Amboseli National Park
Amboseli Nationalpark
IUCN-Kategorie II
Markierung
Lage des Parks in Kenia
Lage: Kenia
Geographische Lage: 2° 38′ S, 37° 15′ O-2.641388888888937.2480555555567Koordinaten: 2° 38′ 29″ S, 37° 14′ 53″ O
Fläche: 392 km²
Einrichtungsdatum: 1974
Verwaltungsbehörde: Kenya Wildlife Service, Bezirksverwaltung Olkejuado sowie die Massai-Gemeinschaft

Der Amboseli Nationalpark ist ein im Südwesten Kenias, direkt an der Grenze zu Tansania, befindliches Tierreservat.

Amboseli Nationalpark, im Hintergrund der Kilimanjaro

Die Besitzer des umliegenden Landes sind Massai, die traditionell keine fremden Jäger in ihrem Territorium dulden; das Tierreservat ist deswegen weitgehend von Wilderern verschont geblieben. So konnte sich hier beispielsweise eine Population von afrikanischen Elefanten erhalten, deren Altersstruktur und Generationengefüge unverzerrt geblieben sind. Unter den rund 800 Elefanten befinden sich daher auch noch alte Kühe und Bullen, so dass sich das reiche und komplexe Sozialverhalten der Elefanten beobachten lässt. Der nur 390 Quadratkilometer große Amboseli-Park, der von Wildhütern und Wissenschaftlern ganzjährig überwacht wird, ist daher Heimat des Amboseli Elephant Research Project, das seit 1972 das Sozialverhalten, die Altersstruktur und die Populationsdynamik afrikanischer Elefanten untersucht.

Vom Amboseli Nationalpark hat man direkte Sicht auf den höchstens Berg Afrikas, dem Kibo im Kilimandscharo-Massiv (5.895 m). Der Berg selbst befindet sich in Tansania, bestimmt aber das Wetter, speziell die Regentage des kenianischen Nationalparks zu seinen Füßen.

Die Landschaft dieses Nationalparks ist geprägt von sodahaltigem grauen Staub. Akazienwälder, Sümpfe und offene Savanne wechseln sich ab und bieten vielen Großwildarten eine Heimat. Der große Amboseli See (Lake Amboseli) bedeckt rund ein Drittel der Parkfläche, ist aber nur saisonal ganz mit Wasser gefüllt.

Im Parkzentrum gibt es einige Safari-Gästehäuser mit gehobenen Standard. Weiterhin verfügt der Park über einen Platz zum Zelten.

Die Anfahrt ist über die Tore Namanga Gate im Nordwesten, Lembeiboti Gate im Norden und Kimana Gate im Osten möglich. Zusätzlich verfügt der Nationalpark über eine Landepiste für Flugzeuge.

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