Amaschukeli
Monumentalstatue Kartlis Deda in Tiflis, geschaffen von Elgudscha Amaschukeli

Elgudscha Dawitis dse Amaschukeli (georgisch ელგუჯა დავითის ძე ამაშუკელი; * 22. Juni 1928 in Tiflis) ist ein georgischer Bildhauer und Maler. Von 1981 bis 1996 war er Vorsitzender der georgischen Gewerkschaft Bildender Künstler.

Leben

1955 schloss er ein Studium an der Staatlichen Akademie der Künste in Tiflis ab.

Er entwarf U-Bahn-Stationen, schuf Mahnmale und Denkmäler in Georgien. Dazu zählen Kartlis Deda (1963), König Wachtang I. Gorgassali (1967) und Niko Pirosmani (1975) in Tiflis, König David der Erbauer (1994) in Kutaissi und das Ruhmesdenkmal in Poti. Er schrieb zwei Bücher: Der Siebte Sinn (1981) und Kunstbriefe (1984).

Seit 1996 ist er korrespondierendes Mitglied der Abteilung für Linguistik und Literatur der Georgischen Akademie der Wissenschaften. 1985 wurde er Mitglied der Sowjetischen Akademie der Künste.

Amaschukeli wurden der Staatspreis der Sowjetunion, der Schota-Rustaweli-Staatspreis (1965), Georgiens höchste staatliche Auszeichnung auf dem Gebiet der Kunst, und der Preis des Weltwettbewerbs in Sofia (1970) verliehen.

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