschning gibt den Bericht so wieder:

Taumelnd habe er im Zimmer gestanden, irr um sich blickend. „Er! Er! Er ist dagewesen“, habe er gekeucht. Die Lippen seien blau gewesen. Der Schweiß habe nur so an ihm heruntergetropft. Plötzlich habe er Zahlen vor sich hergesagt. Ganz sinnlos. Einzelne Worte und Satzbrocken. (zitiert nach Miller, S. 205)

Miller hat sich ausführlich mit dem Material, das zu Hitlers Kindheit vorliegt, beschäftigt und kommt mit Blick auf das zuletzt angeführte Zitat zu dem Ergebnis, dass der herumirrende Hitler die Qualen nacherlebt hat, die er ausstehen musste, wenn der Vater ihn geprügelt hat. In dem Zitat heißt es, Hitler habe Zahlen hergesagt. Miller nimmt an, dass in Hitler in solchen Situationen noch einmal die Gefühle von Verzweiflung aufgestiegen sind, die er wegdrängen wollte, als er sich auf ein nüchternes Zählen der Schläge des Vaters zu verlegen versuchte.

Erklärtermaßen weitgehend auf den Thesen Millers zu Hitlers Kindheit basierend entstand der Film Mein Führer, von Filmregisseur Dani Levy als Tragikomödie angelegt, die 2007 in den Kinos anlief.

Jürgen Bartsch

Wenn es um die Kindheitsgeschichte des Kindermörders Jürgen Bartsch geht, kann sie auf die Arbeit „Das Selbstporträt des Jürgen Bartsch“ von Paul Moor zurückgreifen. (Moor brachte später eine erweiterte Fassung des Buches heraus; diese lag Miller noch nicht vor.)

Die Gerichtsgutachter im Prozess gegen Bartsch sprachen beim Verhalten des Angeklagten von unerklärlichen Phänomenen. Moor hat jedoch nach Bartschs Verurteilung umfangreiche Recherchen angestellt und hunderte Briefe mit Bartsch gewechselt. Dabei ist das Porträt eines Menschen entstanden, dessen Kindheit von körperlichen und seelischen Misshandlungen schlimmster Art einschließlich schweren sexuellen Missbrauchs geprägt war.

Einige Grundauffassungen

Alice Miller unterstellt bei ihrem Erziehungsbegriff, dass Erziehung zu jeder Zeit Machtausübung bedeutet (hat) und daher abzulehnen ist. Sie geht in ihren Darstellungen mit der Antipädagogik von Ekkehard von Braunmühl konform.

Sie betont das ganze Buch hindurch, dass Hass als eine reaktive Gefühlweise gesehen werden muss. Sie lehnt alle Spekulationen über einen Todestrieb ab. Wenn es Hass gibt, dann müsse man fragen, wo der Hass seinen Ursprung hat, und sie setzt dabei voraus, dass ein hassender Mensch immer einer ist, der Verfolgung und Unterdrückung erlebt hat.

Aus ihrer Erfahrung als Psychoanalytikerin weiß sie, dass die Folgen von Kindesmisshandlungen gemildert werden können, wenn das Kind Gelegenheit bekommt, seine inneren Reaktionen auf das Erlittene einem einfühlsamen Menschen zu offenbaren. „Die größte Grausamkeit, die man den Kindern zufügt“, sagt sie daher, „besteht wohl darin, daß sie ihren Zorn und Schmerz nicht artikulieren dürfen, ohne Gefahr zu laufen, die Liebe und Zuwendung der Eltern zu verlieren.“ (S. 128)

Weitere Zitate aus dem Buch

  • Die einstige physische Verstümmelung, Ausbeutung und Verfolgung des Kindes scheint in der Neuzeit immer mehr durch seelische Grausamkeit abgelöst worden zu sein, die außerdem mit dem wohlwollenden Wort 'Erziehung' mystifiziert werden konnte.
  • Die Psychoanalyse bleibt ein Privileg von Wenigen, und ihre therapeutischen Ergebnisse werden oft bestritten. Wenn man aber mehrmals mit verschiedenen Menschen erlebt hat, welche Kräfte frei werden, wenn die Folgen der Erziehung abgebaut werden konnten; wenn man sieht, wie diese Kräfte überall sonst destruktiv eingesetzt werden müssen, um das Lebendige bei sich und anderen zu zerstören, weil dieses von klein auf als böse und bedrohlich angesehen wurde, dann möchte man etwas von den in der analytischen Situation gewonnenen Erfahrungen der Gesellschaft vermitteln. Ob diese Vermittlung gelingt, bleibt eine offene Frage. Doch die Gesellschaft hat ein Recht darauf, soweit dies überhaupt möglich ist, zu erfahren, was in den Räumen der Analytiker eigentlich geschieht. Denn was hier zum Vorschein kommt, ist nicht nur eine Privatangelegenheit einiger Kranker oder Verwirrter, sondern Sache von uns allen.
  • Was Erziehung eigentlich ist, wurde mir zunächst durch die Erfahrung des vollständigen Gegenteils in meiner zweiten Analyse zum ersten Mal voll bewußt. Deshalb gilt mein ganz besonderer Dank meiner zweiten Analytikerin, Frau Gertrud Boller-Schwing, [...] sie hat mich nie erzogen und nie belehrt.
  • Wurde diese Behandlung [„schwarze Pädagogik“] konsequent und früh genug durchgeführt, so sind alle Voraussetzungen geschaffen, daß ein Bürger in einer Diktatur leben kann, ohne darunter zu leiden, daß er sich sogar euphorisch mit ihr identifizieren kann, wie zu Hitlers Zeiten; [...] Wie in der Symbiose der 'Windelzeit' gibt es hier keine Trennung von Subjekt und Objekt. Lernt das Kind, auch körperliche Strafen als 'notwendige Maßnahmen' gegen 'Übeltäter' zu verstehen, so wird es im Erwachsenenalter versuchen, sich selber durch Gehorsam vor Strafen zu schützen. Im totalitären Staat, in dem sich seine Erziehung spiegelt, kann ein solcher Bürger auch jede Art von Folterung und Verfolgung ausführen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Sein 'Wille' ist mit dem der Regierung völlig identisch.
  • Es wäre wohl ein Überbleibsel des feudalen Dünkels zu glauben, dass nur 'die ungebildeten Massen' für Propaganda anfällig seien, nachdem wir wiederholt die leichte Verführbarkeit der Intellektuellen in manchen Diktaturen miterleben konnten. Sowohl Hitler wie Stalin hatten auffallend viele Anhänger unter den Intellektuellen und wurden von ihnen enthusiastisch bewundert. Die Fähigkeit, das Wahrgenommene nicht abzuwehren, hängt überhaupt nicht von der Intelligenz ab, sondern vom Zugang zum wahren Selbst. Die Intelligenz kann im Gegenteil helfen, unzählige Windungen zu vollbringen, wenn die Anpassung notwendig ist. Die Erzieher haben das immer schon gewußt und für ihre Zwecke ausgenützt, etwa im Sinne des Sprichwortes: „Der Klügere gibt nach, der Dumme bleibt stehn“. In einer Erziehungsschrift von H. Grünewald (1899) können wir lesen: „Ich habe den Eigensinn noch nie bei einem intellektuell entwickelten bzw. geistig hervorragenden Kind gefunden“ (vgl. K.R.,S. 423) (S. 60)
  • Die negativen Seiten des Vaters kann ein Kind nicht registrieren, und doch sind sie irgendwo gespeichert, denn der Erwachsene wird sich gerade von diesen negativen, verleugneten Seiten in seinen Vatersubstituten angezogen fühlen. Ein Außenstehender hat Mühe, das zu verstehen.
  • Die Erziehung zur sinnlosen Härte macht es notwendig, daß alles Schwache (d.h. auch Emotionalität, Tränen, Mitleid, Einfühlung in sich und andere, Gefühle von Ohnmacht, Angst, Verzweiflung) 'gnadenlos' im Selbst niedergekämpft werden muß.
  • Fühlende Menschen lassen sich nicht über Nacht zu Massenmördern umfunktionieren. Aber bei der Ausführung der 'Endlösung' handelte es sich um Männer und Frauen, denen ihre eigenen Gefühle nicht im Wege standen, weil sie vom Säuglingsalter an dazu erzogen worden waren, keine eigenen Gefühlsregungen zu spüren, sondern die Wünsche der Eltern als die eigenen zu erleben. Es handelte sich um ehemalige Kinder, die stolz waren, hart zu sein und nicht zu weinen, mit 'Freude' alle Pflichten zu erfüllen, keine Angst zu empfinden, d.h. im Grunde: kein Innenleben zu haben
  • Später, als Erwachsener, kann ein solches Kind einen außergewöhnlichen Scharfsinn an den Tag legen, um feindliche Ideologien-und in der Pubertätszeit sogar die aktuellen Vorstellungen der eigenen Eltern-zu kritisieren, weil ihm für diese Fälle die intellektuellen Funktionen ungehindert zur Verfügung stehen werden. Nur innerhalb der eigenen Gruppenzugehörigkeit (zu einer Ideologie oder einer theoretischen Schule, z.B.), die die frühe Familiensituation repräsentiert, wird dieser Mensch u.U. eine naive Hörigkeit und Kritiklosigkeit bewahren, die seine sonstige Brillanz vollständig vermissen lassen. (S.60)
  • Der Vater bekommt seine Macht von Gott (und seinem eigenen Vater), der Lehrer findet schon den günstigen Boden des Gehorsams vor, und der Herrscher im Staate kann ernten, was gesät wurde. (S.61)
  • Einen eigenen Willen und eine eigene Meinung zu haben, galt eben als Eigensinn und war verpönt. (S. 61)
  • Doch aus der Geschichte des Dritten Reiches konnten wir u.a. lernen, daß das Ungeheuerliche nicht selten gerade im 'Normalen', in dem von der großen Mehrheit als 'ganz normal und selbstverständlich' Empfundenen liegt. (S.166)
  • Woher bezieht der Antisemitismus seine ewige Erneuerungsfähigkeit? Das ist nicht schwer zu verstehen. Man haßt den Juden nicht deshalb, weil er das oder jenes tut oder ist. Alles, was die Juden tun oder sind, läßt sich auch bei anderen Völkern finden. Man haßt den Juden, weil man einen unerlaubten Haß in sich trägt und begierig ist, ihn zu legitimieren. Das jüdische Volk eignet sich für diese Legitimierung in ganz besonderem Maße. Weil seine Verfolgung seit zwei Jahrtausenden von höchsten kirchlichen und staatlichen Autoritäten ausgeübt wurde, brauchte man sich des Judenhasses nie zu schämen, nicht einmal dann, wenn man mit strengsten moralischen Prinzipien aufgewachsen war und sich für die natürlichsten Regungen der Seele sonst zu schämen hatte. (S. 196)
  • Mit unserem psychoanalytischen Wissen könnten wir versuchen, der Frage nachzugehen, was diese wichtige und so schwerwiegende Differenz ausmacht, das hieße herauszufinden, was die einen Menschen für Führer- und Gruppendiktate so außerordentlich anfällig und was die anderen dagegen immun macht. (S. 105)

Siehe auch

  • Adolf Hitlers Psychopathographie

Literatur

  • Alice Miller: Am Anfang war Erziehung. Suhrkamp Taschenbuch, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-518-37451-6.

Weblinks


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