Amarəñña
Amharisch

Gesprochen in

Äthiopien, Eritrea, Dschibuti, Kenia, Israel, Italien, Deutschland, USA
Sprecher 17 Mio.
Linguistische
Klassifikation
Offizieller Status
Amtssprache von Äthiopien
Sprachcodes
ISO 639-1:

am

ISO 639-2:

amh

ISO 639-3:

amh

Amharische Theaterwerbung in Addis Abeba

Das Amharische (Eigenbezeichnung አማርኛ amarəñña [amarɨɲːa]) ist eine äthiosemitische Sprache, die im nördlichen Zentraläthiopien als Muttersprache von den Amharen gesprochen wird. Daneben ist sie die bedeutendste Verkehrssprache Äthiopiens und wird in allen Städten des Landes gesprochen. Sie ist laut Volkszählung von 1994 mit 17,34 Mio. (34,48%, zitiert nach [1]) Sprechern die äthiopische Sprache mit den meisten Muttersprachlern. Außerdem wird sie von sehr vielen Einwohnern Äthiopiens als Zweitsprache gesprochen.

Amharisch ist die offizielle Arbeits- und Amtssprache auf der Ebene der Zentralregierung und in mehreren Bundesstaaten Äthiopiens.

Amharisch wird auch in Eritrea von in Äthiopien aufgewachsenen Eritreern und älteren Menschen, welche die äthiopische Besatzungszeit erlebt haben, gesprochen. In Dschibuti lebende äthiopische Einwanderer und Arbeitsimmigranten sprechen ebenfalls oft Amharisch.

Inhaltsverzeichnis

Klassifikation

Amharisch gehört zu den äthiosemitischen Sprachen, eine Untergruppe des Semitischen. Innerhalb des Äthiosemitischen gehört Amharisch der Gruppe der südäthiosemitischen Sprachen an. In dieser Gruppe wird es der AA-Untergruppe des Transversal Südäthiosemitischen zugerechnet [2]. Als die am nächsten verwandte Sprache gilt das Argobba.

Phonologie

In den Lautverhältnissen (Phonetik) unterscheidet sich das Amharische von den klassischen semitischen Sprachen. Zum Teil wurden ältere Verhältnisse bewahrt, beispielsweise bei den glottalisierten Konsonanten, zum anderen sind auch einige archaische Konsonanten, wie z. B. pharyngale Konsonanten, geschwunden.

Amharisch wird gewöhnlich in unterschiedlichen Notationskonventionen wiedergegeben. In den Tabellen sind die einzelnen Laute zunächst nach der IPA-Konvention notiert. In den Klammern sind die abweichenden Formen wiedergegeben, die in der Transliteration der äthiopischen Schrift verwendet werden und in der philologisch ausgerichteten Äthiopistik üblich sind.

Konsonanten

Konsonanten
Bilabial Dental Palato-alveolar
Palatal
Velar Glottal
Plosive stimmlos p t k ʔ (ʾ)
stimmhaft b d g
Ejektive (p', p̣) (t', ) (q, )
Affrikate stimmlos ʦ' (s') ʧ (č)
stimmhaft ʤ (ǧ)
Ejektive ʧʼ (č', č̣)
Frikative stimmlos f s ʃ (š) h
stimmhaft z ʒ (ž)
Nasale m n ɲ (ñ)
Liquide w l j (y)
Flaps r

Vokale

Vokale
Vorderzungenvokal Zentralvokal Hinterzungenvokal
geschlossen i ɨ (ə) u
mittel e ə (ä) o
offen a


Im Folgenden werden für die Darstellung der Grammatik die Transliterationszeichen der äthiopischen Schrift (in der Tabelle in Klammern) und nicht die entsprechenden IPA Zeichen verwendet.

Grammatik

Morphologie

Das Amharische zeichnet sich durch eine komplexe Morphologie aus, die besonders im Bereich der Verbalmorphologie zu einer großen Formenvielfalt geführt hat.

Nomen

Genus

Amharisch hat die beiden grammatischen Genera Maskulin und Feminin. Bei Nomen wird das Genus in der Regel jedoch morphologisch nicht direkt markiert. Die meisten Nomen sind maskulin. Bestimmte Nomen, die sich auf Personen beziehen, haben einen generischen Genus. Bei einigen femininen Nomen wird das Genus durch eine besondere Endung -it gekennzeichnet.

Plural und Paukal

Im Amharisch wird zwischen Plural und Paukal unterschieden. Paukal bezeichnet eine kleine, überschaubare Anzahl von Objekten und wird an Nomen durch die Endung -očč angezeigt: z.B. bet ‘Haus’, betočč ‘Häuser’; säw ‘Mann’, säwočč ‘Männer, Leute’; mäkina ‘Auto’ mäkinočč ‘Autos’. Plural wird dagegen nicht morphologisch markiert und ergibt sich nur aus dem jeweiligen Zusammenhang[3].

Artikel

Der direkte Artikel wird als Suffix an das Nomen angehängt. Die Genusunterscheidung in Maskulin und Feminin zeigt sich auch am Artikel: seine maskuline Form ist -u und die feminine Form ist -wa: betu ‘das Haus’ und lamwa ‘die Kuh’ (von lam ‘Kuh’).

Pronomen

Die freien Personalpronomen des Amharisch unterscheiden den Genus nur in den 2. und 3. Personen im Singular. Anders als beispielsweise in den nordäthiosemitischen Sprachen Ge'ez oder Tigrinya gibt es keine Genusunterscheidung in den Pluralformen. Freie Personalpronomen werden vor allem zu anaphorischen Zwecken und für die Fokussierung verwendet. Daneben gibt es zwei Typen gebundener Personalpronomen, die für die Markierung des Objekts am Verb und als besitzanzeigende Suffixe an Nomen dienen.

Amharisch verfügt über zwei Respektformen der Pronomen, die verwendet werden, um respektvoll jemanden an- oder über jemanden zu sprechen.

Numerus Person Freie Personalpronomina gebundene Pronomen
Objektsuffixe Possesivsuffixe
Singular 1. əne -ññ -e
2. maskulin antä -h -h
2. feminin anči
3. maskulin əssu -w/-t -u
3. feminin əssʷa -at -wa
Plural 1. əñña -n -aččən
2. ənnantä -aččəhu -aččəhu
3. ənnässu -aččäw -aččäw
Respektform 2. əsswo -wo/-wot -wo
3. əssaččäw -aččäw -aččäw
Beispiele:
  • Freies Personalpronomen
əssu hakim näw (er - Arzt - er ist) ‘Er ist Arzt.’; əne, wädä bete hedku? (ich - zu - mein Haus - ich ging) ‘Ich ging nach hause.’
  • Objektsuffix
ayyən-at ‘Wir sahen sie.’; mätta-ññ ‘Er schlug mich.’
  • Possessivsuffix:
bet-e ‘mein Haus’; wändäm-u ‘sein Bruder’; agär-aččən ‘unser Land’

Die Personalpronomen der 3. Person und des Respekts haben die Alternativformen ərsu (er), ərsʷa (sie) und ənnärsu (sie pl.), sowie ərswo (Sie) und ərsaččäw (er/sie resp.), die gelegentlich in schriftlicher Form, in der gesprochenen Sprache aber seltener verwendet werden.

Verben

Das Wurzelprinzip

Die morphologische Struktur des Verbes setzt sich aus einem Wurzelmorphem, das aus einem bis fünf Wurzelkonsonanten, auch Radikale genannt, besteht und einer bestimmten Folge von Vokalen, welche das Konsonantegerüst füllen, zusammen. Art und Anzahl der Vokale sowie mögliche Längung eines der Wurzelkonsonanten wird durch die jeweilige Aspekt oder Modusform bestimmt.
Als Beispiel einige Formen, die von der Wurzel flg mit der Bedeutung ‘wollen, suchen’ gebildet werden:

fälläg ‘er suchte’, yəfälləgall ‘er sucht’, fälləgo näbbär ‘er hatte gesucht’, mäfällägu ‘das Suchen', fəllagot ‘Wunsch', fällagi ‘Sucher'.

Tempus und Aspekt

Amharisch hat ein gemischtes Tempus-Aspekt System. Es verfügt über drei Konjugationstypen, die in erster Linie aspektuelle Unterscheidungen darstellen, aber mit Hilfe von Hilfsverben temporal eingeordnet werden können. Die drei Konjugationstypen sind Perfektiv, Imperfektiv und Perfekt.

Numerus Person Perfektiv Imperfektiv Perfekt
Singular 1. fälläg-ku ə-fälləg-allähu fälləgg-e-yallähu
2. maskulin fälläg-k tə-fälləg-alläh fälləg-ä-hall
2. feminin fälläg-š tə-fälləgi-yalläš fälləg-ä-šall
3. maskulin fälläg-ä yə-fälləg-all fälləg-o-ʷall
3. feminin fälläg-äčč tə-fälləg-alläčč fälləg-a-lläčč
Plural 1. fälläg-n ənnə-fälləg-allän fälləg-än-all
2. fälläg-aččəhu tə-fälləg-allaččəhu fälləg-aččəhu-ʷall
3. fälläg-u yə-fälləg-allu fälləg-äw-all
Respektform 2. fälläg-u yə-fälləg-allu fälləg-äw-all
3. fälläg-u yə-fälləg-allu fälləg-äw-all

Perfektiv
Innerhalb der Äthiopistik wird diese Form auch Perfekt genannt, tatsächlich handelt es sich aus linguistischer Sicht jedoch um einen perfektiven Aspekt. Der Perfektiv dient dem Ausdruck einer Handlung oder eines Sachverhaltes, der als abgeschlossen gilt, ohne dass auf seine innere Struktur Bezug genommen wird. Oft wird er als Form der Erzählvergangenheit verwendet. Bei stativen Verben drückt er jedoch einen präsentischen Sachverhalt aus.

Beispiele:
  • wädä Addis Abäba hed-u (nach - Addis Abeba - sie-gingen) ‘Sie gingen nach Addis Abeba’
  • assər amät bä-mullu ityop'ya näggäs-ä' (zehn Jahr in-ganz Äthiopien er-herrschte) ‘Er herrschte zehn Jahre über ganz Äthiopien.’
aber mit stativen Verben:
  • däkkäm-ä-ññ (es-ermüdete-mich) ‘Ich bin müde.’
  • rab-(ä)-at (es-machte-hungrig-sie) ‘Sie ist hungrig.’

Imperfektiv
Der Imperfektiv wird traditionell auch ‘zusammengesetztes Imperfekt’ genannt, da er aus dem ursprünglichen semitischen Imperfekt und dem Hilfsverb -all gebildet wird. Im Amharisch kann die reine Imperfektform keinen vollständigen Satz bilden, sondern muss immer mit einem Hilfsverb oder in Verbindung mit einem anderen Funktionverb auftreten. Im Unterschied zum Perfektiv stellt der Imperfektiv eine Handlung oder einen Sachverhalt unter Ausschluss seiner zeitlichen Grenzen dar. Je nach Verbsemantik und Kontext kann er eine habituelle oder eine progressive Lesart annehmen. Er kann zudem in der Vergangenheit (mit dem Hilfsverb näbbär) als auch in der Gegenwart bzw. in der Zukunft (mit dem Hilfsverb -all) angesiedelt sein.

Beispiele:
  • Almaz bunna tə-ṭäṭṭ-alläčč (Almaz Kaffee sie-trinkt) ‘Almaz trinkt Kaffee.’
  • nägä wädä Addis Abäba ənnə-hed-allän (morgen nach Addis Abeba wir-gehen) ‘Morgen gehen wir nach Addis Abeba.’
  • bä-zziyan gize Getahun bəzu yə-bäla näbbär (in-jener Zeit Getahun viel er-isst es-war) ‘Getahun pflegte damals viel zu essen.’

Perfekt
Der Perfekt besteht aus dem Konverb und dem Hilfsverb -all. (Traditionell wird das Konverb auch Gerundium bezeichnet.) Das Perfekt dient dem Ausdruck von Handlungen und Sachverhalten, die in der Vergangenheit stattfanden oder begonnen haben und sich noch in die Gegenwart auswirken.

Beispiele:
  • wädä Addis Abäba hed-a-lläčč (nach Addis Abeba sie-ist-gegangen) ‘Sie ist nach Addis Abeba gegangen (und ist noch dort).’
  • 'yä-abbat-e bäre əgr-u täsäbr-o-ʷall (von-Vater-mein Stier Bein-sein er-ist-gebrochen) ‘Das Bein meines Vaters Stier ist gebrochen.’
Zustandsverben im Perfekt haben oft eine präsentische Bedeutung:
  • bunna-w qäsqəs-o-ʷall (Kaffee-der er-ist-kalt-geworden) ‘Der Kaffee ist kalt.’

Modus
Numerus Person Imperativ Jussiv
Singular 1. lə-fälləg
2. maskulin fälləg
2. feminin fälləg-i
3. maskulin yə-fälləg
3. feminin tə-fälləg
Plural 1. ənnə-fälləg
2. fälləg-u
3. yə-fälləg-u
Respektform 2. fälləg-u yə-fälləg-u
3. yə-fälləg-u

Syntax

Die Satzstellung des Amharisch ist SOV (Subjekt-Objekt-Verb), das heißt das Verb steht am Ende des Satzes und Nebensätze gehen dem Hauptsatz voraus.

Subjekt Objekt Verb
käbbädä gämäd-u-n qorräṭ-ä
Käbbädä Seil-Art-Akk schneidenPER-3.sm
Käbbädä schnitt das Seil.

Das Beispiel zeigt einen einfachen Satz mit Subjekt (Käbbädä), Objekt (das Seil) und Verb ({er} schnitt) am Satzende.

Dialekte

Amharisch verfügt über mehrere Dialekte bzw. regionale Varietäten, die in verschiedenen Regionen des amharischen Sprachgebiets gesprochen werden. Unterschieden wird dabei zwischen den Dialekten von Gondar, Gojjam, Wollo und Shewa. Diese einzelnen Dialekte sind jedoch bis heute kaum erforscht und es ist anzunehmen, dass die Aufgliederung und die Vielfalt der unterschiedlichen Dialekte weitaus komplexer ist. Nach Ansicht vierschiedener Äthiopisten wie C. H. Armbruster und Grover Hudson sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Dialekten nicht allzu einschneidend - mit Ausnahme des Argobba, das indes seit langem als eigene Sprache betrachtet wird. Hier einige Beispiele regionaler Eigenheiten des Amharischen (d. h. Abweichungen vom Standard aus Addis Abeba; die Informationen basieren auf stichprobenartigen Untersuchungen und gewährleisten daher kein repräsentatives Bild der Dialektsituation):

Gojjam:

- Das Gerundium kann als Vollverb verwendet werden (ohne Hilfsverb, gleichwertig mit dem Perfekt)
- Das Präfix lä- wird oft durch yä- ersetzt (z. B. zur Kennzeichnung des Dativ und in der Bedeutung "für"). Das Präfix yä- findet auch anstelle des Akkusativsuffixes -n Verwendung.
- Die Konjunktion ənd- wird oft ersatzlos weggelassen.
- Verallgemeinerter Artikel -itu für weibliche Substantive bzw. Diminutive (in Addis Abeba nur bei wenigen Wörtern zulässig)
- Größere Verbreitung gebrochener Pluralformen
- Das Konjugationssuffix der 1. Pers. Pl. ist -nä statt -n (bällanä vs. bällan, wir aßen). Das entsprechende Objektsuffix hat hat doppeltes -nn- (yayännal vs. yayänal, er sieht uns)
- Wortschatz: mossa (Baby), gubəl (Kind), zämän (in der Bedeutung "Jahr"), məšt (statt mist, Ehefrau)


Gondar:

- Anstatt s' hört man t'
- Das Konjugationssuffix der 1. Pers. Pl. ist -nä statt -n
- Anstatt kä- (als Präposition oder Konjunktion) findet man tä-
- Wortschatz: baltet (Greisin), əmmita (Grossvater), ganǧa (Nacken), gənč'əl (Kinn)
- aydolläm etc. statt aydällam (Negation von allä, [da] sein)


Mänz (Nord-Shewa):

- Aussprache der Vokale: Nach Konsonant wird i zu , e zu ye/, o zu und u zu
- q vor e und i wird zu č' (nur am Wortanfang?)
- wird zu dye
- q wird zu einem Glottischschlag reduziert (ausser am Wortanfang und als Doppelkonsonant), unter den gleichen Bedingungen wird k zu h
- Am Wortende vor Konsonant können č, ǧ und ñ zu y werden
- Anstatt ǧ findet man meist ž
- Die Konjunktion s- wird durch t- ersetzt
- Anstatt kä- (als Präposition oder Konjunktion) findet man tä-


Wollo:

- i wird zu ə, e zu ä
- o wird oft zu wo, e zu ye
- ǧ, č, č', ñ werden am Wortende nach a zu y
- s' kommt nicht vor, man hört jeweils t'
- Die Konjunktion s- wird durch t- ersetzt
- Anstatt kä- (als Präposition oder Konjunktion) findet man tä-
- Höflichkeitssuffixe: anstatt -wo(t) steht -hu, anstatt -aččäw stehet -wot; əssaččäw ist die normale 3. Pers. Pl. (Addis Abeba: ənnässu)
- Wortschatz: wärät (Reichtum), goga (verstecken), bäläw (Mitmitta), qät'äna (Hungersnot); dazu einige Lehnwörter aus dem Arabischen, die in Addis Abeba nicht gebräuchlich sind

Geschichte

Als Ursprung des Amharischen wird die Region Amhara im südwestlichen Wollo angesehen, die im nördlichen Zentraläthiopien liegt. Seit dem Beginn der solomonidischen Dynastie unter Yekuno Amlak im 13. Jahrhundert war sie die lesana negus, ‘Sprache des Königs’. Dadurch wurde Amharisch im Laufe der Jahrhunderte in weiten Teilen des Landes verbreitet. Heute wird sie von den meisten Einwohnern der Regionen Nordshewa, Gonder, Gojjam und Wollo als Muttersprache gesprochen.

Schrift

Das Amharisch wird mit der äthiopischen Schrift geschrieben, die ursprünglich aus der altsüdarabischen Schrift für das Ge'ez entwickelt worden war. Für die Darstellung einiger Konsonanten, die im Ge'ez nicht vorhanden sind, wurden einige Schriftzeichen modifiziert. Die ältesten schriftlichen Zeugnisse des Amharischen sind die altamharischen Kaiserlieder aus dem 14. Jahrhundert, die zum ersten Mal von Guldi herausgegebenen worden sind (Le canzoni geez-amarina in onore di Ré Abissini, Rom 1889). Der Beginn der modernen Literatur des Amharisch wird jedoch im 19. Jahrhundert mit Niederschrift einer Chronik des Kaiser Tewodrus angesetzt.

Tabelle der Silbenzeichen der äthiopischen Schrift für Amharisch

  ə u i a e ɨ o
p
t
k
x
b
d
g
p’
t’
tʃ’
k’
ʔ
s’
f
s
ʃ
h
z
ʒ
m
n
ɲ
w
l
j
r

Die korrekte Darstellung der Tabelle erfordert einen Unicode-Zeichensatz, der den Ge'ez-Bereich abdeckt

Einzelnachweise

  1. Language use in Ethiopia from a network perspective
  2. Ethiopian Semitic. Studies in Classification
  3. Definiteness in Amharic discourse

Literatur

  • Baye Yimam: Definiteness in Amharic discourse. In: Journal of African Languages and Linguistics, 17/1, 47–83, 1996, ISSN 0167-6164.
  • Josef Hartmann: Amharische Grammatik. Steiner, Wiesbaden 1980, ISBN 3-515-02730-0.
  • Robert Hetzron: Ethiopian Semitic. Studies in Classification. Manchester University Press, Manchester 1972, ISBN 0-7190-1123-X.
  • Thomas Leiper Kane: Amharic - English Dictionary. Harrassowitz, Wiesbaden 1990, ISBN 3-447-02871-8.
  • Wolf Leslau: Reference Grammar of Amharic. Harrassowitz, Wiesbaden 1995, ISBN 3-447-03372-X.
  • Ronny Meyer und Renate Richter: Language use in Ethiopia from a network perspective. Peter Lang, Frankfurt 2003, ISBN 3-631-50259-1
  • Renate Richter: Lehrbuch der amharischen Sprache. 2. Aufl. Langenscheidt u. Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1994.
  • Edward Ullendorff: An Amharic Chrestomathy. Oxford University Press, Oxford 1965. ISBN 0-7286-0058-7.

Siehe auch

Weblinks

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