Ambrakia
Arta
Δήμος Αρταίων (Άρτα)
Arta (Griechenland) (Griechenland)
DEC
Basisdaten
Staat: Griechenland
Verwaltungsregion: Epirus
Präfektur: Arta
Geographische Koordinaten: 39° 9′ N, 20° 59′ O39.1520.9833333333337Koordinaten: 39° 9′ N, 20° 59′ O
Höhe ü. d. M.: 30 m
(Durchschnitt)
Fläche: 47,973 km²
Einwohner: 23.863 (2001[1])
Bevölkerungsdichte: 497,4 Ew./km²
Gemeindesiegel:
Gemeindesiegel von Arta}}}
Sitz: Arta
LAU-1-Code-Nr.: 310100
Gemeindegliederung: 4 Gemeindebezirke
Website: www.arta.gr
Lage in der Präfektur Arta
Bild:Dimos Arteon.png

Arta (griechisch Άρτα (f. sg.), albanisch wörtlich „die Goldene“) ist eine Stadt mit 23.863 Einwohnern in der Region Epirus in Griechenland.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Arta liegt am Fluss Arachthos, über den eine malerische Brücke führt, 13 km oberhalb seiner Mündung in den Ambrakischen Golf, einen Busen des Ionischen Meers an der griechischen Westküste.

Geschichte

Arta liegt an der Stelle des antiken Ambrakia (auch Amvrakia), das 295 v. Chr. König Pyrrhus zur Hauptstadt seines Reichs machte. 1082 wurde die Stadt erstmals Arta genannt. Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer wurde Arta 1204 Hauptstadt des Despotats Epirus und unter dem Namen Narda 1449 von den Türken erobert. Am 16. Juli 1822 besiegten hier die Türken unter Mustafa Resid Pascha die Griechen unter Maurokordatos und Normann, 1881 eroberten die Griechen Arta zurück. Seitdem ist Arta Hauptstadt der gleichnamigen griechischen Präfektur (Nomos) und einer der zwei dazugehörigen Eparchien. Arta war Sitz eines Erzbischofs, eines Gerichts erster Instanz und eines Staatsgymnasiums, und hatte 1881 4.328 Einwohner, davon zwei Drittel Griechen, welche Handel mit den Landesprodukten trieben. Ein verfallenes Fort steht an der Stelle der alten Zitadelle.

Brücke von Arta

Die historische Brücke

Als Sehenswürdigkeit gilt die Brücke von Arta, die aus der Antike stammt und in ihrer heutigen Gestalt hauptsächlich ein osmanisches Bauwerk ist. Sie ist auch in einem griechischen Volksmärchen verewigt.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Informationen des griechischen Innenministeriums

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