Amagi (1923)
Amagi
Risszeichnung der Amagi

Risszeichnung der Amagi

p1
Schiffsdaten
Flagge JapanJapan (Seekriegsflagge) Japan
Schiffstyp Schlachtkreuzer
Klasse Amagi-Klasse
Bauwerft Marinewerft Yokosuka
Kiellegung 16. Dezember 1920
Stapellauf -
Indienststellung -
Verbleib 1. September 1923 durch ein Erdbeben zerstört
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
251,80 m (Lüa)
Breite 30,80 m
Tiefgang max. 9,50 m
Verdrängung 41.217 tsdep1
 
Besatzung geplant: 1.600
Maschine
Maschine original: 19 kohlegefeuerte Kampon-Kessel
4 Gihon-Dampfturbinen
Maschinen-
leistung
131.000 SHP
Geschwindigkeit max. 30 kn
Propeller 4
Bewaffnung

Hauptbewaffnung (geplant):

  • 10 × 41 cm L/45 Jahr 3

Mittel- und Flugabwehrartillerie (geplant):

  • 16 × 14 cm L/40 Jahr 3
Panzerung
  • Gürtelpanzer: 254 mm

Hauptgeschütztürme

  • Barbetten: 280 mm

Vorderer Kommandoturm

  • Seiten: 356 mm

Die Amagi (jap. 天城), benannt nach einem Berg in Japan, war ein Schiff der Kaiserlich Japanischen Marine, dessen Bau unvollendet blieb.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Bau von zwei neuen Schlachtkreuzern war 1917 genehmigt worden. Yuzuru Hiraga entwickelte die Pläne für die neue Schiffsklasse, die der britischen HMS Hood und der amerikanischen Lexington-Klasse überlegen sein sollte.[1]

Die Amagi wurde am 16. Dezember 1920 in der Marinewerft Yokosuka als Schlachtkreuzer auf Kiel gelegt. Jedoch wurde der Bau am 5. Februar 1922 eingestellt, als das Schiff zu etwa 40 % fertig war. In den Verhandlungen der Flottenkonferenz von Washington wurden strenge Obergrenzen für den Bau von Schlachtschiffen und Schlachtkreuzern ausgehandelt, so dass es zunächst so aussah, als müsse die Amagi verschrottet werden. Es wurde letztlich ausgehandelt, dass die Amagi und ihr Schwesterschiff Akagi zu Flugzeugträgern umgebaut werden durften.

Der Weiterbau zu einem Flugzeugträger begann 1923. Das große Erdbeben in Tokio am 1. September 1923 zerstörte wenige Wochen später den Schiffsrumpf fast vollständig, so dass die Verschrottung 1924 vorgenommen wurde. Als Ersatz für die zerstörte Amagi wurde die Kaga in das Flugzeugträgerprogramm der Kaiserliche Japanischen Marine aufgenommen.

Der Name Amagi wurde an den 1944 in Dienst gestellten Flugzeugträger Amagi vergeben.

Belege und Verweise

Einzelnachweise

  1. Kaigun: Strategy, Tactics, and Technology in the Imperial Japanese Navy, 1887-1941, S. 171

Literatur

  • Kaigun: Strategy, Tactics, and Technology in the Imperial Japanese Navy, 1887-1941 David C. Evans, 2003, US Naval Institute Press, ISBN 0-87021-192-7

Weblinks


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