Amateurastronom
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Amateurastronomen setzen sich nicht hauptberuflich, sondern aus naturwissenschaftlichem Interesse mit der Astronomie auseinander.

Amateurastronomen bei der Himmelsbeobachtung

Betätigungsfelder sind z. B.

Amateurastromen verfügen mitunter über gut ausgestattete Privatsternwarten mit leistungsstarken Teleskopen. Durch die Verwendung der CCD-Technik, lichtempfindlicher Webcams und der computerunterstützten Bildbearbeitung erzielen viele Amateure mittlerweile Ergebnisse, die noch vor einem Jahrzehnt nur großen Forschungsobservatorien vorbehalten waren. So können detailreiche Aufnahmen der Planeten oder äußerst lichtschwache Objekte, wie Gasnebel oder entfernte Galaxien, abgebildet werden.

Die Beobachtungen von Amateurastronomen ergänzen mitunter die wissenschaftliche Forschung, so z. B. die Beobachtung veränderlicher Sterne oder die Bestimmung der Bahndaten von Asteroiden. Eine Vielzahl von Kleinplaneten und Kometen wurde von Amateuren entdeckt. Ein Beispiel dafür ist die Entdeckung des Kleinplaneten (5) Astraea durch den Postvorsteher Karl Ludwig Hencke; auch der Arzt und Astronom Heinrich Wilhelm Olbers, der Entdecker der Asteroiden Nr. 2, 4 und der Dynamik von Kometenbahnen, begann als Hobbyastronom.

Einer der weltweit bekanntesten Amateurastronomen ist der Engländer Patrick Moore, der zahlreiche Bücher über Astronomie veröffentlichte und seit 1957 eine astronomische Sendung bei der BBC moderiert. Zahlreiche gute Sachbücher und andere Publikationen stammen von Amateuren, unter denen die Namen Bruno Bürgel, Rudolf Brandt, Hermann Mucke, Günther Roth und Oswald Thomas besonders hervorgehoben seien.

Amateurastronomen sind häufig in Vereinen und Verbänden organisiert. Sie betätigen sich dabei oft in Volkssternwarten und Planetarien. Der zahlenmäßig größte Verband in Deutschland ist die Vereinigung der Sternfreunde, jener in Österreich der Astroverein. Auch einige Periodika werden von Astrovereinen herausgegeben, z. B. der Sternenbote.

Weblinks

Siehe auch


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