Amateurfunkfieldday

Fieldday (Feldtag) in seiner ursprünglichen Bezeichnung ein mehrtägiger Wettbewerb unter Funkamateuren. Heute ist Fieldday auch eine kurze Bezeichnung für Treffen von Funkamateuren, bei dem eine Amateurfunkstelle auf dem Feld, also unabhängig vom Stromnetz und anderer Infrastruktur aufgebaut wird.

Fieldday in Lüneburg (Foto: DJ4KW)

Bei dem Fieldday als Wettbewerb müssen alle teilnehmenden Amateurfunkstellen unabhängig vom herkömmlichen Stromnetz im freien Gelände aufgebaut sein. Bei einigen Wettbewerben wird ein Mindestabstand von 100 m zur nächsten Steckdose oder Stromleitung gefordert. Mit dieser Amateurfunkstelle versuchen die Funkamateure dann innerhalb eines vorgegeben Zeitrahmens so viel Funkverbindungen wie möglich zu tätigen.

Die Fielddays stellen in der Praxis oft eine Mischung von Funkwettbewerb und Camping dar. Fielddays waren ursprünglich jährliche Katastrophenschutz- und Notfunkübungen, bei denen weltweiter Funkverkehr unter schwierigsten Bedingungen geübt wurde.

Bei Jugendfielddays treffen sich jugendliche Funkamateure zu einem Zeltlager mit Amateurfunkbetrieb. Neben dem Antennenbau meist in Verbindung mit Amateurfunkpeilen (ARDF) stehen noch weitere Aktivitäten wie Elektronikbasteln, Geocaching oder der Gitarrenabend am Lagerfeuer.

Weblinks


Wikimedia Foundation.

Share the article and excerpts

Direct link
Do a right-click on the link above
and select “Copy Link”